{"id":376669,"date":"2026-09-05T08:10:06","date_gmt":"2026-09-05T08:10:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376669\/"},"modified":"2026-09-05T08:10:06","modified_gmt":"2026-09-05T08:10:06","slug":"studie-wiens-bildung-durch-massiven-migrationsdruck-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376669\/","title":{"rendered":"Studie: Wiens Bildung durch massiven Migrationsdruck in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Daten sind alarmierend und zeigen drei zentrale Entwicklungen an Wiens Pflichtschulen\u201c, \u00e4u\u00dfert sich heute FP\u00d6 Klubobmann im Wiener Rathaus Maximilian Krauss zur aktuellen Studie des \u00d6sterreichischen Integrationsfonds (\u00d6IF) zu Migration und Schule.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zu Schulbeginn pr\u00e4sentiert sich Wiens Bildungspolitik von ihrer bisher schlimmsten Seite: \u201eDeutschdefizite beim Schuleintritt in Rekordh\u00f6he, eine verheerende Ver\u00e4nderung der religi\u00f6sen Zusammensetzung und eine im \u00d6sterreichvergleich besonders besorgniserregende Entwicklung in Wien\u201c, fasst Krauss zusammen.<\/p>\n<p>1. Jedes zweite Kind startet mit unzureichenden Deutschkenntnissen<br \/>Im Schuljahr 2025\/26 wurden in Wien bereits 50,9 Prozent der Schulanf\u00e4nger aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse au\u00dferordentlich gef\u00fchrt, in der Vorschulstufe waren es 82,1 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWenn jedes zweite Kind beim Schuleintritt nicht ausreichend Deutsch f\u00fcr den Regelunterricht beherrscht, ist das jetzt ein massives bildungspolitisches Problem und gleichzeitig ein irreversibler Schaden f\u00fcr die kommende Generation. Deutsch ist nun mal die Voraussetzung daf\u00fcr, dem Unterricht folgen und Bildungsziele erreichen zu k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt der Wiener FP\u00d6-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss.<\/p>\n<p>Die Unterschiede zeigen sich n\u00e4mlich auch bei den Leistungen: Bei iKM PLUS erreichten 41 Prozent der Kinder mit Deutsch als Erstsprache die Bildungsstandards in allen drei untersuchten Deutschbereichen, bei Kindern ohne Deutsch als Erstsprache waren es lediglich 10 Prozent.<\/p>\n<p>2. Islam ist gr\u00f6\u00dfte Religionsgruppe an \u00f6ffentlichen Wiener Pflichtschulen<br \/>Auch die religi\u00f6se Zusammensetzung der Wiener Pflichtschulen hat sich deutlich ver\u00e4ndert. Im Schuljahr 2025\/26 hatten rund 42 Prozent der Sch\u00fcler an \u00f6ffentlichen Wiener Pflichtschulen ein islamisches Religionsbekenntnis. Der Islam ist damit die gr\u00f6\u00dfte Religionsgruppe. \u201eF\u00fcr diese Entwicklung braucht es keine Glaskugel mehr, sie ist bereits der Spiegel von Wiens Zukunft\u201c, so Krauss, der die Entwicklung von f\u00fcnf Jahren und einem Plus von rund 10% als alarmierend kennzeichnet.<\/p>\n<p>3. Wien ist \u00d6sterreichs Sprachdefizitsbrennpunkt<br \/>Besonders deutlich hebt sich Wien aber bei der Umgangssprache vom Rest \u00d6sterreichs ab. Zuletzt hatten 48,9 Prozent der Wiener Sch\u00fcler eine nicht-deutsche Umgangssprache. In Favoriten lag der Anteil sogar bei 73,9 Prozent, in Simmering und Ottakring bei rund 68 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDiese Zahlen m\u00fcssen Anlass sein, die bisherigen Ma\u00dfnahmen der pinken Bildungs- und roten Integrationspolitik dringend infrage zu stellen. Das Versagen geht Hand in Hand und l\u00e4sst sich in Zahlen messen\u201c, so Krauss. \u201eEntscheidend ist, dass Kinder beim Schuleintritt ausreichend Deutsch beherrschen und Schulen ihren Bildungsauftrag erf\u00fcllen k\u00f6nnen\u201c, so Krauss, der Sprachfeststellungen bereits lange vor Schuleintritt sowie Sanktionen f\u00fcr jene Eltern, die ihre Kinder nicht bei der Erlangung der F\u00e4higkeiten unterst\u00fctzen, fordert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDie Daten sind alarmierend und zeigen drei zentrale Entwicklungen an Wiens Pflichtschulen\u201c, \u00e4u\u00dfert sich heute FP\u00d6 Klubobmann im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":376670,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[26393,26395,46,42,1001,1521,79,94138,44,26394,94139,43,45,182],"class_list":["post-376669","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-bildung","tag-islam","tag-migration","tag-oeif","tag-oesterreich","tag-ots","tag-religigion","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117217422614291977","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376669"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376669\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/376670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}