{"id":37728,"date":"2026-03-11T03:17:07","date_gmt":"2026-03-11T03:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/37728\/"},"modified":"2026-03-11T03:17:07","modified_gmt":"2026-03-11T03:17:07","slug":"iran-krieg-usa-dementieren-tweet-zu-tanker-eskorte-trump-warnt-iran-vor-verminung-der-strasse-von-hormus-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/37728\/","title":{"rendered":"Iran-Krieg: +++ USA dementieren Tweet zu Tanker-Eskorte \u2013 Trump warnt Iran vor Verminung der Stra\u00dfe von Hormus +++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Israel und die USA greifen seit mehr als einer Woche den Iran an. Nach der T\u00f6tung des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei <\/a>wurde dessen Sohn, Modschtaba Chamenei, zum Nachfolger gew\u00e4hlt. Seit Kriegsbeginn beschie\u00dft der Iran Israel und die Golf-Staaten mit Drohnen und Raketen. Zwischen Israel und der im Libanon operierenden Terrormiliz Hisbollah ist eine zweite Front entstanden. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:<\/p>\n<p>01:47 Uhr \u2013 Israels Pr\u00e4sident: \u201eEine Lektion f\u00fcr die Welt\u201c<\/p>\n<p>Israels Staatspr\u00e4sident Izchak Herzog sagt, dass es h\u00f6chste Zeit f\u00fcr den israelisch-amerikanischen Milit\u00e4reinsatz gewesen sei. \u201eWenn wir gewartet h\u00e4tten, w\u00e4ren wir fast an einen Punkt gekommen, an dem es vielleicht irreversibel gewesen w\u00e4re\u201c, sagte Herzog der \u201eBild\u201c. <\/p>\n<p>Einen konkreten Zeitplan f\u00fcr den Krieg nannte Herzog aber nicht. Er erwarte, der Krieg werde \u201edie gesamte Konfiguration des Nahen Ostens\u201c ver\u00e4ndern. \u201eEs ist ein zusammenh\u00e4ngender Krieg. Er begann am 7. Oktober (2023), und meiner Meinung nach erreichen wir vielleicht das letzte Kapitel des Kriegs\u201c, sagte Herzog. Der Einsatz gegen den Iran sei \u201eeine Lektion f\u00fcr die Welt\u201c. Grausamkeit m\u00fcsse man mit viel Anstrengung und St\u00e4rke begegnen. <\/p>\n<p>01:42 Uhr \u2013\u00a0Wadephul stellt sich auf l\u00e4ngeren Krieg ein<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet nicht mit einem schnellen Kriegsende. Es gehe Israel und den USA darum, das Arsenal des Iran zu zerst\u00f6ren, sagte er in den ARD-\u201eTagesthemen\u201c. Zu dieser Einsch\u00e4tzung sei er nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar in Israel und nach einem Telefonat mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio gekomme.<\/p>\n<p>Ein exaktes Ende des Krieges k\u00f6nne er nicht vorhersagen. \u201eAber ich glaube, wir m\u00fcssen uns insgesamt noch auf eine gewisse Zeit einrichten, dass es weitergeht.\u201c Wadephul betonte zudem die Notwendigkeit der Wahrung der territorialen Integrit\u00e4t des Iran. Es sei wichtig, &#8222;dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land&#8220;, sagte er. Das w\u00fcrde niemandem nutzen. Auch eine Ausweitung des Konfliktes m\u00fcsse unbedingt vermieden werden. Das scheine auch ein Interesse vieler Golfstaaten zu sein, erkl\u00e4rte Wadephul.<\/p>\n<p>00:40 Uhr \u2013 US-Benzinpreise steigen um fast 19 Prozent \u2013 immernoch billiger als in Deutschland<\/p>\n<p>Auch Autofahrer in den USA bekommen die Auswirkungen des Iran-Kriegs deutlich zu sp\u00fcren. Seit Kriegsbeginn kletterten die Preise f\u00fcr bleifreies Benzin bis Dienstag um 55 Cent auf rund 3,54 US-Dollar pro Gallone, wie der amerikanische Automobilverband AAA mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von fast 19 Prozent. Es ist das erste Mal seit Juli 2024, dass der Durchschnittspreis die Marke von 3,50 Dollar knackte. Eine Gallone entspricht 3,785 Litern.