{"id":37375,"date":"2026-03-10T22:02:06","date_gmt":"2026-03-10T22:02:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/37375\/"},"modified":"2026-03-10T22:02:06","modified_gmt":"2026-03-10T22:02:06","slug":"libanon-bitte-an-heiligen-stuhl-um-hilfe-fuer-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/37375\/","title":{"rendered":"Libanon: Bitte an Heiligen Stuhl um Hilfe f\u00fcr Christen"},"content":{"rendered":"<p>Libanons Au\u00dfenminister hat sich an den Heiligen Stuhl mit der Bitte um Hilfe f\u00fcr die Christen im S\u00fcden des Landes gewandt. Dies brachte er in einem Telefonat mit Erzbischof Gallagher vor, wie der libanesische Politiker in einem Beitrag auf X mitteilte. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-03\/vatikan-kardinal-parolin-warnt-vor-flaechenbrand-im-nahen-osten.html\" title=\"Kardinal Parolin warnt vor Fl\u00e4chenbrand im Nahen Osten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/03\/09\/21\/1773089181111.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kardinal Parolin warnt vor Fl\u00e4chenbrand im Nahen Osten\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage im Iran und im Libanon hat der vatikanische Kardinalstaatssekret\u00e4r Pietro Parolin zur \u00e4u\u00dfersten M\u00e4\u00dfigung aufgerufen. Am Rande einer &#8230;\n     <\/p>\n<p>Salvatore Cernuzio \u2013 Vatikanstadt<\/p>\n<p>Der Libanon bittet den Heiligen Stuhl um Hilfe und Schutz, um die Pr\u00e4senz der Christen im S\u00fcden des Landes, an der Grenze zu Israel, zu bewahren, die von neuen Gewaltausbr\u00fcchen im Nahen Osten, unaufh\u00f6rlichen Bombardierungen und Evakuierungsbefehlen betroffen sind, die eine massive humanit\u00e4re Krise verursacht haben. Youssef Raggi, Au\u00dfenminister des Landes der Zedern, gab \u00fcber seinen Account im sozialen Netzwerk X bekannt, dass er an diesem Dienstag ein Telefongespr\u00e4ch mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem vatikanischen Sekret\u00e4r f\u00fcr die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, gef\u00fchrt ath. Der Dialog zwischen den beiden wurde auch vom Direktor der Pressestelle des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Diplomatische Kontakte <\/p>\n<p>Gallagher und Raggi, so der libanesische Au\u00dfenminister, h\u00e4tten \u201esich \u00fcber die j\u00fcngsten Entwicklungen im Libanon und die schwierige Lage der Grenzd\u00f6rfer im S\u00fcden ausgetauscht. Ich habe den Heiligen Stuhl gebeten, zu intervenieren und zu vermitteln, um zur Erhaltung der christlichen Pr\u00e4senz in diesen D\u00f6rfern beizutragen, deren Bewohner stets den libanesischen Staat und seine offiziellen milit\u00e4rischen Institutionen unterst\u00fctzt haben und diesem Engagement nie untreu geworden sind\u201c.<\/p>\n<p>Monsignore Gallagher habe laut Angaben des libanesischen Politikers \u201eerkl\u00e4rt, dass der Heilige Stuhl alle notwendigen diplomatischen Kontakte kn\u00fcpft, um die Eskalation im Libanon zu stoppen und die Vertreibung der B\u00fcrger aus ihrem Land zu verhindern\u201c. Er habe auch versichert, dass \u201eder Libanon immer in den Gebeten Seiner Heiligkeit des Papstes gewesen sei und weiterhin sei\u201c.<\/p>\n<p>Die Worte des Papstes in Beirut <\/p>\n<p>Der Libanon war neben der T\u00fcrkei das Ziel, das Leo XIV. f\u00fcr seine erste internationale Apostolische Reise im vergangenen Dezember ausgew\u00e4hlt hatte. W\u00e4hrend dieser Reise sprach der Papst in verschiedenen \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rungen unter anderem auch das Thema des Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgangs der Christen im Land der Zedern an, das die gr\u00f6\u00dfte christliche Gemeinschaft im Nahen Osten beherbergt, die haupts\u00e4chlich aus Maroniten, aber auch aus griechisch-orthodoxen, melkitischen und armenischen Christen besteht. Der Papst hatte den Verbleib der Christen als Mission zur Entwicklung einer \u201eZivilisation der Liebe und des Friedens\u201d bezeichnet. Und Pr\u00e4sident Joseph Aoun selbst erkl\u00e4rte bei der Begr\u00fc\u00dfung des Papstes in Beirut: \u201eWenn die Christen im Libanon verschwinden w\u00fcrden, w\u00fcrde das empfindliche Gleichgewicht zusammenbrechen und mit ihm die Gerechtigkeit\u201d.