{"id":372941,"date":"2026-09-03T14:34:08","date_gmt":"2026-09-03T14:34:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372941\/"},"modified":"2026-09-03T14:34:08","modified_gmt":"2026-09-03T14:34:08","slug":"raumfahrt-kritisches-manoever-an-merkur-sonde-bepicolombo-geglueckt-deutschland-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/372941\/","title":{"rendered":"Raumfahrt: Kritisches Man\u00f6ver an Merkur-Sonde \u00abBepicolombo\u00bb gegl\u00fcckt &#8211; Deutschland &#038; Welt"},"content":{"rendered":"<p class=\"teaser\">Ein Man\u00f6ver an der Merkur-Mission galt im Vorfeld als kritisch. Monate trainierten Experten verschiedene Szenarien.<\/p>\n<p>Darmstadt (dpa) \u2013 Nach acht Jahren Flug durch das innere Sonnensystem ist die Merkur-Sonde \u00abBepicolombo\u00bb mit der Abtrennung eines Antriebsmoduls auf der Zielgeraden zur Erforschung des kleinsten Planeten. Das zuvor als \u00abkritischer Meilenstein\u00bb und \u00abHochrisiko-Operation\u00bb bezeichnete Man\u00f6ver ist nach Milliarden zur\u00fcckgelegter Kilometer abgeschlossen, wie eine Live\u00fcbertragung aus dem Kontrollzentrum der europ\u00e4ischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Esa in Darmstadt zeigte. Die beiden Orbiter an Bord sind jetzt auf dem Weg zu ihren geplanten Umlaufbahnen.<\/p>\n<p>Merkur am wenigsten erforscht im inneren Sonnensystem<\/p>\n<p>Mit der rund 1,7 Milliarden Euro teuren gemeinsamen Mission der Esa und der japanischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Jaxa will man mehr \u00fcber den kleinsten Planeten erfahren. Der Esa zufolge ist Merkur der am wenigsten erforschte Planet im inneren Sonnensystem. \u00abDa sind jede Menge Fragen offen\u00bb, sagte der leitende Projektwissenschaftler der ESA, Geraint Jones, vor der Abtrennung. So sollen die beiden Orbiter mit einer Vielzahl an Instrumenten das Magnetfeld untersuchen, die Oberfl\u00e4che erforschen und kartieren, den Kern und eine Gash\u00fclle des schweren Planeten untersuchen und auch Einblicke in die Entstehung der Planeten geben.<\/p>\n<p>Signale sind mehr als elf Minuten unterwegs<\/p>\n<p>Das Man\u00f6ver der Abtrennung des nicht mehr ben\u00f6tigten Antriebsmoduls galt im Vorfeld als kritisch. Es gab nur eine Chance, damit die beiden Orbiter sp\u00e4ter in ihre richtige Position in unterschiedliche Umlaufbahnen kommen. \u00abWir haben in den letzten Monaten verschiedene Szenarien trainiert\u00bb, sagte der Leiter des Missionsbetriebs f\u00fcr das innere Sonnensystem der Esa, Ignacio Tanco, \u00fcber die Vorbereitungen in Darmstadt. Wegen der Entfernung k\u00f6nnten Korrekturen erst Minuten sp\u00e4ter eingeleitet werden. Signale dauern von der Sonde bis zur Erde \u00fcber elf Minuten und genauso lange wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach der Abtrennung fliegt \u00abBepicolombo\u00bb nun im freien Fall auf Merkur zu, teilte die beteiligte Technische Universit\u00e4t Braunschweig mit. Gefahren sind die N\u00e4he zur Sonne mit ihrer Gravitation und die extremen hohen Temperaturen. <\/p>\n<p>Was ist geplant?<\/p>\n<p>Geplant ist nun, dass sich die beiden Orbiter am neunten auf den zehnten Dezember trennen und dann im Dezember und im M\u00e4rz in ihre Umlaufbahnen eintreten. Im April soll dann die wissenschaftliche Arbeit der Mission beginnen.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260903-930-628733\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Man\u00f6ver an der Merkur-Mission galt im Vorfeld als kritisch. Monate trainierten Experten verschiedene Szenarien. 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