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu deutschen Autofahrern kommen die Amerikaner dabei noch g\u00fcnstig weg: Pro Liter zahlen sie umgerechnet nur etwa 81 Euro-Cent. Wegen geringerer Steuern und Abgaben und der eigenen \u00d6lproduktion liegen die Spritpreise in den USA grunds\u00e4tzlich niedriger als in Deutschland.<\/p>\n<p>00:24 Uhr \u2013 Israel nimmt erneut Hisbollah ins Visier<\/p>\n<p>Die israelischen Streitkr\u00e4fte greifen erneut Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon an. Ziel der Attacken sei die Infrastruktur der proiranischen Islamisten in den als Dahija bekannten Vororten im S\u00fcden Beiruts, teilte das Milit\u00e4r mit. <\/p>\n<p>Dienstag, 10. Februar23:13 Uhr \u2013 US-Ministerium: Mitarbeiter f\u00fcr falschen Iran-Beitrag verantwortlich<\/p>\n<p>Das US-Energieministerium macht einen Mitarbeiter f\u00fcr einen fehlerhaften Beitrag auf einem offiziellen Social-Media-Account von Minister Chris Wright verantwortlich. Der Videobeitrag, unter dem behauptet wurde, dass die US-Marine einen \u00d6ltanker durch die Stra\u00dfe von Hormus geleitet habe, sei von einem Mitarbeiter falsch beschriftet worden, erkl\u00e4rte Ministeriumssprecher Ben Dietderich. <\/p>\n<p>Wright und andere US-Vertreter beobachteten die Situation in der Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman genau, sagte Dietderich. Das Milit\u00e4r ziehe verschiedene Optionen in Betracht, um sicherzustellen, dass Frachtschiffe dort weiter verkehren k\u00f6nnten. Dazu geh\u00f6re auch eine m\u00f6gliche Absicherung durch die Marine.<\/p>\n<p>Daten des Schiffsverfolgungsdienstes MarineTraffic zufolge passierte ein \u00d6ltanker die Stra\u00dfe von Hormus am Montag ohne Zwischenfall \u2013 allerdings ohne Begleitung durch die US-Marine, wie das Wei\u00dfe Haus klarstellte, nachdem der Beitrag auf Wrights-Account eine Reaktion an den Energiem\u00e4rkten ausgel\u00f6st hatte. <\/p>\n<p>21:48 Uhr \u2013 Trump warnt Iran vor Verminung der Stra\u00dfe von Hormus <\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Trump zehn inaktive Minenlegeboote des Irans ausgeschaltet. Die Boote seien \u201ekomplett zerst\u00f6rt\u201c worden, erkl\u00e4rte der Republikaner am Dienstag. Zudem zeigt er sich auf seiner Plattform \u201eTruth Social\u201c besorgt \u00fcber eine m\u00f6gliche Verminung der Stra\u00dfe von Hormus. <\/p>\n<p>Ihm l\u00e4gen keine Berichte dar\u00fcber vor, dass die Islamische Republik dort Seeminen verlege, hatte Trump erkl\u00e4rt. Aber wenn das geschehe, \u201ewollen wir, dass sie entfernt werden, SOFORT!\u201c, schrieb der 79-J\u00e4hrige. Sollte Teheran Minen verlegen, werde dies Konsequenzen von nie dagewesenem Ausma\u00df f\u00fcr den Iran haben, drohte Trump.<\/p>\n<p>21:21 Uhr \u2013 Axios: USA fordern Israel zum Stopp von Angriffen auf Energieanlagen auf<\/p>\n<p>Die US-Regierung fordert Israel einem Medienbericht zufolge auf, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir \u00fcbermittelt worden, meldet das Portal \u201eAxios\u201c unter Berufung auf Insider. <\/p>\n<p>Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begr\u00fcndet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen \u00d6lsektor zusammenarbeiten wolle. Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bev\u00f6lkerung schadeten und massive Vergeltungsschl\u00e4ge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Stellungnahmen des Wei\u00dfen Hauses, des US-Au\u00dfenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>21:17 Uhr \u2013 AFP-Journalisten: Erneut Explosionen in Teheran zu h\u00f6ren<\/p>\n<p>Teheran wird erneut von Explosionen ersch\u00fcttert. Die Detonationen waren im Norden und im Westen der Stadt zu h\u00f6ren, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Bereits einige Stunden zuvor hatte es Explosionen gegeben.