{"id":374147,"date":"2026-09-04T02:46:20","date_gmt":"2026-09-04T02:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/374147\/"},"modified":"2026-09-04T02:46:20","modified_gmt":"2026-09-04T02:46:20","slug":"handelskrieg-mit-trump-was-europa-von-kanada-lernen-kann-wirtschaft-und-oekologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/374147\/","title":{"rendered":"Handelskrieg mit Trump: Was Europa von Kanada lernen kann \u2013 Wirtschaft und \u00d6kologie"},"content":{"rendered":"<p>In den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten war das Ansehen des kanadischen Premierministers Mark Carney noch nie so hoch wie heute. In seiner Rede im Januar in Davos, die er auf dem H\u00f6hepunkt von Trumps Drohungen, Gr\u00f6nland zu annektieren, hielt, brachte er klar zum Ausdruck, was europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs nicht sagen konnten oder wollten: dass die Ordnung nach dem Kalten Krieg \u201eeinen Bruch, keinen \u00dcbergang\u201c erlitten habe, dass die alte Welt nicht zur\u00fcckkehren werde und dass Mittelm\u00e4chte einen anderen Weg einschlagen k\u00f6nnten \u2013 und zwar durch eine Vertiefung der praktischen Kooperation.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den Widerstand der Mittelm\u00e4chte in einer postamerikanischen Weltordnung nimmt der zweimalige G7-Zentralbanker eine eher unerwartete Vorreiterrolle ein. Nach seiner Rede in Davos blieb er konsequent: Er trat von einem schlechten Handelsabkommen zur\u00fcck und machte Kanada trotz seiner tiefgreifenden Verflechtung mit der US-Wirtschaft zum einsamen Verweigerer gegen Trumps Handelskrieg. Obwohl die Bewunderung f\u00fcr Carney innerhalb der EU gro\u00df ist, ist die Bereitschaft, seinem Widerstand nachzueifern, deutlich geringer. Innenpolitischer Druck und das fragmentierte EU-System sorgen daf\u00fcr, dass eine \u00e4hnliche Reaktion aus Europa unwahrscheinlich bleibt \u2013 trotzdem sollte man die Lehren aus Kanada ernst nehmen.<\/p>\n<p>Die Kanadier haben verstanden, dass das Ziel von Trumps Handelsangriffen nicht der Marktzugang ist, sondern Einfluss auf die Frage der kanadischen Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Kanadier haben verstanden, dass das Ziel von Trumps Handelsangriffen nicht der Marktzugang ist, sondern Einfluss auf die Frage der kanadischen Souver\u00e4nit\u00e4t. Kaum ein anderes Land war in Trumps zweiter Amtszeit solch anhaltenden, pers\u00f6nlichen Angriffen des Pr\u00e4sidenten ausgesetzt. Seine Drohungen begannen bereits 2024 als designierter Pr\u00e4sident, als er Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf alle kanadischen und mexikanischen Waren ank\u00fcndigte \u2013 eine Verletzung des Handelsabkommens (USMCA), das er selbst in seiner ersten Amtszeit unterzeichnet hatte.<\/p>\n<p>Von Anfang an verband er seine Drohungen mit Annexionsrhetorik. Drei Wochen vor seiner Amtseinf\u00fchrung antwortete Trump auf die Frage, ob er milit\u00e4rische Gewalt einsetzen w\u00fcrde, um Kanada einzugliedern: \u201e<a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-01-07\/trump-says-he-d-use-economic-force-to-make-canada-51st-state\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Nein \u2013 wirtschaftliche Gewalt\u201c.