{"id":365410,"date":"2026-08-30T21:57:09","date_gmt":"2026-08-30T21:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/365410\/"},"modified":"2026-08-30T21:57:09","modified_gmt":"2026-08-30T21:57:09","slug":"schuesse-bei-rave-in-der-schweiz-taeter-fluechtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/365410\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcsse bei Rave in der Schweiz: T\u00e4ter fl\u00fcchtig"},"content":{"rendered":"<p>Ein oder mehrere T\u00e4ter h\u00e4tten am fr\u00fchen Sonntagmorgen zahlreiche Sch\u00fcsse aus mindestens zwei Waffen abgegeben, hie\u00df es seitens der Beh\u00f6rden. Es seien zwei unterschiedliche H\u00fclsen von Patronen gefunden worden, die zu einer Pistole oder Maschinenpistole sowie zu einem Sturmgewehr passten. Ob das auf zwei T\u00e4ter hindeute oder ein Sch\u00fctze beide Waffen nutzte, lie\u00df die Polizei offen.\u00a0<\/p>\n<p>Das Motiv f\u00fcr das Geschehen sei noch unklar. Nach dem oder den T\u00e4tern wurde intensiv gefahndet. &#8222;Ein Ende dieses Gro\u00dfeinsatzes ist nicht absehbar&#8220;, sagte der Polizeikommandant der Kantonspolizei Aargau, Michael Leupold.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Ende des Raves, zu dem der Veranstalter rund 3.500 Besucher erwartet hatte, gingen bei der Polizei die ersten Notrufe ein. Die Menschen schilderten, dass viele Sch\u00fcsse gefallen seien, so die Polizei. Da der Ernst der Lage sofort deutlich gewesen sei, seien die Einsatzkr\u00e4fte mit einem Gro\u00dfaufgebot ausger\u00fcckt, so ein Polizeisprecher. Zum Zeitpunkt der Sch\u00fcsse haben sich laut Polizei noch &#8222;weit \u00fcber 100&#8220; Personen auf dem Gel\u00e4nde aufgehalten.\u00a0<\/p>\n<p>Polizei hat drei Hypothesen zur Tat<\/p>\n<p>Es gebe f\u00fcr die Beh\u00f6rden momentan drei gleichrangige Hypothesen zur Tat: Es k\u00f6nne sich um einen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu handeln, sagte Leupold.\u00a0<\/p>\n<p>Die Polizei fahnde intensiv nach den T\u00e4tern und arbeite mit Hochdruck daran, die Hintergr\u00fcnde aufzukl\u00e4ren, sagte Regierungsrat Dieter Egli von der Kantonsregierung: &#8222;Es ist so, dass wir noch nicht wissen, wer f\u00fcr diese Tat verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteht.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Meloni trauert um Opfer\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde fanden die Polizisten eine 22-j\u00e4hrige Frau, die noch vor Ort an ihren Schussverletzungen starb. Sie wohnte in der Region, ist aber Italienerin. Auch unter den Verletzten sind nach Angaben der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni wohl Italiener.\u00a0<\/p>\n<p>Sie sprach den Angeh\u00f6rigen der Get\u00f6teten ihr tiefstes Beileid aus. Ihre Gedanken seien zudem bei den Verletzten sowie allen Menschen, die in das Geschehen verwickelt gewesen seien, sagte die Politikerin nach Angaben ihres B\u00fcros. Sie verfolge die Entwicklungen \u00fcber eine Task Force des italienischen Au\u00dfenministeriums. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die junge Italienerin ein Zufallsopfer war.\u00a0<\/p>\n<p>B\u00fcrger sollen Gebiet meiden<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden riefen die Bev\u00f6lkerung dazu auf, das Gebiet zu meiden. Es blieb am Sonntag weitr\u00e4umig abgesperrt. Aber weniger wegen einer akuten Gefahr, sondern zum Zweck der Spurensicherung, so der Polizeisprecher.