{"id":372435,"date":"2026-09-03T08:29:15","date_gmt":"2026-09-03T08:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372435\/"},"modified":"2026-09-03T08:29:15","modified_gmt":"2026-09-03T08:29:15","slug":"video-von-der-fahrpraesentation-opel-laesst-mit-dem-corsa-gse-die-hot-hatch-tradition-elektrisch-aufleben-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372435\/","title":{"rendered":"Video von der Fahrpr\u00e4sentation &#8211; Opel l\u00e4sst mit dem Corsa GSE die Hot-Hatch-Tradition elektrisch aufleben \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>Die elektrische Performance-Version des Kleinwagens soll die Tradition von GSi und OPC ins Elektrozeitalter \u00fcbertragen.\u00a0LEADERSNET.tv war bei der internationalen Fahrpr\u00e4sentation dabei und fragte bei den Verantwortlichen nach, wie viel Motorsport tats\u00e4chlich im st\u00e4rksten Corsa aller Zeiten steckt.<\/p>\n<p>Kleinwagen und Fahrspa\u00df m\u00fcssen kein Widerspruch sein. Das versucht Opel seit mittlerweile fast vier Jahrzehnten mit besonders sportlichen Versionen des Corsa unter Beweis zu stellen. Nun wird diese Tradition erstmals rein elektrisch fortgef\u00fchrt: Mit dem neuen Corsa GSE bringt der Hersteller die bislang st\u00e4rkste Serienversion seines Kleinwagens auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Wie ernst es Opel mit dem Performance-Anspruch meint, konnten internationale Medienvertreter:innen bei der Fahrpr\u00e4sentation in \u00d6sterreich selbst ausprobieren. Auf dem Programm standen Fahrten mit dem Corsa GSE sowohl auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen als auch auf einem Handling-Parcours des Driving Camps Pachfurth. Zus\u00e4tzlich konnten die Teilnehmer:innen im Mokka GSE Rallye-Erfahrungen sammeln. \u00a0LEADERSNET.tv war vor Ort und sprach mit den Verantwortlichen \u00fcber Technik, Fahrdynamik und die Rolle des Motorsports bei der Entwicklung.<\/p>\n<p>281 PS und 345 Nm treffen auf Frontantrieb<\/p>\n<p>Wie ein Blick ins Datenblatt zeigt, fallen die nackten Zahlen f\u00fcr einen Kleinwagen durchaus beachtlich aus. Der Elektromotor des Corsa GSE leistet 207 kW (281 PS) und stellt 345 Nm Drehmoment bereit. Aus dem Stand erreicht der Fronttriebler laut Hersteller nach 5,5 Sekunden Tempo 100 und beschleunigt bis zu einer elektronisch begrenzten H\u00f6chstgeschwindigkeit von 180 km\/h. Damit ist der GSE nicht nur der st\u00e4rkste Serien-Corsa bislang, sondern beschleunigt derzeit auch schneller auf 100 km\/h als jedes andere Opel-Serienmodell.<\/p>\n<p>Die Leistung allein war den Entwickler:innen allerdings nicht genug. F\u00fcr Helen Walter, Product Manager Opel Corsa, stand bei der Abstimmung insbesondere der:die Fahrer:in im Mittelpunkt. Lenkung, ESP und Bremssystem seien spezifisch auf den GSE abgestimmt worden. &#8222;Man muss nur einmal aufs Gas treten und man sp\u00fcrt diese Emotionen&#8220;, so Walter zu LEADERSNET.tv. Der Neuzugang sei deshalb nicht nur der st\u00e4rkste, sondern auch der fahraktivste und aus ihrer Sicht &#8222;emotionalste Corsa&#8220;, den Opel bislang gebaut habe.<\/p>\n<p>Dazu tr\u00e4gt auch ein eigens in R\u00fcsselsheim entwickelter aktiver Sportsound bei, der sich abh\u00e4ngig von Geschwindigkeit und Beschleunigung ver\u00e4ndert. Performance-Sitze mit Alcantara, gelbe Sicherheitsgurte, ein Sportlenkrad und spezielle Performance-Anzeigen sollen das Konzept im Innenraum fortsetzen.