<\/a> Z\u00f6lle w\u00fcrden \u201ediese k\u00fcnstlich gezogene Grenze beseitigen\u201c und Kanada zum 51. Bundesstaat machen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Annexionsrhetorik sah es anfangs noch so aus, als ginge es bei den Verhandlungen um Handel. USMCA-konforme Waren waren weitgehend von Trumps urspr\u00fcnglichen Z\u00f6llen ausgenommen, sodass \u00fcber 85 Prozent des Handels zwischen Kanada und den USA zollfrei blieben. Dann drohte Trump im Juli 2026 mit neuen, 50-prozentigen Z\u00f6llen ohne USMCA-Ausnahme, und die Verhandlungsf\u00fchrer verbrachten den Sommer damit, verzweifelt nach Entlastungen f\u00fcr die Automobil-, Stahl- und Aluminiumbranche zu suchen.<\/p>\n<p>Bis zum 21. August schien eine Einigung noch m\u00f6glich; doch dann scheiterten die Verhandlungen aufgrund kurzfristiger amerikanischer Forderungen: Zugest\u00e4ndnisse in der Sprach- und Kulturpolitik sowie Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Kanada beim Abschluss von Handelsabkommen mit anderen L\u00e4ndern. Washington verh\u00e4ngte am n\u00e4chsten Tag 50-prozentige Z\u00f6lle auf kanadische Waren im Wert von etwa 20 Milliarden US-Dollar. Kanada k\u00fcndigte an, diese Dollar f\u00fcr Dollar zu kontern. \u201eMan ist im Krieg, wenn man angegriffen wird\u201c, erkl\u00e4rte Carney. \u201eWir wurden angegriffen.\u201c<\/p>\n<p>Kanada ist in diesem Konflikt besonders gef\u00e4hrdet. Normalerweise gehen drei Viertel aller kanadischen Exporte in die USA \u2013 das entspricht etwa 19 Prozent des BIP \u2013, und die wirtschaftliche Verflechtung ist tiefgreifend: Autoteile \u00fcberqueren teils bis zu acht Mal die Grenze, bevor ein Fahrzeug fertiggestellt ist. Dennoch konnte sich Kanada mit der Weigerung, den Forderungen der USA nachzugeben, die die Souver\u00e4nit\u00e4t gef\u00e4hrden w\u00fcrden, fast allein behaupten. Daf\u00fcr waren vier Faktoren ma\u00dfgeblich verantwortlich.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst spielt die kanadische \u00f6ffentliche Meinung eine Rolle. Carneys Handlungsspielraum gr\u00fcndet auf dem hohen Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit in seinen Umgang mit Trump, auf einem weit verbreiteten Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Risiken einer Abh\u00e4ngigkeit von einem instabilen Amerika und auf dem starken Wunsch nach Wehrhaftigkeit. <a href=\"https:\/\/abacusdata.ca\/seven-in-ten-canadians-back-carneys-decision-to-walk-away-from-u-s-trade-talks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">71 Prozent der Kanadier unterst\u00fctzen Carneys R\u00fcckzug von dem Abkommen<\/a> \u2013 \u00fcber alle regionalen und parteipolitischen Grenzen hinweg. \u201eElbows up\u201c (Ellbogen hoch), ein aus dem Eishockey entlehnter Ausdruck, ist ein nationaler Slogan. Und das negative Bild von Trump ist in Kanada so ausgepr\u00e4gt, dass es f\u00fcr Carney politisch schwieriger w\u00e4re, w\u00fcrde er den Eindruck erwecken, bei einem unausgewogenen Abkommen vor Trump einzuknicken.<\/p>\n<p>Die ganze Geschichte ist keineswegs unkompliziert. W\u00e4hrend der Handelskrieg weiter tobt, wird es in Teilen des Landes echte wirtschaftliche Einbu\u00dfen geben. So bleibt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr entlassene Arbeitnehmer weiterhin hinter der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Wirtschaft zur\u00fcck. Gewerkschaften warnen, dass die j\u00fcngsten Hilfspakete gro\u00dfe Gruppen von Arbeitslosen auf sich allein gestellt lassen. Zudem hat sich Ottawa in digitalen Fragen Washington gebeugt \u2013 mit der Abschaffung einer Steuer auf digitale Dienstleistungen f\u00fcr Internetgiganten und von Vorschriften, die Netflix und andere Streaming-Anbieter zur Finanzierung kanadischer Inhalte verpflichteten.