<\/p>\n<p>20:07 Uhr \u2013 US-Geheimdienste sehen offenbar Anzeichen f\u00fcr Vorbereitung von Minen<\/p>\n<p>Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen daf\u00fcr, dass der Iran die Verlegung von Minen in der Stra\u00dfe von Hormus vorbereitet. Eine Best\u00e4tigung des auf X verbreiteten Berichts liegt nicht vor.<\/p>\n<p>19:50 Uhr \u2013 Wei\u00dfes Haus: Bisher kein Tanker durch Stra\u00dfe von Hormus eskortiert<\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus hat Angaben aus der US-Regierung \u00fcber die angebliche Eskortierung eines \u00d6ltankers in der Stra\u00dfe von Hormus dementiert. Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, stellte klar, die US-Marine habe \u201ebislang keinen Tanker oder ein anderes Schiff eskortiert\u201c. US-Energieminister Chris Wright hatte zuvor auf X von einer \u201eerfolgreichen\u201c Eskorte f\u00fcr einen Tanker durch die Meerenge geschrieben. Kurz danach wurde der Beitrag wieder gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>19:42 Uhr \u2013 Pentagon: Etwa 140 US-Soldaten im Krieg mit Iran verletzt<\/p>\n<p>Seit Kriegsbeginn sind etwa 140 US-Soldaten verletzt worden. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit, davon seien 108 bereits wieder im Dienst, acht seien jedoch schwer verletzt worden. In Kuwait und Saudi-Arabien wurden zudem sieben US-Soldaten get\u00f6tet.  <\/p>\n<p>19:18 Uhr \u2013 Tweet von US-Minister l\u00e4sst \u00d6lpreise zwischenzeitlich einbrechen<\/p>\n<p>US-Energieminister Chris Wright hat Verwirrung gestiftet: Erst behauptete er auf X, die US-Marine habe erfolgreich einen \u00d6l-Tanker durch die Stra\u00dfe von Hormus eskortiert, \u201eum sicherzustellen, dass \u00d6l weiterhin in die globalen M\u00e4rkte flie\u00dft\u201c. In einem angeh\u00e4ngten Video k\u00fcndigte er an, weitere Schiffe w\u00fcrden folgen. Kurz darauf l\u00f6schte er den Beitrag wieder. Die iranischen Revolutionsgarden erkl\u00e4rten, kein US-Schiff habe es gewagt, sich der Meerenge zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise hatten zwischenzeitlich deutlich nachgegeben. Die Nordseemarke Brent verbilligte sich um 15,03 Prozent auf 84,09 Dollar. Die US-Sorte WTI verlor 15,46 Prozent an Wert und notierte zwischenzeitlich bei 80,12 Dollar. Auf eine Anfrage reagierte das Energieministerium nicht.<\/p>\n<p>18:35 Uhr \u2013 US-Senator sieht keine Exit-Strategie im Iran<\/p>\n<p>Der demokratische US-Senator Mark Kelly sieht beim Vorgehen der US-Regierung im Krieg mit dem Iran keinerlei Strategie. Es habe nicht den Anschein, dass der Konflikt bald ein Ende nehmen werde, sagte er im Kapitol, dem Sitz des Kongresses, zu Journalisten. \u201eSie haben eindeutig kein strategisches Ziel\u201c, sagte er mit Blick auf widerspr\u00fcchliche Angaben von Pr\u00e4sident Donald Trump und seines Verteidigungsministers Pete Hegseth. \u201eSie hatten keinen Plan. Sie haben keinen Zeitplan. Und deshalb haben sie keine Exit-Strategie\u201c, sagte Kelly.<\/p>\n<p>Trump hatte ein baldiges Ende des Kampfeinsatzes prophezeit, Hegseth dagegen nahegelegt, dass der Milit\u00e4reinsatz vielmehr erst am Anfang stehe.<\/p>\n<p>17:50 Uhr \u2013 Briten entsenden Kriegsschiff ins \u00f6stliche Mittelmeer<\/p>\n<p>Das britische Kriegsschiff \u201eHMS Dragon\u201c sticht in Richtung \u00f6stliches Mittelmeer in See. Der Einsatz erfolgt gut eine Woche nach einem Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Akrotiri auf Zypern im Nachgang der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Am 1. M\u00e4rz war die Basis von einer im Iran hergestellten Drohne getroffen worden, die mutma\u00dflich aus dem Libanon oder dem Irak kam. Die britische Regierung steht in der Kritik, da Verb\u00fcndete wie Griechenland und Frankreich nach den \u200biranischen Vergeltungsangriffen am Golf wesentlich schneller Schiffe in die Region entsandt haben.