{"id":362150,"date":"2026-08-28T19:45:15","date_gmt":"2026-08-28T19:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362150\/"},"modified":"2026-08-28T19:45:15","modified_gmt":"2026-08-28T19:45:15","slug":"mehr-als-124-000-guertelrose-impfungen-in-noe-grosse-impfbereitschaft-ist-erfreuliches-signal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362150\/","title":{"rendered":"Mehr als 124.000 G\u00fcrtelrose-Impfungen in N\u00d6: Gro\u00dfe Impfbereitschaft ist erfreuliches Signal"},"content":{"rendered":"<p>Die hohe Nachfrage nach der kostenlosen G\u00fcrtelrose-Impfung zeigt, dass Pr\u00e4ventionsangebote von der Bev\u00f6lkerung angenommen werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden \u00f6sterreichweit seit Beginn des \u00f6ffentlichen Impfprogramms fast 900.000 Dosen des Herpes-Zoster-Impfstoffs bereitgestellt. Mit Stand 25. August waren rund 633.250 Impfungen im e-Impfpass dokumentiert.<\/p>\n<p>Auch in Nieder\u00f6sterreich ist die Impfbereitschaft gro\u00df: \u201eMehr als 124.000 durchgef\u00fchrte Impfungen sind ein sehr erfreuliches Signal. Sie zeigen, wie gut das kostenlose Angebot angenommen wird und mit welchem Engagement unsere \u00c4rztinnen und \u00c4rzte es umsetzen\u201c, betont Dr. Harald Schl\u00f6gel, Pr\u00e4sident der \u00c4rztinnen- und \u00c4rztekammer f\u00fcr Nieder\u00f6sterreich (\u00c4KN\u00d6). \u201eGerade beim Impfen ist die \u00e4rztliche Ordination der ideale One-Stop-Shop: Hier k\u00f6nnen Impfstatus und individuelle gesundheitliche Situation beurteilt, offene Fragen gekl\u00e4rt und die Impfung unmittelbar durchgef\u00fchrt werden.\u201c<\/p>\n<p>Hohe Nachfrage stellt Bestellsystem vor Herausforderungen<br \/>Die gro\u00dfe Impfbereitschaft bringt allerdings auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Zuletzt erreichten die \u00c4KN\u00d6 R\u00fcckmeldungen von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, die bei der Bestellung von Shingrix im Impfshop der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) nicht oder nicht ausreichend zum Zug kamen. Dr. Michael Sokol, Leiter des Impfreferats der \u00c4KN\u00d6, sieht darin auch eine positive Botschaft: \u201eDie momentane Verteilungsproblematik zeigt, wie sehr den \u00c4rztinnen und \u00c4rzten das Impfen der Menschen in Nieder\u00f6sterreich am Herzen liegt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzen sie sich tagt\u00e4glich daf\u00fcr ein, ihren Patientinnen und Patienten Impfungen anbieten zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00c4KN\u00d6 nimmt die R\u00fcckmeldungen aus den Ordinationen ernst, leitet Beschwerden an das zust\u00e4ndige Impfreferat der \u00d6sterreichischen \u00c4rztekammer weiter und bringt konkrete Verbesserungsvorschl\u00e4ge ein. \u201eUnser Ziel ist es, gemeinsam L\u00f6sungen zu erarbeiten, die den tats\u00e4chlichen Gegebenheiten in den Ordinationen Rechnung tragen\u201c, erkl\u00e4rt Sokol. Denkbar w\u00e4re etwa, verf\u00fcgbare Impfstoffmengen nach transparenten Kriterien auf Bundesl\u00e4nder beziehungsweise Ordinationen aufzuteilen und Bestellfenster zeitlich zu staffeln. Damit k\u00f6nnten Zugriffsspitzen reduziert und eine planbarere regionale Verteilung erreicht werden.<\/p>\n<p>Jetzt geht es f\u00fcr Schl\u00f6gel vor allem darum, Angebot und Nachfrage m\u00f6glichst unkompliziert zusammenzubringen und die in Nieder\u00f6sterreich verf\u00fcgbaren Impfdosen rasch zu verimpfen: \u201eDer Impfstoff ist da, die Impfbereitschaft ist da und unsere \u00c4rztinnen und \u00c4rzte wollen impfen. Jetzt m\u00fcssen die Rahmenbedingungen so gestaltet sein, dass die vorhandenen Impfstoffe m\u00f6glichst rasch und unkompliziert bei den Patientinnen und Patienten ankommen.\u201c<\/p>\n<p>Kostenlose Impfstoffe und \u00e4rztliche Beratung geh\u00f6ren zusammen<br \/>Die kostenlose Bereitstellung des Impfstoffs ist f\u00fcr Schl\u00f6gel ein wichtiger Schritt, f\u00fcr eine erfolgreiche Impfstrategie brauche es aber mehr: \u201eEine Impfung beginnt nicht erst mit dem Stich. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte kennen ihre Patientinnen und Patienten und ihre gesundheitliche Situation. Sie informieren \u00fcber Nutzen und m\u00f6gliche Risiken, beantworten Fragen und k\u00f6nnen Vorbehalte im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch ausr\u00e4umen.\u201c<\/p>\n<p>Daher m\u00fcsse neben dem kostenlosen Impfstoff auch die \u00e4rztliche Beratung entsprechend ber\u00fccksichtigt werden. \u201eWer die Durchimpfungsrate nachhaltig erh\u00f6hen m\u00f6chte, muss auch das \u00e4rztliche Beratungsgespr\u00e4ch entsprechend honorieren\u201c, fordert Sokol.<\/p>\n<p>Ordinationen als One-Stop-Shop st\u00e4rken<br \/>F\u00fcr Sokol bleibt die \u00e4rztliche Ordination daher die zentrale Anlaufstelle: \u201eBeratung, medizinische Beurteilung und Impfung finden hier an einem Ort statt. Dieser One-Stop-Shop ist f\u00fcr unsere Patientinnen und Patienten die praxisnahe L\u00f6sung. Gerade die derzeitige Situation zeigt, welchen entscheidenden Beitrag die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte zu einer funktionierenden Impfversorgung leisten.\u201c Abschlie\u00dfend dankt Sokol der Kollegenschaft: \u201eMein Dank gilt allen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, die sich trotz der Schwierigkeiten bei Bestellung und Verteilung weiterhin mit gro\u00dfem Engagement daf\u00fcr einsetzen, dass m\u00f6glichst viele Menschen geimpft werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die hohe Nachfrage nach der kostenlosen G\u00fcrtelrose-Impfung zeigt, dass Pr\u00e4ventionsangebote von der Bev\u00f6lkerung angenommen werden. 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