<\/p>\n<p>Diese Unstimmigkeiten k\u00f6nnten Carney mit der Zeit einholen. Doch vorerst stehen die Kanadier entschlossen und weitgehend geeint hinter ihm.<\/p>\n<p>Die zweite Lehre lautet, dass Spaltung kein Nebeneffekt von Trumps Vorgehensweise, sondern Strategie ist. Premierminister Carney musste eine zerstrittene F\u00f6deration zusammenhalten, deren Interessen im Handelskrieg \u00e4u\u00dferst ungleich verteilt sind: Ontarios Automobilsektor, Quebecs Milchwirtschaft und die Forstwirtschaft in British Columbia sind stark betroffen, w\u00e4hrend Albertas \u00d6l- und Gassektor (unter einer Trump-freundlicheren F\u00fchrung) weitgehend verschont geblieben ist. Washington hat Z\u00f6lle so verh\u00e4ngt, dass Spaltungen durch ungleichm\u00e4\u00dfige Verteilung vertieft werden.<\/p>\n<p>Die Aufrechterhaltung einer relativen Einheit ist f\u00fcr die kanadischen Politiker nicht einfach.<\/p>\n<p>Es gab starken Druck, Zollentlastungen in einem Sektor oder einer Region gegen Zugest\u00e4ndnisse in einem anderen einzutauschen. Provinzpolitiker haben sich aber weitgehend an einen Team Canada-Ansatz gehalten, der anerkennt, dass sich das Land in einem Wirtschaftskrieg befindet. Die Aufrechterhaltung einer relativen Einheit ist f\u00fcr die kanadischen Politiker nicht einfach. Der Ausgleich regionaler Interessen war hier entscheidend, um Trumps \u201eTeile-und-herrsche\u201c-Taktik zu widerstehen.<\/p>\n<p>Die dritte Lehre lautet, dass Abh\u00e4ngigkeit in beide Richtungen besteht. Kanada ist zwar kleiner, verf\u00fcgt in diesen Verhandlungen jedoch durchaus \u00fcber Verhandlungsmacht. Es liefert 63 Prozent der US-\u00d6limporte, 81 Prozent des importierten Stroms, fast 100 Prozent des importierten Erdgases und mehr als 80 Prozent des importierten Kalis, au\u00dferdem kritische Mineralien und Aluminium. Zudem ist es ein gro\u00dfer Markt f\u00fcr US-Autos und digitale Dienste. Trumps h\u00e4ufige Behauptung, die USA br\u00e4uchten nichts von Kanada, ist also offensichtlich falsch.<\/p>\n<p>Verhandlungsmacht geht auch vom Widerstand der Basis aus, der sich als der best\u00e4ndigste und wirksamste Widerstand von allen erwiesen hat. Viele Kanadier boykottieren Reisen in die USA, entscheiden sich f\u00fcr den Kauf kanadischer Produkte und lassen US-Alkohol in den Regalen der wenigen Provinzen stehen, die ihn noch f\u00fchren. Allein der R\u00fcckgang der Reiset\u00e4tigkeit kostete die US-Tourismusbranche im Jahr 2025 sch\u00e4tzungsweise 5,7 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n<p>Unterdessen sp\u00fcren die Amerikaner echte wirtschaftliche Einbu\u00dfen. Die Z\u00f6lle werden die US-Haushalte allein in diesem Jahr <a href=\"https:\/\/budgetlab.yale.edu\/research\/state-us-tariffs\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">mehr als 1 000 Dollar<\/a> kosten; <a href=\"https:\/\/uspollingdata.com\/polls\/trump-tariffs-polling\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">58 Prozent der Amerikaner lehnen sie mittlerweile<\/a> rundweg ab. Trumps Beliebtheit st\u00fcrzt im Vorfeld der Zwischenwahlen ab, und einige Republikaner in den Grenzstaaten <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/politics\/2026-election\/trump-trade-war-canada-threatens-2026-republicans-border-states-rcna594137\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">sprechen sich gegen den Handelskrieg mit Kanada aus<\/a>, um ihr politisches \u00dcberleben zu sichern.