<\/p>\n<p>Schmerz \u00fcber Vorg\u00e4nge im Nahen Osten <\/p>\n<p>Am Montag hat der Papst \u2013 laut einer Mitteilung der Pressestelle des Heiligen Stuhls \u2013 sein Beileid f\u00fcr die Ereignisse im Nahen Osten ausgedr\u00fcckt, insbesondere f\u00fcr die vielen \u201eUnschuldigen\u201c, vor allem Kinder, die Opfer der Bombardierungen geworden sind. Unter ihnen ist auch der maronitische Priester Pater Pierre El Raii, der gestern in Qlaya get\u00f6tet wurde, als er versuchte, einem seiner Gemeindemitglieder zu helfen, das bei einem Angriff auf ein Haus in seiner Gemeinde in den Bergen verletzt worden war.<\/p>\n<p>Zu diesem Vorfall \u00e4u\u00dferte sich am Abend auch Kardinalstaatssekret\u00e4r Pietro Parolin und erkl\u00e4rte, dass auch die Kirche dem Leiden der Bev\u00f6lkerung nicht ausgenommen sei. Der Kardinal bekr\u00e4ftigte auch die Bedeutung der Instrumente der Diplomatie, \u201eInstrumente des Wortes, der Vernunft, der Weisheit\u201c, die jedoch nicht immer angenommen werden. \u201eWir haben keine Zwangsmittel, um unsere Sicht der Dinge durchzusetzen\u201d, sagte er und versicherte, dass der Heilige Stuhl weiterhin \u201eauf den Grundprinzipien besteht, die das zivile und friedliche Zusammenleben der V\u00f6lker regeln m\u00fcssen\u201d, und dass er weiterhin \u201emit allen spricht\u201d. Was die Gefahr betrifft, dass es keine christliche Pr\u00e4senz mehr im Heiligen Land und im Nahen Osten im Allgemeinen geben k\u00f6nnte, erkl\u00e4rte Parolin, dass dies ein Risiko sei, das vom Heiligen Stuhl immer wieder angeprangert werde: \u201eSicherlich sind Krieg, Destabilisierung, Konflikte und zunehmender Hass der Pr\u00e4senz von Christen nicht f\u00f6rderlich, daher ist dies ein Grund zur noch gr\u00f6\u00dferen Sorge.\u201c<\/p>\n<p>N\u00e4he und Gebet <\/p>\n<p>Seitens des Heiligen Stuhls wurde dem Libanon in den letzten Tagen auch die N\u00e4he von Kardinal Michael Czerny, dem Pr\u00e4fekten des Dikasteriums f\u00fcr den Dienst der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung, bekundet, der vor genau einem Jahr, im Februar 2024, im Auftrag des Papstes (damals Franziskus) den Libanon besucht hatte, der gerade den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah hinter sich hatte. Der Kardinal begab sich in den S\u00fcden des Landes, besuchte das Dorf Alma al-Shaab und sah mit eigenen Augen die Zerst\u00f6rung durch die Bombardierungen, die weder H\u00e4user noch Kirchen verschont hatten. Czerny bekundete den Bewohnern des Dorfes Alma al-Shaab, aber auch denen von Rmeish, Ein Ebel, Debel und anderen benachbarten Gebieten seine N\u00e4he und versicherte ihnen, in dieser dramatischen Zeit f\u00fcr sie zu beten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Libanons Au\u00dfenminister hat sich an den Heiligen Stuhl mit der Bitte um Hilfe f\u00fcr die Christen im S\u00fcden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37376,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[7577,14763,750,3138,10897,8544,40,41,16746,2859,16747,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-37375","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-christen","9":"tag-heiliger-stuhl","10":"tag-israel","11":"tag-krieg","12":"tag-libanon","13":"tag-migranten-und-fluechtlinge","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-papst-franziskus","17":"tag-papst-leo-xiv","18":"tag-pietro-parolin","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-welt","21":"tag-world","22":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116207140350242863","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37375\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}