{"id":364240,"date":"2026-08-30T07:29:13","date_gmt":"2026-08-30T07:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/364240\/"},"modified":"2026-08-30T07:29:13","modified_gmt":"2026-08-30T07:29:13","slug":"engpaesse-in-tirol-bei-guertelrose-impfstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/364240\/","title":{"rendered":"Engp\u00e4sse in Tirol bei G\u00fcrtelrose-Impfstoff"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder m\u00fcssen Interessierte auf lange Wartezeiten vertr\u00f6stet werden, was f\u00fcr Kritik sorgt. So sp\u00fcrt eine Familienpraxis in W\u00f6rgl das gro\u00dfe Interesse an der G\u00fcrtelrose-Impfung ganz besonders. Die starke Nachfrage sei zwar sehr erfreulich, rund 150 Interessierte st\u00fcnden aber auf der Warteliste, der Gro\u00dfteil m\u00fcsse also abgewiesen werden, sagt Hausarzt Marco Sch\u00f6nberger. Neun von zehn Personen m\u00fcsse man sagen, dass man die Impfung nicht anbieten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205723%203736'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/2824818_bigpicture_1090364_adobestock_504171146.jpeg\"  alt=\"Ein Mann mit G\u00fcrtelrose am Oberk\u00f6rper\"\/><\/p>\n<p>   photohasan \u2013 stock.adobe.com<\/p>\n<p>      Typischer Hautausschlag bei G\u00fcrtelrose<\/p>\n<p>G\u00fcrtelrose<\/p>\n<p>G\u00fcrtelrose wird durch das Windpocken-Virus verursacht, das nach einer Windpocken-Erkrankung im K\u00f6rper verbleibt. Im Alter oder bei Immunschw\u00e4che kann das Virus wieder aktiv werden. In der Regel heilt G\u00fcrtelrose innerhalb weniger Wochen ab, es besteht aber die Gefahr von Komplikationen.<\/p>\n<p>Nicht nur bei betroffenen Patientinnen und Patienten, auch in den Ordinationen sorgen die Engp\u00e4sse f\u00fcr Unmut, vor allem auch der Bestellvorgang \u00fcber einen Online-Shop. Dabei handle es sich um eine Zufallslotterie, \u00e4hnlich wie bei einem Konzert eines Superstars. Wenn man da nicht p\u00fcnktlich davorsitze und aktualisiere, habe man keine Chance, so Sch\u00f6nberger. In der aktuellen Bestellrunde habe es genau drei Minuten gedauert bis s\u00e4mtliche Impfstoffe wieder vergriffen waren.<\/p>\n<p>Wer zuerst klicke, impfe zuerst, meint Sch\u00f6nberger. Die Tiroler \u00c4rztekammer best\u00e4tigt, dass der Engpass vielerorts f\u00fcr Probleme sorgt. Die Berufsvertretung fordert schnell mehr Geld f\u00fcr mehr Impfstoffe, um den Andrang zu bewerkstelligen.<\/p>\n<p>Ministerium: Nachfrage \u00fcbersteigt Angebot<\/p>\n<p>Laut dem Sozial- und Gesundheitsministerium gebe es tats\u00e4chlich mehr Nachfrage als Angebot. Man kaufe aber laufend neue Impfdosen ein und kl\u00e4re auch \u00fcber die Verteilung auf. Interessierte k\u00f6nnten au\u00dferdem auf einige Bezirkshauptmannschaften oder den Stadtmagistrat Innsbruck ausweichen. Dort k\u00f6nne man nach einer Terminvereinbarung schnell eine G\u00fcrtelrose-Impfung erhalten.<\/p>\n<p>Von einem Sprecher der Staatssekret\u00e4rin im Sozialministerium Ulrike K\u00f6nigsberger-Ludwig (SP\u00d6) hei\u00dft es, man k\u00f6nne die Kritik so nicht nachvollziehen. Alle zwei Wochen gebe es einen gemeinsamen Termin mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesl\u00e4nder und der \u00c4rztekammer, bei dem unter anderem \u00fcber die Versorgung mit Impfstoffen aus dem \u00f6ffentlichen Impfprogramm gesprochen werde.<\/p>\n<p>\u201eBei gr\u00f6\u00dferen Lieferungen wird f\u00fcr jede impfende Einrichtung zun\u00e4chst eine garantierte Menge reserviert. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen sich Einrichtungen, die nicht zum Zug gekommen sind, auf eine Informationsliste setzen lassen und werden \u00fcber weitere Bestellm\u00f6glichkeiten informiert\u201c, so der Sprecher.<\/p>\n<p>Begrenzte Produktionskapazit\u00e4ten<\/p>\n<p>Er verweist auch darauf, dass man den Impfstoff am internationalen Markt einkaufen m\u00fcsse, dort st\u00fcnden Produktionskapazit\u00e4ten nicht unbegrenzt und nicht jederzeit zur Verf\u00fcgung. Die n\u00e4chsten Mengen w\u00fcrden daher entsprechend der internationalen Verf\u00fcgbarkeit schrittweise bereitgestellt.<\/p>\n<p>Seit Beginn des \u00f6ffentlichen Impfprogramms seien fast 900.000 Dosen G\u00fcrtelrose-Impfstoff bereitgestellt worden, hei\u00dft es aus dem Sozialministerium weiter. Mit Stand 25. August 2026 seien rund 633.250 Impfungen im Impfpass dokumentiert. Weitere hunderttausende Dosen seien f\u00fcr die kommenden sechs Monate in Vorbereitung. \u201eVon zu wenig bestelltem Impfstoff kann daher keine Rede sein. Richtig ist aber: Die Nachfrage ist derzeit h\u00f6her als die unmittelbar verf\u00fcgbaren Mengen.\u201c<\/p>\n<p>Stadt Innsbruck: Noch ausreichend Impfstoff vorhanden<\/p>\n<p>Von der Stadt Innsbruck hei\u00dft es, aktuell seien noch ausreichend Best\u00e4nde aus einer vorherigen Lieferung vorhanden. Die Impfung sei f\u00fcr alle ab 60 Jahren in der Innsbrucker Impfstelle in der Fallmerayerstra\u00dfe 5 nach vorheriger Anmeldung gratis m\u00f6glich. Die Terminvergabe erfolge online unter <a href=\"https:\/\/www.etermin.net\/Ibk-Termin-Gesundheitswesen\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">www.innsbruck.gv.at\/impftermin<\/a> oder telefonisch unter +43 512 5360 8377.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer wieder m\u00fcssen Interessierte auf lange Wartezeiten vertr\u00f6stet werden, was f\u00fcr Kritik sorgt. 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