<\/p>\n<p>Sperrdifferenzial soll die 281 PS b\u00e4ndigen<\/p>\n<p>Technisch stand Opel vor einer f\u00fcr leistungsstarke Elektroautos typischen Herausforderung: Das maximale Drehmoment steht bereits ab der ersten Umdrehung und somit bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten zur Verf\u00fcgung \u2013 und muss beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven \u00fcber die Vorderr\u00e4der auf die Stra\u00dfe gebracht werden.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist sicherlich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei der Entwicklung von so einem Fahrzeug&#8220;, erkl\u00e4rt Christian Peter Hartweg, Director Chassis &amp; Dynamics Opel, gegen\u00fcber LEADERSNET.tv. Neben den Michelin Pilot Sport 4S in der Dimension 215\/40 R18 setzt Opel deshalb auf ein mechanisches Torsen-Lamellen-Sperrdifferenzial. Dieses soll die verf\u00fcgbare Traktion gezielt nutzen und insbesondere beim Herausbeschleunigen aus Kurven f\u00fcr mehr Grip sorgen.<\/p>\n<p>Hinzu kommen ein tiefergelegtes Sportfahrwerk mit spezifisch ausgelegten Achsen, Stabilisatoren und hydraulischen Anschlagpuffern sowie Vierkolben-Performance-Bremsen von Alcon. Auch Lenkung, Pedalkennlinie und elektronische Regelsysteme wurden f\u00fcr den GSE angepasst.<\/p>\n<p>Im Sportmodus darf sich das Heck mehr bewegen<\/p>\n<p>Zur Wahl stehen die Fahrmodi Eco, Normal und Sport. Dabei geht die Abstimmung des Sportmodus deutlich \u00fcber eine ver\u00e4nderte Leistungsabgabe hinaus.\u00a0Wie Hartweg erkl\u00e4rt, orientiere sich bereits der Normalmodus des GSE an der Sportabstimmung des normalen Corsa. F\u00fcr die h\u00f6chste Fahrstufe h\u00e4tten die Entwickler:innen hingegen eine eigene, auf den Einsatz auf der Rennstrecke ausgerichtete Kalibrierung entwickelt. Lenkung und Bremspedal reagieren dann direkter, gleichzeitig greift das ESP sp\u00e4ter ein.<\/p>\n<p>&#8222;Wir lassen die Hinterachse ein bisschen freier werden&#8220;, beschreibt Hartweg den Effekt. Dadurch sollen gr\u00f6\u00dfere Bewegungen des Fahrzeugs m\u00f6glich sein, ohne die elektronischen Sicherheitsnetze vollst\u00e4ndig auszuschalten.<\/p>\n<p>374 Kilometer Reichweite trotz Performance-Anspruch<\/p>\n<p>Bei aller Sportlichkeit soll der GSE ein alltagstauglicher Corsa bleiben. Die Lithium-Ionen-Batterie verf\u00fcgt \u00fcber 54 kWh brutto beziehungsweise 51 kWh nutzbare Kapazit\u00e4t. Damit gibt Opel eine WLTP-Reichweite von bis zu 374 Kilometern an. An einer entsprechenden DC-Schnellladestation soll sich der Akku in rund 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden lassen, was f\u00fcr die Kleinwagenklasse ein \u00fcblicher Wert ist.<\/p>\n<p>Auch beim Platzangebot verlangt der st\u00e4rkere Antrieb laut Hersteller keine Abstriche gegen\u00fcber den \u00fcbrigen elektrischen Corsa-Versionen. Das Kofferraumvolumen betr\u00e4gt 267 Liter und l\u00e4sst sich bei umgelegten R\u00fccksitzen auf bis zu 1.042 Liter erweitern.<\/p>\n<p>Zur Serienausstattung z\u00e4hlen unter anderem beheizbare Performance-Sitze, ein beheizbares Lenkrad, ein Zehn-Zoll-Touchscreen mit Navigationssystem, eine 180-Grad-R\u00fcckfahrkamera, ein adaptiver Tempomat sowie Keyless Entry &amp; Start. \u00dcber Vehicle-to-Load k\u00f6nnen zudem externe elektrische Ger\u00e4te mit Energie aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden.