{"id":362288,"date":"2026-08-28T21:29:26","date_gmt":"2026-08-28T21:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362288\/"},"modified":"2026-08-28T21:29:26","modified_gmt":"2026-08-28T21:29:26","slug":"18-kilo-eierstocktumor-bei-steirerin-in-graz-entfernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/362288\/","title":{"rendered":"18-Kilo-Eierstocktumor bei Steirerin in Graz entfernt"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber mehrere Monate hatte die Patientin zunehmende Beschwerden im Bauchraum bemerkt. \u00dcber ihren Hausarzt kam sie schlie\u00dflich ins LKH Oststeiermark am Standort Hartberg. Dort zeigte eine CT-Untersuchung einen riesigen Tumor, der vom linken Eierstock ausging. Er hatte bereits alle Organe im Bauchraum verdr\u00e4ngt. Nicht einmal zwei Wochen nach dem ersten CT wurde die Frau am Uniklinikum Graz operiert.<\/p>\n<p>      <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"545\" height=\"545\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787906276-csm_PM__18-Kilo-Eierstocktumor_entfernt_Bild_Tumor__c__G.Schwager_b37df8f9b7.webp\" class=\"attachment-article_gallery size-article_gallery\" alt=\"18-Kilo-Eierstocktumor bei Steirerin in Graz entfernt\"  \/>               <\/p>\n<p>\u00a9LKH-Univ. Klinikum Graz \/ G. Schwager<\/p>\n<p>                        Der gutartige Eierstocktumor war 40 Zentimeter gro\u00df und hatte ein Gewicht von 18 Kilogramm erreicht         <\/p>\n<p>Operation in Graz<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gr\u00f6\u00dfe wurde die Patientin nach Graz \u00fcberwiesen. Bei der rund dreist\u00fcndigen Operation war ein elfk\u00f6pfiges Team aus Gyn\u00e4kologie, An\u00e4sthesie und OP-Pflege im Einsatz. \u00dcber einen Bauchschnitt vom Brustbein bis zum Schambein entfernten die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte den 40 Zentimeter gro\u00dfen Tumor intakt. \u201eIn diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Fall war es sinnvoll, die Patientin in das Zentrum zu \u00fcberweisen. Genau so soll ein Krankenhausnetzwerk funktionieren: Die Patient*innen werden dort behandelt, wo f\u00fcr ihre jeweilige Situation die besten Voraussetzungen vorhanden sind\u201c, sagt Univ.-Prof. Dr. Karl Tamussino.<\/p>\n<p>Entwarnung im OP<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch w\u00e4hrend des Eingriffs musste gekl\u00e4rt werden, ob der Tumor gut- oder b\u00f6sartig war. Das Gewebe wurde daf\u00fcr direkt in die Pathologie gebracht und per Schnellschnitt untersucht. F\u00fcr das 18 Kilogramm schwere Pr\u00e4parat kam die sonst \u00fcbliche Rohrpost nicht infrage, deshalb war ein Botengang n\u00f6tig. Wenige Minuten sp\u00e4ter stand fest: Es handelte sich um ein gutartiges Zystadenofibrom. \u201eDie Gr\u00f6\u00dfe eines Tumors sagt eigentlich nichts dar\u00fcber aus, ob er gut- oder b\u00f6sartig ist. In diesem Fall hatte der Tumor zwar nahezu den gesamten Bauchraum ausgef\u00fcllt und andere Organe massiv verdr\u00e4ngt, war aber zum Gl\u00fcck nicht in sie eingewachsen\u201c, erkl\u00e4rt Univ.-Prof. Dr. Armin Bader.<\/p>\n<p>      <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"545\" height=\"545\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787906273-csm_PM_18-Kilo-Eierstocktumor_entfernt_OP-Team__c_M.Kanizaj_3e44b70a7c.webp\" class=\"attachment-article_gallery size-article_gallery\" alt=\"18-Kilo-Eierstocktumor bei Steirerin in Graz entfernt\"  \/>               <\/p>\n<p>\u00a9LKH-Univ. Klinikum Graz \/ M. Kanizaj<\/p>\n<p>                        Klin. Abt. Leiter Univ.-Prof. Dr. Karl Tamussino (re.) mit dem OP Team Dr. Ursula Aldenhoff, Univ-Prof. Dr. Arnim Bader, DGKP Sandra Platzer (v.l.n.r.)         <\/p>\n<p>Nach zwei Tagen heim<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Patientin erholte sich gut von dem Eingriff und konnte bereits zwei Tage nach der Operation nach Hause gehen. Eine weitere Therapie ist laut Uniklinikum nicht notwendig. Die chirurgische Nachsorge wird wohnortnah am Standort Hartberg \u00fcbernommen. Damit ging die Behandlung, die mit der Untersuchung in Hartberg begonnen hatte, nach der Operation in Graz wieder zur\u00fcck in die Oststeiermark.<\/p>\n<p>Vorsorge wichtig<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zystadenofibrome sind gutartige Eierstocktumoren und verursachen besonders am Anfang oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Eine Gr\u00f6\u00dfe von 40 Zentimetern und ein Gewicht von 18 Kilogramm sind laut Uniklinikum ausgesprochen selten. Auch wenn du keine Beschwerden hast, solltest du einmal j\u00e4hrlich eine gyn\u00e4kologische Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Neu auftretende oder l\u00e4nger anhaltende Beschwerden wie ungew\u00f6hnliche Blutungen, Schmerzen, Druck im Unterbauch oder eine auff\u00e4llige Zunahme des Bauchumfangs sollten unabh\u00e4ngig davon \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt werden. Bader betont: \u201eEin Tumor dieser Gr\u00f6\u00dfe entsteht nicht innerhalb weniger Wochen. Gerade weil Ver\u00e4nderungen an den Eierst\u00f6cken lange kaum Beschwerden verursachen, sind regelm\u00e4\u00dfige gyn\u00e4kologische Untersuchungen \u2013 idealerweise ein Mal pro Jahr \u2013 wichtig\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber mehrere Monate hatte die Patientin zunehmende Beschwerden im Bauchraum bemerkt. \u00dcber ihren Hausarzt kam sie schlie\u00dflich ins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":362289,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[29],"tags":[46,42,183,44],"class_list":["post-362288","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-graz","tag-at","tag-austria","tag-graz","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117175266353378478","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=362288"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362288\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/362289"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=362288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=362288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=362288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}