{"id":364586,"date":"2026-08-30T11:37:12","date_gmt":"2026-08-30T11:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/364586\/"},"modified":"2026-08-30T11:37:12","modified_gmt":"2026-08-30T11:37:12","slug":"weder-belege-noch-fakten-finnlands-praesident-glaubt-nicht-an-russischen-angriff-auf-nato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/364586\/","title":{"rendered":"&#8222;Weder Belege noch Fakten&#8220;: Finnlands Pr\u00e4sident glaubt nicht an russischen Angriff auf Nato"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Weder Belege noch Fakten&#8220;Finnlands Pr\u00e4sident glaubt nicht an russischen Angriff auf Nato<\/p>\n<p>30.08.2026, 01:55 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:42 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/614764399.webp\" alt=\"614764399\"\/>Finnlands Pr\u00e4sident Stubb bei einem Besuch in Kiew am 24. August. (Foto: picture alliance \/ SIPA)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Bei Russland m\u00fcsse Europa sich auf das Schlimmste vorbereiten, erkl\u00e4rt Finnlands Pr\u00e4sident. Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass ein Angriff auf die Nato oder ein Atomwaffeneinsatz in der Ukraine bevorstehe. Stubb erwartet eine andere Eskalation. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb hat Bef\u00fcrchtungen\u00a0aus Deutschland vor einem m\u00f6glichen russischen Angriff auf Nato-Gebiet bis 2029 widersprochen. &#8222;Wenn jemand eine solche Kristallkugel h\u00e4tte &#8211; wunderbar. Aber ich sehe daf\u00fcr einfach weder Belege noch Fakten&#8220;, sagte Stubb der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. Er glaube nicht, dass Russland &#8222;jemals das m\u00e4chtigste Milit\u00e4rb\u00fcndnis der Welt, die Nato, angreifen wollen w\u00fcrde&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Stubb warnte zugleich davor, die Gefahr aus Russland zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Man sollte sich immer auf das Schlimmste vorbereiten, um es zu verhindern&#8220;, sagte er. Seine Einsch\u00e4tzung begr\u00fcndete der finnische Pr\u00e4sident mit Geheimdiensterkenntnissen sowie der Abschreckungsf\u00e4higkeit der Nato. Diese beruhe auf konventionellen Streitkr\u00e4ften, Raketen und Atomwaffen. &#8222;F\u00fcr keine Macht der Welt ergibt es Sinn, die Entschlossenheit dieses B\u00fcndnisses auf die Probe zu stellen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor einem m\u00f6glichen russischen Angriff auf Nato-Gebiet in den kommenden Jahren hatten zuletzt mehrere westliche Politiker und Milit\u00e4rs gewarnt. Die Bundeswehr geht nach Angaben von Generalinspekteur Carsten Breuer davon aus, dass Russland ab 2029 zu einem gro\u00df angelegten Angriff auf Nato-Gebiet in der Lage sein k\u00f6nnte. Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hatte im Dezember vor einem m\u00f6glichen Angriff binnen f\u00fcnf Jahren gewarnt, der britische Premierminister Keir Starmer nannte unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse das Jahr 2030.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;China wird keinen Atomwaffeneinsatz in der Ukraine erlauben&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der finnische Pr\u00e4sident Stubb h\u00e4lt nach eigener Aussage auch einen russischen Atomwaffeneinsatz in der Ukraine f\u00fcr unwahrscheinlich. Der &#8222;Bild&#8220; sagte er, Chinas Au\u00dfenminister habe ihm bei einem Besuch im Sommer mit Blick auf einen solchen Einsatz gesagt: &#8222;Wir werden niemals zulassen, dass das passiert.&#8220; Dies sei eine &#8222;ziemlich wirksame Abschreckung&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr wahrscheinlich h\u00e4lt der finnische Pr\u00e4sident dagegen eine neue russische Mobilmachung im Herbst. Darauf deuteten j\u00fcngste russische Gesetze zur Einschr\u00e4nkung der Freiz\u00fcgigkeit hin. Russland verliere nach Stubbs Angaben monatlich zwischen 30.000 und 35.000 Soldaten, rekrutiere zugleich aber nur 27.000 neue. Dass Moskau zus\u00e4tzlich Kr\u00e4fte f\u00fcr einen Angriff auf ein weiteres Land mobilisieren k\u00f6nne, halte er deshalb f\u00fcr \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Stubb f\u00fcgte hinzu, er rechne auch nicht damit, dass Russland wegen seiner wirtschaftlichen Probleme den Krieg in der Ukraine beenden wird. &#8222;Man sollte niemals die F\u00e4higkeit der Russen untersch\u00e4tzen, wirtschaftlich schwierige Zeiten durchzustehen&#8220;, sagte Stubb dem Blatt. &#8222;Um das zu verstehen, m\u00fcssen wir nur einen Blick zur\u00fcck in die Sowjetzeit werfen.&#8220;\u00a0 Den Krieg beenden werde weder der Kurs des Rubels noch ein Ansturm auf Banken, die Inflation oder das Zinsniveau. Stubb sagte: &#8222;Der Druck ist da, aber man muss verstehen, dass ein Land, das sich im Krieg befindet, viel mehr aushalten kann als ein Land, das sich nicht im Krieg befindet.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Europa muss Dialog mit Moskau aufnehmen&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seit Wochen attackiert Kiew mit Langstreckendrohnen erfolgreich russische \u00d6lanlagen und Logistikzentren gro\u00dfer Onlineversandh\u00e4ndler. Die Attacken verursachten Milliardensch\u00e4den und r\u00fcckten die Folgen des russischen Angriffskriegs f\u00fcr das Nachbarland der Ukraine wieder st\u00e4rker in den Fokus.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Stubb sprach sich erneut daf\u00fcr aus, dass Europa wieder Kontakt zur russischen Regierung aufnimmt. &#8222;Ich denke, jemand in Europa oder einige Menschen in Europa m\u00fcssen den Dialog mit Russland aufnehmen, um zu verstehen, was vor sich geht. Um auf politischer Ebene zu diskutieren.&#8220; Seine gr\u00f6\u00dfte Sorge angesichts des Schweigens gegen\u00fcber Russland sei, dass dort Illusionen dar\u00fcber entst\u00fcnden, was Europa etwa im Finnischen Meerbusen oder in der Ostsee unternehmen k\u00f6nnte &#8211; also Annahmen \u00fcber neue Bedrohungen aufkommen. &#8222;Und wir planen nichts&#8220;, sagte Stubb.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/AFP\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Weder Belege noch Fakten&#8220;Finnlands Pr\u00e4sident glaubt nicht an russischen Angriff auf Nato 30.08.2026, 01:55 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:42 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":364587,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[732,6397,249,5731,40,1700,41,269,1963,39,66,65,64],"class_list":["post-364586","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-ukraine","tag-angriff-auf-die-ukraine","tag-china","tag-finnland","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117184263300470924","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/364586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=364586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/364586\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/364587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=364586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=364586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=364586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}