{"id":379558,"date":"2026-09-07T00:08:24","date_gmt":"2026-09-07T00:08:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379558\/"},"modified":"2026-09-07T00:08:24","modified_gmt":"2026-09-07T00:08:24","slug":"spar-appell-ausbau-der-e-lkw-darf-nicht-am-stromnetz-scheitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379558\/","title":{"rendered":"SPAR-Appell: Ausbau der E-Lkw darf nicht am Stromnetz scheitern"},"content":{"rendered":"<p>Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Bundesminister Peter Hanke betonen SPAR-Vorstand Marcus Wild und SPAR-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alois Huber: E-Lkw bew\u00e4hren sich auch in der anspruchsvollen Lebensmittel-Logistik. Auch w\u00e4hrend extremer Hitzeperioden wie im Sommer 2026 funktionierte die gek\u00fchlte Lebensmittellogistik rein elektrisch einwandfrei. Damit SPAR als Marktf\u00fchrer im Lebensmittelhandel seine Lieferlogistik mit gro\u00dfer Flotte und langen Routen weiter elektrifizieren kann, braucht es ausreichende Netzkapazit\u00e4ten und leistungsf\u00e4hige Stromanschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Die Elektrifizierung des Schwerverkehrs macht deutliche Fortschritte. SPAR setzt seit April 2026 zehn E-Lkw der neuesten Generation im Regelbetrieb ein und untersuchte dabei das Zusammenspiel von Fahrzeugtechnik, Ladeinfrastruktur und Energieversorgung unter realen Bedingungen. Das Mobilit\u00e4tsministerium unterst\u00fctzte die Anschaffung der E-LKW und der Ladeinfrastruktur im Rahmen des Programms eMOVE Austria mit rund 2 Mio. Euro. Die Fahrzeuge werden f\u00fcr die Belieferung von SPAR-M\u00e4rkten eingesetzt und kommen dabei auch im Anh\u00e4ngerbetrieb sowie f\u00fcr temperaturgef\u00fchrte Transporte zum Einsatz.<\/p>\n<p>Mit mehr als 1.500 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-M\u00e4rkten ist SPAR Marktf\u00fchrer im \u00f6sterreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Die t\u00e4gliche Belieferung reicht von innerst\u00e4dtischen Standorten bis in l\u00e4ndliche und alpine Regionen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Logistik und die daf\u00fcr eingesetzten Fahrzeuge. Laut dem Bundesministerium f\u00fcr Innovation, Mobilit\u00e4t und Infrastruktur sollen die 10 gef\u00f6rderten E-LKW innerhalb der ersten f\u00fcnf Betriebsjahre 3,75 Millionen Kilometer emissionsfrei zur\u00fccklegen. Das entspricht laut den Berechnungen des Ministeriums einer voraussichtlichen Einsparung von rund 2.500 Tonnen CO\u2082 gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen LKW.<\/p>\n<p>\u201eDie Elektrifizierung des G\u00fcterverkehrs schreitet voran. Mit eMOVE Austria schaffen wir die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Umstieg und unterst\u00fctzen Betriebe dabei. Unternehmen wie SPAR zeigen, dass Elektromobilit\u00e4t auch im anspruchsvollen Logistikbetrieb zunehmend Realit\u00e4t wird. Das Mobilit\u00e4tsministerium hat diesen Umstieg bzw. die Anschaffung der E-LKW mit 2,2 Millionen Euro unterst\u00fctzt \u2013 eine Investition in den emissionsfreien G\u00fcterverkehr und damit in eine klimaneutrale und von fossilen Energietr\u00e4gern unabh\u00e4ngige Zukunft. Bis 2035 schaffen wir 1.200 Schnellladepunkte f\u00fcr Nutzfahrzeuge am hochrangigen Stra\u00dfennetz und setzen damit klare Impulse f\u00fcr den elektrifizierten G\u00fcterverkehr\u201c, sagt Mobilit\u00e4tsminister Peter Hanke.<\/p>\n<p>Praxistest zeigt: E-Lkw sind alltagstauglich, Ladeinfrastruktur muss Schritt halten<\/p>\n<p>SPAR hat nicht nur die Fahrzeugtechnik getestet, sondern den gesamten Einsatz im Logistikbetrieb: K\u00fchltransporte, Anh\u00e4ngerbetrieb, Tourenplanung, Ladefenster, Energiemanagement und Flottensteuerung. Das Ergebnis ist klar: Die E-Lkw sind einsatzbereit \u2013 doch auch die die Energieinfrastruktur muss Schritt halten. Am Standort St. P\u00f6lten zeigt sich die Herausforderung besonders deutlich: Perspektivisch m\u00fcssten dort bis zu 90 schwere Fahrzeuge, darunter 60 eigene Lkw, innerhalb kurzer betrieblicher Zeitfenster geladen und anschlie\u00dfend wieder einsatzbereit sein. Daf\u00fcr sind h\u00f6here Netzkapazit\u00e4ten erforderlich.