{"id":379431,"date":"2026-09-06T21:58:21","date_gmt":"2026-09-06T21:58:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379431\/"},"modified":"2026-09-06T21:58:21","modified_gmt":"2026-09-06T21:58:21","slug":"koalitionsstreit-ueber-zukunftsdepot-news-orf-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379431\/","title":{"rendered":"Koalitionsstreit \u00fcber \u201eZukunftsdepot\u201c &#8211; news.ORF.at"},"content":{"rendered":"<p>In der Koalition bahnt sich ein Streit \u00fcber das von Kanzler Christian Stocker (\u00d6VP) propagierte \u201eZukunftsdepot\u201c an. Das Finanzministerium verlautbarte Ende der Woche, dass eine Umsetzung mit Jahresbeginn schwierig werden d\u00fcrfte. Kanzleramtsministerin Claudia Bauer (\u00d6VP) forderte daraufhin heute Pakttreue ein und warf Finanzminister Markus Marterbauer (SP\u00d6) \u201eideologische Vorbehalte\u201c vor.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eZukunftsdepot\u201c soll Eltern ein steuerfreies Anlegen f\u00fcr ihre Kinder erm\u00f6glichen. Zudem soll es, wenn es nach der Regierung geht, ein Startguthaben von 500 Euro geben.<\/p>\n<p>Stelzer mit weitergehenden Pl\u00e4nen<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich soll in das Depot ab der Geburt eingezahlt werden k\u00f6nnen. Entnommen werden d\u00fcrfte das Geld erst ab dem 18. Geburtstag. Bis zur Vollj\u00e4hrigkeit soll es steuerfrei bleiben, dazu sollen weder Kapitalertragssteuer (KESt) noch Kontof\u00fchrungsgeb\u00fchren anfallen. J\u00e4hrlich sollen bis zu 5.000 Euro eingezahlt werden.<\/p>\n<p>Nach Vorstellung von Ober\u00f6sterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (\u00d6VP) k\u00f6nnte man sogar noch weitergehen. In den \u201eOber\u00f6sterreichischen Nachrichten\u201c pl\u00e4dierte er zus\u00e4tzlich f\u00fcr Steuerfreiheit, wenn man das Geld erst in der Pension oder zur Schaffung eines Eigenheims entnehme.<\/p>\n<p>Finanzministerium skeptisch<\/p>\n<p>Das Finanzministerium zeigte sich zuletzt gegen\u00fcber der \u201eKronen Zeitung\u201c skeptisch. Budgetiert sei f\u00fcrs Erste nur der Zuschuss f\u00fcr zwei Jahrg\u00e4nge mit je 40 Millionen Euro: \u201eNachdem nicht davon auszugehen ist, dass nur zwei Geburtsjahrg\u00e4nge davon profitieren sollen, fehlt hier eine nachhaltige Finanzierung\u201c, hei\u00dft es aus dem Finanzressort.<\/p>\n<p>Auch die KESt-Beg\u00fcnstigung sei im Budget nicht vorgesehen und w\u00e4re ebenfalls entsprechend zu finanzieren. \u201eEin Start mit 1. J\u00e4nner 2027 ist vor diesem Hintergrund technisch praktisch unm\u00f6glich\u201c, zitierte die \u201eKrone\u201c das Ministerium.<\/p>\n<p>Bauer will mit 1. J\u00e4nner starten<\/p>\n<p>Ministerin Bauer schreibt heute in einer schriftlichen Stellungnahme, der Start mit 1. J\u00e4nner 2027 sei vereinbart und zeitlich machbar. Gespr\u00e4che mit Banken zeigten gro\u00dfes Interesse und den Willen, m\u00f6glichst rasch zu starten. Der Kapitalmarkt, gegen den Marterbauer \u201eideologische Vorbehalte\u201c habe, sollte nicht als Instrument f\u00fcr Reiche abgetan werden. Seine Chancen m\u00fcssten f\u00fcr alle einfach zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Koalition bahnt sich ein Streit \u00fcber das von Kanzler Christian Stocker (\u00d6VP) propagierte \u201eZukunftsdepot\u201c an. Das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379432,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[46,42,44,43,45],"class_list":["post-379431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-at","tag-austria","tag-oesterreich","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117226340818252694","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379431"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379431\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}