<\/p>\n<p>Die vierte Lehre lautet, dass eine Diversifizierung der Handelsbeziehungen eine Absicherung gegen die Instabilit\u00e4t in den USA ist. Selbst w\u00e4hrend die Gespr\u00e4che weitergingen, hat Ottawa neue globale Partnerschaften gekn\u00fcpft. In seinem ersten Amtsjahr unterzeichnete Carney mehr als 20 Handels- und Sicherheitsabkommen auf f\u00fcnf Kontinenten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ansatz eher breit angelegt und ambitioniert als tiefgreifend war, war dieses Engagement in der EU ein durchg\u00e4ngiges Thema. Kanadas Beitritt zu SAFE, dem 150-Milliarden-Euro-R\u00fcstungskreditfonds der EU, ist eine Premiere f\u00fcr einen nicht-europ\u00e4ischen Staat. Zudem wird Kanada voraussichtlich im Herbst dieses Jahres Gespr\u00e4che \u00fcber eine vertiefte Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Br\u00fcssel aufnehmen.<\/p>\n<p>Diese Bem\u00fchungen werden den riesigen US-Markt nebenan nicht von heute auf morgen ersetzen, aber sie ebnen den Weg f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit und bieten einen Gegenpol in dem Moment, in dem Washington davon ausgeht, dass Kanada keine andere Wahl hat.<\/p>\n<p>Handelsabkommen mit Trump sind kein Abschluss, sondern ein Er\u00f6ffnungsangebot.<\/p>\n<p>Vor allem aber hat Kanada die Lektion verinnerlicht, die die EU und Gro\u00dfbritannien auf die harte Tour gelernt haben: Handelsabkommen mit Trump sind kein Abschluss, sondern ein Er\u00f6ffnungsangebot. Die Unterzeichnung eines solchen Abkommens birgt das Risiko, Zugest\u00e4ndnisse festzuschreiben, w\u00e4hrend die L\u00e4nder weiterhin Zollbedrohungen ausgesetzt bleiben. Trumps Unterschrift ist, wie Premierminister Carney es ausdr\u00fcckte, <a href=\"https:\/\/www.pm.gc.ca\/en\/news\/speeches\/2026\/08\/22\/prime-minister-carney-delivers-remarks-canada-us-trade-negotiations\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">mit Bleistift geschrieben<\/a>.<\/p>\n<p>Kanada bleibt an die USA gebunden und wird weiterhin nach einer L\u00f6sung f\u00fcr den Handelskrieg suchen \u2013 doch es hat zu Recht erkannt, dass es um weit mehr als nur Handel geht. Trump strebte niemals Verhandlungen \u00fcber den Marktzugang an; er hat die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit als Waffe eingesetzt, um Kanadas Souver\u00e4nit\u00e4t zu untergraben.<\/p>\n<p>Wenn Carney in diesen Monat in Stra\u00dfburg vor dem Europ\u00e4ischen Parlament spricht, wird die Frage nicht lauten, ob Europa ihn bewundert. Die Frage ist vielmehr, ob Europa zu derselben Erkenntnis gelangt ist \u2013 und ob es bereit ist, entsprechend zu handeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten war das Ansehen des kanadischen Premierministers Mark Carney noch nie so hoch wie heute.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":374148,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[13107,14545,76,75,74,25267,1233,330,5577,576,439,2765],"class_list":["post-374147","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-abhaengigkeit","tag-carney","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-handelskrieg","tag-handelspolitik","tag-kanada","tag-souveraenitaet","tag-trump","tag-usa","tag-zoelle"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117210486162428871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=374147"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374147\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/374148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=374147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=374147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=374147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}