{"id":369055,"date":"2026-09-01T17:22:12","date_gmt":"2026-09-01T17:22:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/369055\/"},"modified":"2026-09-01T17:22:12","modified_gmt":"2026-09-01T17:22:12","slug":"notlage-von-hochwasser-opfern-ausgenutzt-frueherer-kika-leiner-boss-in-u-haft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/369055\/","title":{"rendered":"\u201eNotlage von Hochwasser-Opfern ausgenutzt\u201c: Fr\u00fcherer Kika\/Leiner-Boss in U-Haft"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die M\u00f6belkette Kika\/Leiner ist zwar nicht wieder im Gesch\u00e4ft, aber wieder in den Schlagzeilen. Der fr\u00fchere Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist am 28.8. wegen Betrugsverdachts festgenommen worden und seit 30.8. in U-Haft, berichtete die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Dienstag. Der mutma\u00dfliche Schaden betr\u00e4gt demnach insgesamt rund 16,1 Mio. Euro. Die urspr\u00fcnglich ermittelnde Staatsanwaltschaft St. P\u00f6lten hat den Fall abgetreten, schrieb der Kurier.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die mittlerweile pleitegegangene Signa des aktuell ebenso in U-Haft sitzenden Rene Benko hatte die Kika\/Leiner-Immobilien 2023 an den Grazer Immobilienentwickler Supernova verkauft und das operative M\u00f6belgesch\u00e4ft an den Handelsmanager abgegeben. Kurz darauf meldete das Unternehmen zum ersten Mal Insolvenz an. Nach der zweiten Insolvenz im November 2024 konnte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer weder frische finanzielle Mittel noch einen Investor auftreiben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eDer Beschuldigte steht im dringenden Verdacht, die Notlage von Hochwasseropfern im September 2024 gezielt ausgenutzt zu haben\u201c, teilte die WKStA mit. \u201eIm Rahmen einer beworbenen ,Unwetter-Soforthilfe-Aktion\u2018 in den sozialen Medien wurde Kunden ein 20-prozentiger Rabatt auf M\u00f6belk\u00e4ufe versprochen, um rasch liquide Anzahlungen zu generieren.\u201c Diese Aktion soll Teil eines systematischen Betrugs gewesen sein. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eTrotz tats\u00e4chlicher Zahlungsunf\u00e4higkeit des Handelsunternehmens ab Ende J\u00e4nner 2024 lie\u00df der Beschuldigte weiterhin Anzahlungen f\u00fcr M\u00f6belk\u00e4ufe entgegennehmen und Wertgutscheine vertreiben, obwohl eine Lieferung mangels Liquidit\u00e4t unm\u00f6glich war.\u201c Von diesem Vorgehen waren laut Staatsanwaltschaft mindestens 4.700 Kunden betroffen, die Anzahlungen leisteten, jedoch keine Lieferung erhielten. Der Gesamtschaden bel\u00e4uft sich auf zumindest 15 Millionen Euro.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zudem bestehe \u201eder dringende Verdacht, dass der Beschuldigte kurz vor der Insolvenzer\u00f6ffnung gezielt Verm\u00f6gen der M\u00f6belkette beiseitegeschafft hat, um die Befriedigung der zahlreichen Gl\u00e4ubiger im Insolvenzverfahren des Landesgerichts St. P\u00f6lten zu vereiteln oder zu schm\u00e4lern\u201c. Er soll Zahlungen f\u00fcr Rechnungen ohne ad\u00e4quate Gegenleistungen freigegeben und so insgesamt 1,1 Mio. Euro abgezogen haben. Die Zahlungen sollen nach der aktuellen Verdachtslage an eine kooperierende Gesellschaft sowie an ein eigenes Unternehmen des Beschuldigten gegangen sein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Verh\u00e4ngung der U-Haft zeigt laut Staatsanwaltschaft, dass das Gericht die Rechtsansicht der WKStA teile und ebenfalls von einem \u201edringenden Tatverdacht\u201c bei den genannten Straftaten ausgehe. Zudem l\u00e4gen die weiteren U-Haftgr\u00fcnde Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr und Tatbegehungsgefahr vor. Laut Kurier soll der Verd\u00e4chtige die Anschuldigungen bestreiten. (APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die M\u00f6belkette Kika\/Leiner ist zwar nicht wieder im Gesch\u00e4ft, aber wieder in den Schlagzeilen. 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