<\/p>\n<p>Die Polizei bat darum, Video- und Bildmaterial an den Instagram-Kanal der Kantonspolizei Aargau zu senden. Der blutige Vorfall spielte sich bei einem seit Jahren etablierten Rave-Event auf dem Gel\u00e4nde des Aargauischen Rennvereins ab. Der Verein sprach allen Angeh\u00f6rigen sein Mitgef\u00fchl aus. Aarau im Kanton Aargau liegt etwa 40 Kilometer westlich von Z\u00fcrich.\u00a0<\/p>\n<p>Event gilt als gr\u00f6\u00dfter Rave in der Nordwestschweiz\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Aarauer Rave-Party wurde von einem schweren Ereignis \u00fcberschattet. Die zust\u00e4ndigen Einsatzkr\u00e4fte wurden umgehend alarmiert und waren mit den notwendigen Mitteln vor Ort, um die Situation zu bew\u00e4ltigen und die erforderlichen Ma\u00dfnahmen einzuleiten&#8220;, schrieb der Verein in einer Mitteilung.<\/p>\n<p>Die Veranstalter dr\u00fcckten ihre tiefe Best\u00fcrzung \u00fcber das Geschehen aus. &#8222;Der hinterh\u00e4ltige Anschlag auf die G\u00e4ste des Aarauer Raves hat unsere Herzen gebrochen&#8220;, schrieb der Veranstalter auf seiner Webseite. Das Event gilt als gr\u00f6\u00dfter Rave in der Nordwestschweiz.\u00a0<\/p>\n<p>Zeugen: &#8222;Es war schrecklich&#8220;<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber der Schweizer Boulevardzeitung &#8222;Blick&#8220; \u00e4u\u00dferten sich mehrere Zeugen. Zun\u00e4chst h\u00e4tten die Besucher die Sch\u00fcsse f\u00fcr ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand &#8222;Alle runter!&#8220; gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden. Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. &#8222;Es war schrecklich&#8220;, so die Zeugin gegen\u00fcber der Zeitung.<\/p>\n<p>Auch der DJ der Veranstaltung \u00e4u\u00dferte sich tief betroffen. Was auf dem Rave passiert sei, sei absolut herzzerrei\u00dfend, schrieb DJ Tekibo in einer Instagram-Story. &#8222;Techno und Raves sollten ein Ort der Freiheit und Sicherheit sein.&#8220; Er versuche immer noch, das Ganze zu verarbeiten. Er habe einen wichtigen Menschen verloren und finde einfach nicht die richtigen Worte. Er werde sich f\u00fcr eine bestimmte Zeit zur\u00fcckziehen, k\u00fcndigte der DJ an.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Polizei auf deutscher Seite an Fahndung beteiligt\u00a0<\/p>\n<p>Nach dem Vorfall war auch die Polizei auf deutscher Seite an den allgemeinen Fahndungsma\u00dfnahmen beteiligt. Dies sei reine Routine in der Polizeiarbeit, betonte ein Sprecher des Polizeipr\u00e4sidiums Freiburg. Angaben zu den konkreten Ma\u00dfnahmen machte er nicht. Der Kanton Aargau liegt an der deutschen Grenze. Eine Flucht bis nach Deutschland dauere von Aarau aus nur etwa 40 Minuten, sagte ein Polizeisprecher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein oder mehrere T\u00e4ter h\u00e4tten am fr\u00fchen Sonntagmorgen zahlreiche Sch\u00fcsse aus mindestens zwei Waffen abgegeben, hie\u00df es seitens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":365411,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[277,2026,899,40,41,405,39,829,38,199],"class_list":["post-365410","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-_apafeed","tag-_isshort","tag-ermittlung","tag-nachrichten","tag-news","tag-polizei","tag-schlagzeilen","tag-schweiz","tag-top-meldungen","tag-toetung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117186700609755122","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=365410"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365410\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/365411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=365410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=365410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=365410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}