{"id":376941,"date":"2026-09-05T11:01:13","date_gmt":"2026-09-05T11:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376941\/"},"modified":"2026-09-05T11:01:13","modified_gmt":"2026-09-05T11:01:13","slug":"hacker-leaken-daten-aus-berliner-landesnetz-bsi-alarmiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/376941\/","title":{"rendered":"Hacker leaken Daten aus Berliner Landesnetz &#8211; BSI alarmiert"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hacker-185.jpg\" alt=\"Ein Mann benutzt die beleuchtete Tastatur eines Notebooks.\" title=\"Ein Mann benutzt die beleuchtete Tastatur eines Notebooks. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 05.09.2026 \u2022 10:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Personalakten, Stundenzettel, Telefonnummern &#8211; im Darknet haben Hacker etwa 1,4 Millionen Daten ver\u00f6ffentlicht, die von der Berliner Verwaltung gestohlen wurden. Das zust\u00e4ndige Bundesamt warnt vor Risiken infolge des Leaks.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Gruppe von Hackern hat im Darknet umfangreiche Daten ver\u00f6ffentlicht, die sie bei einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung erbeutet hatte. Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) \u00e4u\u00dferte sich alarmiert \u00fcber die m\u00f6glichen Risiken durch den Leak der teils pers\u00f6nlichen &#8211; und auch sensiblen Daten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Durch die Ver\u00f6ffentlichung der gestohlenen Daten k\u00f6nnten sich &#8222;verschiedene Risiken f\u00fcr die Betroffenen und letztlich f\u00fcr die Gesellschaft ergeben&#8220;, warnte die Beh\u00f6rde. Zum einen verweist das BSI auf die zeitliche N\u00e4he zur Wahl eines neuen Abgeordnetenhauses in Berlin, die am 20. September stattfindet. Insbesondere vor Wahlen bestehe ein erh\u00f6htes Risiko sogenannter &#8222;Hack &amp; Leak&#8220;-Operationen. Dabei werden gestohlene Dokumente, E-Mails oder \u00c4hnliches zu einem f\u00fcr den Angreifer g\u00fcnstigen Zeitpunkt ver\u00f6ffentlicht und dabei wom\u00f6glich in einen falschen Zusammenhang ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>    Wohl auch sicherheitsrelevante Daten gestohlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zum anderen ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass auch Daten gestohlen wurden, die Informationen zu kritischen Infrastrukturen, Unternehmen und Organisationen enthalten. Auch in diesem Zusammenhang warnt das BSI vor einer m\u00f6glichen Bedrohungslage. Wie der Deutschlandfunk berichtet, soll zumindest ein Teil der gestohlenen Daten sicherheitsrelevant sein. Sie betr\u00e4fen Objekte, die im Verteidigungsfall besonders gesch\u00fctzt werden m\u00fcssten, wie Krankenh\u00e4user, Tanklager, Notstromanlagen und R\u00fcstungsbetriebe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allerdings geht das BSI nicht von einem politisch motivierten Cyberangriff aus, sondern von &#8222;ausschlie\u00dflich finanziellen&#8220; Motiven. Die Hackergruppe Rhysida hatte die Summe von 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro, gefordert, damit sie auf die Ver\u00f6ffentlichung der Daten verzichtet. Der Berliner Senat lehnte die Zahlung aber ab.<\/p>\n<p>    Arbeitszeugnisse, Personalakten, Betriebsunterlagen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz war bereits Mitte August bekannt geworden. Am Freitagnachmittag lief die von der Hackergruppe gesetzte Frist zur Zahlung der von ihr geforderten Geldsumme aus. Daraufhin erschienen die gestohlenen Daten im Darknet. Wie der rbb berichtet wurden rund 1,4 Milllionen Daten in mehreren Paketen zug\u00e4nglich gemacht. Darunter Arbeitszeugnisse, Beurteilung und Personalakten von Besch\u00e4ftigten, Stundenzettel sowie Betriebsunterlagen oder Dokumente zu Bewerbunsgverfahren. Noch ist unklar, ob es sich um s\u00e4mtliche beim Hackerangriff abgegriffene Daten handelt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut Berliner Senat f\u00fchren Sicherheitsbeh\u00f6rden nun &#8222;eine intensive Datenpr\u00fcfung durch&#8220;. Betroffene, deren Daten ver\u00f6ffentlicht wurden, sollen identifiziert und kontaktiert werden. Falls Betroffene Hinweise darauf h\u00e4tten, dass ihre Daten ver\u00f6ffentlicht wurden oder f\u00fcr Straftaten genutzt werden, sollten sie Strafanzeige erstatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch das BSI warnt nach dem Daten-Leak vor einer erh\u00f6hten Bedrohung durch sogenannte Phishing-Angriffe, durch welche versucht wird, weitere pers\u00f6nliche Daten wie Passw\u00f6rter oder Mail-Adressen abzugreifen. Insbesondere Menschen, die in Kontakt mit betroffenen Personen oder Institutionen standen, sollten deshalb besonders aufmerksam sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.09.2026 \u2022 10:45 Uhr Personalakten, Stundenzettel, Telefonnummern &#8211; im Darknet haben Hacker etwa 1,4 Millionen Daten ver\u00f6ffentlicht,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":376942,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[245,71807,14831,31236,40,41,39,66,65,64],"class_list":["post-376941","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-berlin","tag-bsi","tag-cyberkriminalitaet","tag-hackerangriff","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117218095540912477","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376941"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376941\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/376942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}