{"id":376697,"date":"2026-09-05T08:28:16","date_gmt":"2026-09-05T08:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376697\/"},"modified":"2026-09-05T08:28:16","modified_gmt":"2026-09-05T08:28:16","slug":"ngo-warnt-vor-humanitaerer-krise-durch-el-nino-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376697\/","title":{"rendered":"NGO warnt vor humanit\u00e4rer Krise durch El Ni\u00f1o"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die UNO rechnet mit dem st\u00e4rksten El Ni\u00f1o seit Aufzeichnungsbeginn. Laut Hilfsorganisation CARE k\u00f6nnte in den betroffenen Regionen dadurch bis zu 172 Millionen Frauen und M\u00e4dchen der Hunger drohen. Hinter der Statistik seien echte Menschen: &#8222;Eine Frau, die nicht isst, ein Kind, das im Scho\u00df seiner Mutter stirbt, w\u00e4hrend die Welt zusieht&#8220;, erkl\u00e4rte Ummy Dubow von CARE Somalia am Freitag. Die angespannte Weltlage und gek\u00fcrzte Hilfsbudgets w\u00fcrden die Lage zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In Somalia und anderen Staaten drohen D\u00fcrren, die Lebensgrundlagen der betroffenen Bev\u00f6lkerung zu zerst\u00f6ren. In solchen Notlagen verzichten Frauen oft auf Mahlzeiten, damit ihre Kinder essen k\u00f6nnen. Zudem w\u00fcrden junge M\u00e4dchen h\u00e4ufig zwangsverheiratet, um die Familie zu ern\u00e4hren. Die D\u00fcrren drohen dar\u00fcber hinaus, M\u00e4dchen aus dem Schulsystem zu rei\u00dfen, warnte L\u00e4nderdirektorin Dubow im Zuge eines Online-Pressegespr\u00e4chs. Neben Somalia erwartet die Hilfsorganisation besonders schwere Auswirkungen des Wetterph\u00e4nomens auf die Lebensmittelversorgung im Sudan, S\u00fcdsudan, Mosambik, Simbabwe, Mali, Haiti, Afghanistan, Pakistan und Nepal in Folge des El Ni\u00f1o.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Um die drohenden humanit\u00e4ren Krisen zu bew\u00e4ltigen, setzt die Hilfsorganisation verst\u00e4rkt auf vorbeugende Ma\u00dfnahmen. Anstatt auf drohende Flutkatastrophen zu warten, werden betroffene Bev\u00f6lkerungsgruppen gewarnt und mit sauberem Wasser sowie Sanit\u00e4rprodukten ausgestattet, bevor der Krisenfall eintritt. So k\u00f6nnen Lebensgrundlagen gesch\u00fctzt und humanit\u00e4re Konsequenzen abgefedert werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Neben der erwarteten Intensit\u00e4t des El Ni\u00f1o erschweren die angespannte Weltlage und Mittelk\u00fcrzungen zus\u00e4tzlich die Arbeit der Hilfsorganisation. Die Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormuz hat laut der NGO die Behandlungskosten f\u00fcr mangelern\u00e4hrte Kinder stark verteuert. Gleichzeitig beklagt CARE die K\u00fcrzung von humanit\u00e4ren Hilfsbudgets. So habe die amerikanische Regierung finanzielle Unterst\u00fctzung an CARE Somalia in der H\u00f6he von 50 Millionen US-Dollar im Jahr komplett gestrichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die UNO rechnet mit dem st\u00e4rksten El Ni\u00f1o seit Aufzeichnungsbeginn. 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