{"id":36375,"date":"2026-03-10T11:08:09","date_gmt":"2026-03-10T11:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/36375\/"},"modified":"2026-03-10T11:08:09","modified_gmt":"2026-03-10T11:08:09","slug":"bueroflaechen-gesucht-erlebnis-inklusive-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/36375\/","title":{"rendered":"B\u00fcrofl\u00e4chen gesucht \u2013 Erlebnis inklusive \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Der Wiener B\u00fcromarkt blickt auf ein solides Jahr 2025 zur\u00fcck: Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte am Vermietungsmarkt laut dem EHL B\u00fcromarktbericht ein Gesamtvolumen von rund 230.000 Quadratmetern erzielt werden. Das ist nicht nur ein Plus von 30 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr, sondern markiert den h\u00f6chsten Jahreswert seit 2018. \u201eIn allen Segmenten gab es eine deutliche Belebung der Vermietungsleistung\u201c, best\u00e4tigt auch Eugen Otto, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Otto Immobilien. Ausschlaggebend daf\u00fcr waren einige wenige Gro\u00dfabschl\u00fcsse sowie Neubauprojekte und Refurbishments, die 2025 und Anfang 2026 fertiggestellt wurden.<\/p>\n<p>Danach aber wird es eng auf dem B\u00fcromarkt, denn f\u00fcr 2027 zeichnet sich mit knapp 31.500\u2009m2 ein deutlicher Einbruch der Neubauleistung ab. \u201eLangfristige, spekulative Projektentwicklungen sind deutlich seltener geworden\u201c, sagt Elisa Stadlinger, Leiterin der Abteilung Gewerbeimmobilien bei \u00d6RAG.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund einer weiter steigenden Nachfrage und einer in den kommenden Jahren nur begrenzt zu erwartenden Fertigstellungsleistung \u201eist davon auszugehen, dass sich die Verf\u00fcgbarkeit weiter verknappen und der Wettbewerb um qualitativ hochwertige Fl\u00e4chen entsprechend zunehmen wird.\u201c Bestehende Fl\u00e4chen und Objekte, die technisch und energetisch nicht mehr mithalten, \u201em\u00fcssen deutlich st\u00e4rker um Relevanz k\u00e4mpfen und h\u00e4ufiger Richtung Repositionierung oder alternative Nutzung gedacht werden\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Wernhart, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von EHL Gewerbeimmobilien.<\/p>\n<p>Das Angebot an 1-A-Fl\u00e4chen bleibt knapp und das in einer sich rasch ver\u00e4ndernden B\u00fcrowelt. Hybrides Arbeiten hat sich als fester Bestandteil moderner Arbeitsverh\u00e4ltnisse etabliert und verleiht dem B\u00fcro eine neue, strategische Bedeutung. \u201eDas B\u00fcro von heute muss funktional und attraktiv sein, damit die Besch\u00e4ftigten vom Homeoffice gerne ins B\u00fcro kommen\u201c, meint Thorsten M\u00f6rk, Leiter ARE Asset Management. Der Arbeitsplatz wird zunehmend als zentraler Ort f\u00fcr Zusammenarbeit, Austausch und Unternehmenskultur neu positioniert. \u201ePhysische B\u00fcrofl\u00e4chen werden so gestaltet, dass sie auch zu einem Erlebnis werden\u201c, sagt Wernhart \u00fcber das neue B\u00fcroverst\u00e4ndnis: \u201eDie Fl\u00e4chen m\u00fcssen mehrere Befindlichkeiten bedienen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>              Trends 2026B\u00fcrofl\u00e4chen werden so gestaltet, dass sie zum Erlebnis werden.\u201eStay vs. Go\u201c-Analysen besch\u00e4ftigen heuer viele Unternehmen.In den Toplagen f\u00fcr B\u00fcros werden Wartelisten zur Normalit\u00e4t.       <\/p>\n<p>Besonders gefragt seien erstklassige Lagen in Innenstadtn\u00e4he oder in den B\u00fcroclustern sowie moderne Geb\u00e4ude mit Klimazertifizierung und top Verkehrsanbindung, \u201eda sie einen wesentlichen Beitrag zum Employer Branding, zur Pr\u00e4senzkultur und zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen der Unternehmen leisten\u201c, so Wernhart.<\/p>\n<p>\u00c4ltere B\u00fcrofl\u00e4chen mit reiner Standardausstattung geraten vermehrt unter Anpassungsdruck. Stadlinger: \u201eAuf Eigent\u00fcmerseite gewinnen daher flexible Mietmodelle sowie die Offenheit f\u00fcr Umbauten bei Verl\u00e4ngerungen und qualitative Aufwertungen im Bestand zunehmend an Bedeutung.\u201c Viele Unternehmen setzen sich intensiv mit ihren Standorten auseinander und pr\u00fcfen, ob ein Umzug einen Mehrwert bringt oder ob sich auslaufende Vertr\u00e4ge und bestehende Fl\u00e4chen weiterentwickeln lassen. \u201eStay versus Go\u201c sei eine strategische Grundfrage, \u201edie sich immer mehr Unternehmen stellen\u201c, wei\u00df Otto.<\/p>\n<p>Auf dem Investmentmarkt behaupten sich B\u00fcroimmobilien weiterhin als bedeutender Bestandteil \u2013 wenn auch mittlerweile hinter der Assetklasse \u201eWohnen\u201c. Besonders hochwertige, ESG-konforme Objekte in zentralen Lagen verzeichneten anhaltendes Investoreninteresse. \u201eFast eine Milliarde Euro wurden \u00f6sterreichweit in B\u00fcrogeb\u00e4ude investiert\u201c, berichtet Wernhart. \u201eDas sind 25 Prozent des gesamten Investmentvolumens.\u201c<\/p>\n<p>Um dauerhaft attraktive Arbeitswelten zu bieten, w\u00fcrden Fl\u00e4chen flexibel adaptierbar gestaltet und mit modernen technischen Infrastrukturen ausgestattet, blickt M\u00f6rk in die Zukunft der B\u00fcros: \u201eDie Mieterbindung wird durch ein erweitertes Dienstleistungs- und Serviceangebot, Beratung zu New-Work-Konzepten und aktive Unterst\u00fctzung bei Change-Prozessen gest\u00e4rkt.\u201c Die Digitalisierung von Geb\u00e4ude- und Mieterservices wird weiter vorangetrieben, um die Effizienz und Transparenz zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die Lage bleibt weiterhin ein zentrales Kriterium, doch r\u00fccken weiter Freizeitangebote wie Fitness, Gastronomie oder Shoppingm\u00f6glichkeiten im Umfeld der B\u00fcrostandorte in den Vordergrund. \u201eDie Herausforderung ist aus unserer Sicht, hochwertige Qualit\u00e4t anzubieten, aber in einer Art und Weise, dass sie f\u00fcr die Kunden wirtschaftlich nachvollziehbar ist und nicht den monet\u00e4ren Rahmen der Unternehmen sprengt\u201c, sagt Wernhart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Wiener B\u00fcromarkt blickt auf ein solides Jahr 2025 zur\u00fcck: Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte am Vermietungsmarkt laut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36376,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,9757,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-36375","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-gewerbeimmobilien","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-oesterreich","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116204568869690237","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36375\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}