{"id":362252,"date":"2026-08-28T21:01:08","date_gmt":"2026-08-28T21:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362252\/"},"modified":"2026-08-28T21:01:08","modified_gmt":"2026-08-28T21:01:08","slug":"europas-leitboersen-fester-euro-stoxx-50-plus-095-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362252\/","title":{"rendered":"Europas Leitb\u00f6rsen fester, Euro-Stoxx-50 plus 0,95 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 ging mit plus 0,95 Prozent auf 6.485,67 Punkten ins Wochenende. Dabei erholten sich franz\u00f6sische Aktien etwas st\u00e4rker. Hier waren Bankwerte am Vortag unter Druck gekommen und hatten damit den Markt belastet. In Frankfurt legte der DAX 0,77 Prozent auf 26.569,99 Einheiten zu, nachdem er im Verlauf ein neues Rekordhoch markiert hatte. Der britische FTSE-100 kletterte um 0,29 Prozent auf 10.824,26 Punkte.<\/p>\n<p>Warsh betonte beim j\u00e4hrlichen Notenbanktreffen abermals die Risiken einer erh\u00f6hten Inflation, um die er sich derzeit mehr Sorgen mache, als um den Arbeitsmarkt. Die US-Notenbank Fed m\u00fcsse reagieren, falls sich die Inflation nicht z\u00fcgig in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bewege. Von der Robustheit der Wirtschaft zeigte sich Warsh beeindruckt. Der Notenbank-Chef habe mit der Rede an Glaubw\u00fcrdigkeit gewonnen, wenn es um die Bek\u00e4mpfung der hohen Inflation geht, merkten die Experten des Analysehauses Capital Economics an.<\/p>\n<p>Laut Marktbeobachter J\u00fcrgen Molnar bekamen die Aktienm\u00e4rkte zum Wochenschluss zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung vom \u00d6lmarkt. &#8222;Die \u00d6lpreise kommen etwas zur\u00fcck und nehmen damit zumindest ein wenig Inflationsdruck aus dem Kessel&#8220;, so der Experte. Abseits von eventuellen neuen Entwicklungen am Persischen Golf machte ein m\u00f6glicher Austritt Venezuelas aus dem \u00d6lkartell OPEC Schlagzeilen.<\/p>\n<p>St\u00e4rkster Sektor waren die Autowerte. Die Aktien von BMW gewannen 4,5 Prozent und profitierten dabei von einer positiveren Haltung der Citigroup. Renault waren mit 3,6 Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt.<\/p>\n<p>Im Bausektor ragten Aktien des heimischen Baukonzerns Strabag mit fast 16 Prozent Gewinn hervor. Sie reagierten damit auf Halbjahreszahlen, einen Rekordauftragsbestand und das angehobene Margenziel. Analyst Michael Marschallinger von dem Bankhaus Erste Group sprach von starken Zahlen des Baukonzerns. Die Kombination aus Rekord-Auftragsbestand, beschleunigter Infrastrukturaktivit\u00e4t und aktualisiertem Ausblick signalisiere weiteres Aufw\u00e4rtspotenzial.<\/p>\n<p>Etwas verhaltener war die Entwicklung der Technologiewerte. Hier gab es negative Signale aus den USA, nachdem Marvell Technology die zuvor von Nvidia neu entfachte Euphorie rund um K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wieder ged\u00e4mpft hatte. Die Quartalszahlen waren bei Anlegern nicht gut angekommen, obwohl das US-Unternehmen seine Ziele nach oben geschraubt hatte. Goldman-Analyst James Schneider bezeichnete die Ergebnisse des KI-Chipherstellers zwar als grunds\u00e4tzlich positiv, die Markterwartungen seien jedoch immens hoch gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 ging mit plus 0,95 Prozent auf 6.485,67 Punkten ins Wochenende. 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