{"id":36909,"date":"2026-03-10T16:31:07","date_gmt":"2026-03-10T16:31:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/36909\/"},"modified":"2026-03-10T16:31:07","modified_gmt":"2026-03-10T16:31:07","slug":"fotos-aus-der-wiener-staatsoper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/36909\/","title":{"rendered":"Fotos aus der Wiener Staatsoper"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Janet Teplik\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t10.03.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Die Neuinszenierung markierte die erneute Zusammenarbeit von Regisseur Jan Lauwers und dem Dirigenten Pablo Heras-Casado, die zuvor bereits gemeinsam &#8222;Le Grand Macabre&#8220; am Haus realisiert hatten. Im Zentrum der Produktion stand die Frage nach politischer Gerechtigkeit und privatem Verrat. In der Titelpartie war Katleho Mokhoabane zu erleben, der damit nach seiner Zeit im Opernstudio in seiner ersten gro\u00dfen Hauptrolle an das Haus am Ring zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p>Erst k\u00fcrzlich widmete sich die\u00a0Wiener Staatsoper mit einer Neuproduktion von &#8222;La clemenza di Tito&#8220; Mozarts letzten B\u00fchnenwerk. Die Premiere fand am 9. M\u00e4rz unter der musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado und in der Regie von Jan Lauwers statt, die gemeinsam &#8222;La Grand Macabre&#8220; 2023 im Haus realisierten. Weitere Leading Team-Mitglieder sind Emily Hehl (Regiemitarbeit), Lot Lemm (Kost\u00fcme), Ken Hioco (Licht), Paul Blackman (Ko-Choreografie) und Elke Janssens (Dramaturgie).<\/p>\n<p>Besetzung des St\u00fccks\u00a0<\/p>\n<p>Die Titelpartie oblag dem jungen Tenor Katleho Mokhoabane, der seine Karriere als Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper startete und nun in der Hauptrolle ins Haus am Ring zur\u00fcckkehrte. Hanna-Elisabeth M\u00fcller war wiederum als Vitellia zu sehen und Emily D&#8217;Angelo sang den Sesto. In den weiteren Partien standen Florina\u00a0Ilie (Servillia), Cecilia Molinari (Annio) und Matheus Fran\u00e7a (Publio) auf der B\u00fchne.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber das B\u00fchnenwerk<\/p>\n<p>In\u00a0&#8222;La clemenza di Tito&#8220; thematisierte Mozart das Spannungsfeld zwischen Macht und Menschlichkeit. Der Kaiser Tito, der mit Verrat aus dem engsten Freundeskreis konfrontiert wurde, w\u00e4hlte statt der gesetzlich geforderten Strenge die sprichw\u00f6rtliche Milde. Diese Darstellung des g\u00fctigen Herrschers war eng mit dem historischen Kontext der Urauff\u00fchrung im Jahr 1791 verbunden, denn das Werk entstand als Auftragskomposition f\u00fcr die Prager Kr\u00f6nung Leopolds II. und fungierte als doppelb\u00f6diger Monarchenspiegel.\u00a0<\/p>\n<p>Inhaltlich konzentriert sich das Geschehen auf Titos Ringen mit seiner Rolle. Er verzichtet auf Servilla, um deren Liebe zu Annio nicht im Wege zu stehen. Dabei \u00fcbersah er jedoch die Intrigen Vitellias. Erst als Sesto den versuchten Staatsstreich gestand, sah sich Tito gezwungen, zwischen Todesurteil des Senats und seinem eigenen Ideal der Gnade zu w\u00e4hlen \u2013 und entschied sich schlie\u00dflich gegen die Vergeltung.\u00a0<\/p>\n<p>Bisher 44 Vorstellungen im Haus am Ring<\/p>\n<p>In der Wiener Staatsoper auf eine eher \u00fcberschaubare Auff\u00fchrungshistorie zur\u00fcck. Die letzte Serie vor der jetzigen Premiere fand im Herbst 2023 statt, damals noch in der 2012 geschaffenen Inszenierung von J\u00fcrgen Flimm und ebenfalls unter dem Drigat von Pablo Heras-Casado.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Eindruck von der Premiere k\u00f6nnen Sie sich mittels <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/foto-galerie\/31187,premiere-la-clemenza-de-tito.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Galerie <\/a>machen.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wiener-staatsoper.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.wiener-staatsoper.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Janet Teplik\u00a0 | 10.03.2026 Die Neuinszenierung markierte die erneute Zusammenarbeit von Regisseur Jan Lauwers und dem Dirigenten Pablo&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36910,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[46,42,147,16594,5132,44,148,16593],"class_list":{"0":"post-36909","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entertainment","11":"tag-la-clemenza-di-tito","12":"tag-mozart","13":"tag-oesterreich","14":"tag-unterhaltung","15":"tag-wiener-staatsoper"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116205838867943841","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36909\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}