<\/p>\n<p>17:08 Uhr \u2013 Irans Parlamentspr\u00e4sident droht mit Vergeltung<\/p>\n<p>Der iranische Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf hat mit Vergeltung f\u00fcr Angriffe auf die Infrastruktur seines Landes gedroht. \u201eDer Feind sollte wissen, dass alles, was er tut, zweifellos eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige und sofortige Reaktion nach sich ziehen wird\u201c, erkl\u00e4rte Ghalibaf auf X.<\/p>\n<p>\u201eWir handeln heute nach dem Prinzip ,Auge um Auge\u2018, ohne Kompromisse, ohne Ausnahmen\u201c, fuhr er fort. \u201eWenn sie einen Krieg gegen die Infrastruktur beginnen, werden wir zweifellos die Infrastruktur ins Visier nehmen.\u201c<\/p>\n<p>16:37 Uhr \u2013\u00a0Wadephul muss in Israel aus Flugzeug in Bunker<\/p>\n<p>Kurz vor dem Abflug von Au\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) nach einem \u00fcberraschenden Kurzbesuch in Israel ist es in dem Land erneut zu Raketenalarm gekommen. W\u00e4hrend das Milit\u00e4r-Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stand, gab es eine Vorwarnung vor einem neuen Raketenangriff aus dem Iran. Auch Einwohner des Gro\u00dfraums Tel Aviv berichteten, sie h\u00e4tten entsprechende Warnungen erhalten. Wadephul und begleitende Personen mussten daraufhin das Flugzeug wieder verlassen und sich im Laufschritt in Richtung eines Schutzbunkers begeben. Kurz darauf kam die Entwarnung. Beim Wiedereinsteigen sagte Wadephul \u201eAlles wohlauf hier!\u201c und zeigte mit dem Daumen nach oben. <\/p>\n<p>16:32 Uhr \u2013\u00a0G 7 z\u00f6gern bei Freigabe von \u00d6lreserven \u2013 IEA soll Lage pr\u00fcfen<\/p>\n<p>Die G-7-Staaten haben bei der Entscheidung \u00fcber eine Freigabe strategischer \u200b\u00d6lreserven auf die Bremse getreten. Die Energieminister der f\u00fchrenden Industriestaaten beauftragten zun\u00e4chst die Internationale Energieagentur (IEA), die \u2060Lage zu pr\u00fcfen, bevor gehandelt werde. Zuvor hatten die Minister \u00fcber eine Reaktion auf die gestiegenen Energiepreise infolge des Kriegs beraten. Die IEA teilte mit, sie berufe nun eine au\u00dferordentliche Sitzung ihrer Mitgliedstaaten ein, um eine eingehende Bewertung der Lage vorzunehmen.<\/p>\n<p>15:56 Uhr \u2013 \u201eBeispiellose Situation\u201c \u2013 WHO dokumentiert Dutzende Angriffe auf Kliniken im Iran und Libanon<\/p>\n<p>Seit Kriegsbeginn sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation Dutzende Male Kliniken, Krankenwagen und andere medizinische Einrichtungen angegriffen worden. Mindestens 22 Mitarbeiter des Gesundheitswesens seien dabei ums Leben gekommen, sagte Hanan Balkhy, die Leiterin des WHO-B\u00fcros f\u00fcr die Region um das \u00f6stliche Mittelmeer, der Nachrichtenagentur AP. <\/p>\n<p>18 dokumentierte Angriffe fanden demnach im Iran statt, 23 im Libanon. Nach dem Wiederaufflammen der K\u00e4mpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon Anfang M\u00e4rz seien allein dort zw\u00f6lf Todesf\u00e4lle und 26 Verletzte unter den Mitarbeitern des Gesundheitswesens best\u00e4tigt worden, sagte Balkhy. Es handele sich um eine \u201ebeispiellose Situation\u201c. <\/p>\n<p>14:59 Uhr \u2013 Gro\u00dfbritannien: Arbeiten an Schutz f\u00fcr Schifffahrt in Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien arbeitet angesichts iranischer Drohungen gemeinsam mit Verb\u00fcndeten an Optionen zum Schutz der kommerziellen Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus. Dies sagte ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer nach Telefonaten Starmers mit Bundeskanzler Friedrich Merz \u200bund der italienischen Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni. <\/p>\n<p>\u201eWir arbeiten mit unseren Verb\u00fcndeten an einer Reihe von Optionen, um die kommerzielle Schifffahrt durch die Meerenge zu unterst\u00fctzen, je nachdem, wie sich die Bedrohungslage entwickelt\u201c, sagte der Sprecher vor der Presse. Starmer, Merz und Meloni h\u00e4tten am Montagabend die \u201eentscheidende Bedeutung der Freiheit der Schifffahrt\u201c \u2060betont und eine enge Zusammenarbeit vereinbart.<\/p>\n<p>13:37 Uhr \u2013 Trump \u00fcber Chamenei-Sohn: \u201eWird nicht in Frieden leben\u201c<\/p>\n<p>Donald Trump hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen obersten F\u00fchrer des Irans als \u201eentt\u00e4uschende\u201c Wahl bezeichnet. Zudem deutete er an, dass dieser mit gro\u00dfen Schwierigkeiten rechnen m\u00fcsse. \u201eIch glaube nicht, dass er in Frieden leben kann\u201c, sagte er bei Fox News. <\/p>\n<p>Dem Sender NBC News hatte Trump zuvor gesagt: \u201eIch denke, sie haben einen gro\u00dfen Fehler gemacht. Ich wei\u00df nicht, ob das von Dauer sein wird.\u201c<\/p>\n<p>13:20 Uhr \u2013\u00a0Hegseth k\u00fcndigt f\u00fcr Dienstag bislang st\u00e4rkste Angriffe auf Iran an<\/p>\n<p>US-Kriegsminister Pete Hegseth hat eine Versch\u00e4rfung der US-Angriffe auf den Iran angek\u00fcndigt: \u201eHeute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein\u201c, sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz im Pentagon. \u201eDie gr\u00f6\u00dfte Anzahl an Kampfflugzeugen, Bombern und Luftangriffen\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>12:37 Uhr &#8211; Raketenangriff auf Al-Asrak: Auch deutscher Teil getroffen<\/p>\n<p>Bei den Milit\u00e4rschl\u00e4gen im Nahen Osten ist der auch von deutschen Soldaten genutzte Einsatzstandort Al-Asrak in Jordanien erneut mit Raketen angegriffen worden. Dabei sei auch der deutsche Teil des Camps getroffen worden, sagte ein Sprecher des Operativen F\u00fchrungskommandos der Bundeswehr. Und: \u201eAktuell wird untersucht, ob es Tr\u00fcmmer oder eine anfliegende Rakete war.\u201c <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69afae0064d1f5a2cd51826f\/iran-greift-laut-medienbericht-feldlager-der-bundeswehr-in-jordanien-an.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69afae0064d1f5a2cd51826f\/iran-greift-laut-medienbericht-feldlager-der-bundeswehr-in-jordanien-an.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zuerst hatte der \u201eSpiegel\u201c berichtet.<\/a><\/p>\n<p>12:31 Uhr \u2013\u00a0Iranischer Offizieller droht Trump mit Attentat<\/p>\n<p>Der Iran hat indirekt mit einem Attentat auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump gedroht. \u201eDie aufopferungsvolle Nation Iran f\u00fcrchtet Ihre leeren Drohungen nicht. Selbst diejenigen, die gr\u00f6\u00dfer sind als Sie, konnten den Iran nicht ausl\u00f6schen. Seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht selbst ausgel\u00f6scht werden\u201c, schrieb der Generalsekret\u00e4r des iranischen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf X. <\/p>\n<p>Er reagierte damit auf eine Drohung Trumps, den Iran noch zwanzig Mal h\u00e4rter anzugreifen, wenn dieser \u00d6llieferungen durch die Stra\u00dfe von Hormus blockieren sollte.<\/p>\n<p>12:13 Uhr \u2013\u00a0Revolutionsgarde droht mit \u00d6l-Exportstopp<\/p>\n<p>Die iranische Revolutionsgarde hat mit einem Exportstopp f\u00fcr Erd\u00f6l gedroht. Der Sprecher Ali Mohammed Naeini teilte mit, man werde daf\u00fcr sorgen, dass der Iran bis auf weiteres keinen einzigen Liter \u00d6l aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiere. \u201eIhre Versuche, die \u00d6l- und Gaspreise zu senken und zu kontrollieren, werden nur vor\u00fcbergehend und wirkungslos sein\u201c, erkl\u00e4rte Naeini. Der Handel unterliege in Kriegszeiten Sicherheitserw\u00e4gungen.