<\/p>\n<p>Vom 100-PS-GSi zum 281-PS-GSE<\/p>\n<p>Mit dem neuen Topmodell kn\u00fcpft Opel an eine lange Tradition sportlicher Corsa-Versionen an. Den Anfang machte 1988 der erste Corsa GSi. Dessen 1,6-Liter-Benziner leistete 100 PS, bei einem Fahrzeuggewicht von lediglich 820 Kilogramm. Tempo 100 war nach rund 9,5 Sekunden erreicht, maximal waren 188 km\/h m\u00f6glich. Schon damals wurden Fahrwerk und Bremsen eigens an die h\u00f6here Leistung angepasst.<\/p>\n<p>Es folgten weitere GSi-Generationen, ehe 2007 die OPC-\u00c4ra begann. Einen H\u00f6hepunkt markierte 2010 die Corsa OPC N\u00fcrburgring Edition mit 210 PS, 280 Nm und einer Beschleunigung von null auf 100 km\/h in 6,8 Sekunden. 2015 folgte der Corsa E OPC mit 207 PS.<\/p>\n<p>Nun \u00fcbernimmt der 281 PS starke GSE die Rolle des Spitzenmodells. F\u00fcr Helen Walter ist die Verbindung zu seinen Vorg\u00e4ngern entsprechend eng: &#8222;Im Opel Corsa GSE steckt ganz viel OPC.&#8220; Die Philosophie der fr\u00fcheren Performance-Modelle bleibe erhalten \u2013 nun werde die Motorsport-Identit\u00e4t jedoch &#8222;in die elektrifizierte Zukunft&#8220; \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>&#8222;From Track to Road&#8220;<\/p>\n<p>Dass dieser Ansatz nicht beim Corsa enden soll, macht Sascha Wolfinger, Vice President Communications Opel, deutlich. Beim Mokka GSE habe die Devise &#8222;Rally to Road&#8220; gelautet, beim Corsa stehe nun &#8222;From Track to Road&#8220; im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Erkenntnisse aus dem Motorsport sollen dabei sukzessive ihren Weg in Serienfahrzeuge finden. Wolfinger nennt insbesondere Batterie- und Lademanagement sowie Software und weitere Entwicklungsbereiche. Damit positioniert Opel GSE nicht nur als Bezeichnung f\u00fcr besonders leistungsstarke Elektroautos, sondern auch als Bindeglied zwischen Motorsport und Serienentwicklung.<\/p>\n<p>Hierzulande ist der Corsa GSE ab sofort bestellbar. Der Angebotspreis beginnt bei 32.990 Euro inklusive Mehrwertsteuer (Listenpreis: ab 41.490 Euro). Seine Messepremiere soll das neue Topmodell im Oktober auf dem Pariser Automobilsalon feiern.<\/p>\n<p>Video-Interviews<\/p>\n<p>Was Helen Walter, Christian Peter Hartweg und Sascha Wolfinger \u00fcber den neuen Corsa GSE, dessen Fahrdynamik und den Technologietransfer vom Motorsport in die Serie noch zu sagen hatten, sehen Sie im LEADERSNET.tv-Video.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.opel.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.opel.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die elektrische Performance-Version des Kleinwagens soll die Tradition von GSi und OPC ins Elektrozeitalter \u00fcbertragen.\u00a0LEADERSNET.tv war bei der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":372436,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,93249,93250,93251,91,94,14378,44,93,92],"class_list":["post-372435","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-corsa","tag-corsa-gse","tag-hot-hatch","tag-markets","tag-maerkte","tag-opel","tag-oesterreich","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117206172810942651","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=372435"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372435\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/372436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=372435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=372435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=372435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}