{"id":368207,"date":"2026-09-01T08:58:12","date_gmt":"2026-09-01T08:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/368207\/"},"modified":"2026-09-01T08:58:12","modified_gmt":"2026-09-01T08:58:12","slug":"studie-spermien-beguenstigen-infektion-mit-mpox","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/368207\/","title":{"rendered":"Studie: Spermien beg\u00fcnstigen Infektion mit Mpox"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Spermien beg\u00fcnstigen nach Erkenntnissen eines Frankfurter Forschungsteams eine Infektion mit Mpox. \u201eUnsere Ergebnisse liefern eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum sexuelle Kontakte ein besonders hohes \u00dcbertragungsrisiko bergen\u201c, sagte die Doktorandin Emma Torbica, die die Experimente durchgef\u00fchrt hat. \u201eSo kann Samenfl\u00fcssigkeit die Infektion f\u00f6rdern, wenn sie zum Beispiel mit analen oder genitalen Schleimh\u00e4uten in Kontakt kommt, wo sich bereits Pocken gebildet haben, die noch nicht bemerkt wurden.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mpox wird \u00fcberwiegend von Tieren auf Menschen \u00fcbertragen, die neueren Varianten k\u00f6nnen aber auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Die Krankheit verl\u00e4uft laut den Wissenschaftlerinnen meist mild mit eher unspezifischen Symptomen. \u201eErst im weiteren Verlauf zeigen sich die typischen Pocken auf der Haut\u201c, hie\u00df es. \u201eMit dem Auftreten der ersten Symptome sind die Infizierten ansteckend, es braucht zur \u00dcbertragung allerdings einen engen K\u00f6rperkontakt, etwa wenn eine Mutter ihr Kind umarmt, oder durch sexuelle Kontakte.\u201c<\/p>\n<p>Samenfl\u00fcssigkeit f\u00f6rdert die Aufnahme des Erregers      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Forschungsteam von der Goethe-Universit\u00e4t und der Universit\u00e4tsmedizin Frankfurt hat untersucht, welche Faktoren eine Ausbreitung beg\u00fcnstigen k\u00f6nnen. Dazu infizierten die Expertinnen Bindegewebszellen und Oberhautzellen mit Mpox-Viren. \u201eWaren die Viren zuvor mit Samenfl\u00fcssigkeit vermischt worden, f\u00f6rderte dies die Aufnahme des Erregers in die Zellen\u201c, hie\u00df es in der Mitteilung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ursache sind demnach nat\u00fcrlich vorkommende Eiwei\u00dfbruchst\u00fccke in der Samenfl\u00fcssigkeit, die Fasern bilden und dadurch dem Mpox-Virus das Andocken an menschliche Zellen erleichtern. Die Ergebnisse seien f\u00fcr die medizinische Praxis wichtig, sagte Studienleiterin Denisa Bojkova. Ein experimenteller Wirkstoff k\u00f6nnte die Strukturen st\u00f6ren und das Virus zus\u00e4tzlich direkt hemmen. \u201eLangfristig k\u00f6nnte dies neue Ans\u00e4tze zur Pr\u00e4vention er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p>Stetig F\u00e4lle auch in Deutschland      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Deutschland treten &#8211; auf vergleichsweise niedrigem Niveau &#8211; kontinuierlich neue Mpox-F\u00e4lle auf. Das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin hatte k\u00fcrzlich mitgeteilt, dass die Krankheit Mpox zunehmend auch bei Sex zwischen M\u00e4nnern und Frauen \u00fcbertragen wird. Dem Amt seien zuletzt einige F\u00e4lle im Umfeld von sexpositiven Veranstaltungen f\u00fcr heterosexuelle und queere Menschen gemeldet worden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eigentlich infizieren sich vor allem M\u00e4nner, die Sex mit M\u00e4nnern haben und h\u00e4ufig den Sexualpartner wechseln. Die Infektionsepidemiologin Claudia Ruscher vom Lageso sagte: \u201eEs macht uns gro\u00dfe Sorge, dass Mpox in einen anderen Bereich von Personen vordringt, der bisher nicht betroffen schien und deshalb wenig geimpft und wenig informiert ist.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Spermien beg\u00fcnstigen nach Erkenntnissen eines Frankfurter Forschungsteams eine Infektion mit Mpox. \u201eUnsere Ergebnisse liefern eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":368208,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,92491,43737,124,123,16347,92493,25118,47697,1130,2901,44,92490,92492,68491,3357],"class_list":["post-368207","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-beguenstigen","tag-expertinnen","tag-gesundheit","tag-health","tag-infektion","tag-infektionsepidemiologin","tag-kontakt","tag-koerperkontakt","tag-krankheit","tag-mpox","tag-oesterreich","tag-samenfluessigkeit","tag-spermien","tag-uebertragen","tag-viren"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117194962216822954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368207"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368207\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/368208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}