<\/p>\n<p>11:50 Uhr \u2013 Union warnt vor erneuter Fl\u00fcchtlingswelle <\/p>\n<p>Der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, G\u00fcnter Krings, warnt angesichts des Iran-Krieges vor einer erneuten Fl\u00fcchtlingskrise: \u201eEuropa und unsere Nachbarstaaten d\u00fcrfen keine erneute unkontrollierte Migrationskrise wie 2015 zulassen\u201c, teilte Krings mit. \u201eSchon jetzt werden vermehrte Grenz\u00fcbertritte aus dem Iran ins t\u00fcrkische Nachbarland registriert.\u201c Die EU-Kommission m\u00fcsse deshalb \u201edie T\u00fcrkei bei der Aufnahme der iranischen Fl\u00fcchtlinge unterst\u00fctzen, damit kein Druck zur illegalen Weiterwanderung nach Europa entsteht\u201c. <\/p>\n<p>Zugleich pocht Krings auf eine konsequente Anwendung des EU-Rechts: Iranische Asylbewerber, die dennoch nach Europa gelangen, m\u00fcssten \u201eausnahmslos an der EU-Au\u00dfengrenze erfasst und registriert werden\u201c. Das sei \u201egeltendes EU-Recht und muss \u00fcberall angewendet werden\u201c. Zudem stellt er klar, dass \u201eUnterst\u00fctzer des gegenw\u00e4rtigen Regimes\u201c nicht auf Aufnahme hoffen sollten. \u201eIhre Asylantr\u00e4ge sind direkt an der Au\u00dfengrenze abzulehnen.\u201c<\/p>\n<p>11:01 Uhr \u2013 Israel laut Netanjahu \u201enoch nicht fertig\u201c mit F\u00fchrung in Teheran<\/p>\n<p>Anders als US-Pr\u00e4sident Donald Trump geht der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu offenbar nicht von einem baldigen Ende des Iran-Krieges aus. Israel sei mit seinen Angriffen auf die F\u00fchrung in Teheran \u201enoch nicht fertig\u201c, sagte Netanjahu laut einer Erkl\u00e4rung seines B\u00fcros.<\/p>\n<p>\u201eUnser Bestreben ist es, das iranische Volk vom Joch der Tyrannei zu befreien\u201c, sagte Netanjahu mit Blick auf die F\u00fchrung in Teheran. Es bestehe kein Zweifel, \u201edass wir ihnen mit den bisherigen Ma\u00dfnahmen die Knochen brechen \u2013 und wir sind noch nicht fertig\u201c, f\u00fcgte Netanjahu hinzu.<\/p>\n<p>Am Montag hatte US-Pr\u00e4sident Trump erstmals ein m\u00f6gliches Kriegsende angedeutet. Der Krieg sei \u201eso gut wie\u201c beendet, sagte er im Sender CBS. Trump begr\u00fcndete dies mit einer milit\u00e4rischen Schw\u00e4chung des Iran.<\/p>\n<p>10:02 Uhr \u2013 Israel warnt libanesische St\u00e4dte vor neuen Angriffen<\/p>\n<p>Israels Armee hat die Menschen in den libanesischen St\u00e4dten Tyros und Sidon vor neuen Angriffen gewarnt. Der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete im Onlinedienst X eine \u201edringende Warnung an die Einwohner von Tyros und Sidon\u201c. Die israelische Armee werde dort in K\u00fcrze \u201emilit\u00e4rische Infrastruktur der Terrororganisation Hisbollah\u201c angreifen.<\/p>\n<p>Adraee ver\u00f6ffentlichte Karten der beiden Gro\u00dfst\u00e4dte an der libanesischen K\u00fcste mit rot markierten Geb\u00e4uden, die nach Angaben der israelischen Armee von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz genutzt werden. Er forderte die Bewohner dieser und der umliegenden Geb\u00e4ude auf, die Geb\u00e4ude zu \u201eihrer eigenen Sicherheit\u201c sofort zu verlassen und sich mindestens 300 Meter zu entfernen.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/ll\/sebe\/jmr\/krott\/rct\/jra\/doli\/saha\/s\u00e4d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israel und die USA greifen seit mehr als einer Woche den Iran an. 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