{"id":372323,"date":"2026-09-03T07:12:14","date_gmt":"2026-09-03T07:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372323\/"},"modified":"2026-09-03T07:12:14","modified_gmt":"2026-09-03T07:12:14","slug":"mehr-it-sicherheit-steigert-aufwand-fuer-anlagenbauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372323\/","title":{"rendered":"Mehr IT-Sicherheit steigert Aufwand f\u00fcr Anlagenbauer"},"content":{"rendered":"<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/geolocator\/point\/62441\/region.svg\"\/><\/p>\n<p>Denn mittlerweile gibt es kaum mehr Ger\u00e4te ohne Internetanschluss. So hat zum Beispiel das Unternehmen SW Automatisierung aus Golling (Tennengau) in seinen Drahtkonfektionierungsmaschinen seit Jahren einen Netzwerkanschluss verbaut. Kunden k\u00f6nnen ihre Ger\u00e4te so \u00fcberwachen und steuern, aber auch der Hersteller kann die Maschinen von Golling aus weltweit warten.<\/p>\n<p>Deshalb sei die neue EU-Richtlinie, der Cyber Resilience Act, auch f\u00fcr das Gollinger Unternehmern ein gro\u00dfes Thema, sagt dessen Softwareentwicklungsleiter Stefan Neureiter: \u201eWir wollen ja selbst auch nicht, dass wir Maschinen beim Kunden stehen haben, die dort irgendeinen Bl\u00f6dsinn macht, geschweige denn, die dort beim Kunden Datenleck verursacht. Und insofern besch\u00e4ftigen wir uns nat\u00fcrlich mit dem Thema.\u201c<\/p>\n<p>   Fotostrecke mit 2 Bildern<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%201620%201080'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/3170219_bigpicture_1229269_sicherheit2.jpg\"  alt=\"Drahtkonfektionierungsmaschine in Firmengeb\u00e4ude\"\/><\/p>\n<p>   ORF<\/p>\n<p>      Die Drahtkonfektionierungsmaschine des Gollinger Herstellers ist nat\u00fcrlich auch internetf\u00e4hig<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%201620%201080'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/3170221_bigpicture_1229267_sicherheit3.jpg\"  alt=\"Mann bedient Touchscreen f\u00fcr Drahtkonfektionierungsmaschine\"\/><\/p>\n<p>   ORF<\/p>\n<p>      So kann das Ger\u00e4t einfach bedient, aber auch aus der Ferne gewartet werden<\/p>\n<p>Ger\u00e4te sollen sicherer werden, regelm\u00e4\u00dfige Updates<\/p>\n<p>Auch auf dem Endkundenmarkt gibt es zahlreiche weitere Bespiele f\u00fcr internetf\u00e4hige Ger\u00e4te \u2013 von der Waschmaschine \u00fcber den Geschirrsp\u00fcler bis hin zur Smartwatch f\u00fcr Kindern, die Eltern per GPS den Standort anzeigt. All diese Ger\u00e4te m\u00fcssen k\u00fcnftig strenge Anforderungen erf\u00fcllen, um vor Angriffen im Internet gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>\u201eDie Idee ist, dass man Produkte von vornherein schon bei der Herstellung sicher macht, dass sie nicht gehackt werden k\u00f6nnen, dass Updates gemacht werden, dass einfach L\u00fccken, die vielleicht sp\u00e4ter kommen, geschlossen werden k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Simon Kranzer, Digitalisierungsexperte der Fachhochschule Salzburg. Es gehe aber auch darum, \u201edass man sich Gedanken dar\u00fcber macht: Wie werden Daten dort behandelt?\u201c<\/p>\n<p>         Neue Regeln f\u00fcr IT-Sicherheit<\/p>\n<p>Kritik an Baumf\u00e4llungen im Flachgau | Pellets deutlich teurer | Neue Regeln f\u00fcr IT-Sicherheit | Fertigstellung Staudammerh\u00f6hung Kaprun | Gute Weinlese in Salzburg | Erlebnisweg zeigt Folgen des Klimawandels | Radsportler Michael Hettegger jagt n\u00e4chste Medaille<\/p>\n<p>Cyberangriffe treffen mindestens ein Drittel aller Firmen<\/p>\n<p>Denn die Gefahr vor Cyberangriffen ist real: Mindestens ein Drittel der Unternehmen wurde schon einmal angegriffen, sagen Experten \u2013 darunter auch die Gollinger Firma, \u201ewo eine Schwachstelle in unserem IT-System, die nicht erkannt wurde, tats\u00e4chlich zu einem Cyberangriff gef\u00fchrt hat\u201c, schildert Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Felix Gr\u00fcnwald. \u201eWir sind Gott sei Dank mit einem blauen Auge davon gekommen, aber die Gefahr ist da. Sowohl, dass Systeme lahmgelegt werden, als auch, dass Daten abgezogen werden oder missbr\u00e4uchlich verwendet werden.\u201c<\/p>\n<p>Wenn dieser Cyberangriff nicht gut ausgegangen w\u00e4re, h\u00e4tte das f\u00fcr seine Firma schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnen, erg\u00e4nzt Gr\u00fcnwald: \u201ebis hin zu m\u00f6glichen L\u00f6segeldforderungen und m\u00f6glicherweise vielleicht sogar der Insolvenz.\u201c<\/p>\n<p>Sicherheitsl\u00fccken sind innerhalb von 24 Stunden zu melden<\/p>\n<p>Im ersten Schritt der neuen EU-Richtlinie m\u00fcssen ab 11. September Sicherheitsl\u00fccken in Systemen innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden. Somit soll vom Nutzer bis zum Hersteller jeder in der Lieferkette rasch reagieren k\u00f6nnen. Diese Regelung bedeute vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen wie die Gollinger Firma mit 45 Mitarbeitern viel Vorbereitung und B\u00fcrokratie, so Softwareentwicklungsleiter Neureiter: \u201eJa, das ist momentan schon viel Arbeit. Ich sage einmal so circa 20 Prozent im Softwareentwickler-Team. Das ist eine grobe Gr\u00f6\u00dfenordnung \u2013 und wird auch sicher noch bis Jahresende so bleiben.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die volle Umsetzung der Richtlinie bleibt bis Ende 2027 Zeit. Dann d\u00fcrfen in der EU nur noch Produkte in Umlauf gebracht werden, die den Standard erf\u00fcllen. Sonst drohen Geldbu\u00dfen in bis zu zweistelliger Millionenh\u00f6he.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Denn mittlerweile gibt es kaum mehr Ger\u00e4te ohne Internetanschluss. 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