<\/p>\n<p>\u201eUnsere E-Lkw haben ihre Praxistauglichkeit unter den Anforderungen der Lebensmittel-Logistik bewiesen. Wir sind bereit, die Elektrifizierung unserer Lieferlogistik weiter voranzutreiben. F\u00fcr den weiteren Ausbau ben\u00f6tigen wir jedoch ausreichend verf\u00fcgbare Energie an unseren Standorten. Leistungsf\u00e4hige Stromanschl\u00fcsse und entsprechende Netzkapazit\u00e4ten werden damit zunehmend zum entscheidenden Faktor\u201c, erkl\u00e4rt SPAR-Vorstand Marcus Wild.<\/p>\n<p>Aktuell sind zehn E-Lkw an vier Standorten f\u00fcr die Liefergebiete Wien, Nieder\u00f6sterreich, Burgenland, Steiermark und Ober\u00f6sterreich im Einsatz. Mit einer Batteriekapazit\u00e4t von rund 600 kWh erreichen die Fahrzeuge Reichweiten von bis zu 400 Kilometern, das entspricht ungef\u00e4hr der Strecke von Wien nach Zagreb, und k\u00f6nnen damit auch l\u00e4ngere Touren ohne Zwischenladung absolvieren. In den Batterien eines einzelnen Fahrzeugs steckt dabei so viel Energie, wie ein durchschnittlicher Haushalt in ein bis zwei Monaten verbraucht. Die Fahrzeuge werden im normalen Logistikbetrieb eingesetzt und \u00fcbernehmen dieselben Aufgaben wie konventionell betriebene Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Die Technik im t\u00e4glichen Betrieb funktioniert<\/p>\n<p>Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass moderne E-Lkw die Anforderungen des t\u00e4glichen Lebensmittel-Logistikbetriebs erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Pro Fahrzeug lassen sich gegen\u00fcber einem vergleichbaren Diesel-Lkw durchschnittlich rund 52 Tonnen CO\u2082 pro Jahr einsparen. Technologische Weiterentwicklungen erm\u00f6glichen heute auch temperaturgef\u00fchrte Transporte und den Einsatz mit Anh\u00e4nger im Regelbetrieb. Die Elektrifizierung von Logistikstandorten h\u00e4ngt aber nicht nur von den Fahrzeugen ab, sondern auch von den verf\u00fcgbaren Ladezeitfenstern und den erforderlichen Netzkapazit\u00e4ten. Da mehrere E-Lkw innerhalb kurzer Zeitr\u00e4ume mit hoher Leistung geladen werden m\u00fcssen, sind leistungsf\u00e4hige Netzanschl\u00fcsse und eine entsprechende Infrastruktur unverzichtbar. Sie bilden die Grundlage f\u00fcr eine weitere Elektrifizierung der Lieferlogistik. Schon jetzt produziert SPAR 1,4 MW mit einer auf der Zentrale installierten PV-Anlage. Und deckt damit in den Sommermonaten bis zu 25% des durchschnittlichen Strombedarfs.<\/p>\n<p>\u201eUnsere M\u00e4rkte m\u00fcssen jeden Tag zuverl\u00e4ssig mit frischen und gek\u00fchlten Waren versorgt werden. Deshalb haben wir die E-Lkw unter realen Bedingungen im t\u00e4glichen Logistikbetrieb eingesetzt. Die Fahrzeuge kommen mit Anh\u00e4nger zum Einsatz, \u00fcbernehmen temperaturgef\u00fchrte Transporte und werden in bestehende Tourenkonzepte integriert. Die Erfahrungen zeigen, dass die neue Fahrzeuggeneration die Anforderungen unserer t\u00e4glichen Praxis erf\u00fcllen kann. Der eigentliche Flaschenhals liegt inzwischen beim Stromnetz: F\u00fcr die vollst\u00e4ndige Elektrifizierung unserer Flotte ben\u00f6tigen wir am Standort St. P\u00f6lten eine Anschlussleistung von bis zu 12,5 MW. Rund 8 MW davon w\u00fcrden allein auf die E-Mobilit\u00e4t entfallen. Daf\u00fcr m\u00fcssten die heute verf\u00fcgbaren Netzkapazit\u00e4ten etwa verdreifacht werden\u201c, sagt Alois Huber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von SPAR Wien, Nieder\u00f6sterreich und n\u00f6rdliches Burgenland.<\/p>\n<p>Gerade in dicht besiedelten Gebieten kann der Einsatz elektrisch betriebener Lkw zus\u00e4tzliche Vorteile bieten. Die Fahrzeuge verursachen w\u00e4hrend der Fahrt keine direkten Abgasemissionen und sind leiser als vergleichbare Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und verbrauchen keinen Diesel.<\/p>\n<p>\u201eMit der vollst\u00e4ndigen Umstellung der 90 Lkw in St. P\u00f6lten k\u00f6nnten wir jedes Jahr rund 3,5 Millionen Liter Diesel einsparen und uns unabh\u00e4ngiger von Dieselimporten machen. E-Lkw sind damit nicht nur eine Antwort auf die Klimakrise, sondern auch eine Frage der der Unabh\u00e4ngigkeit der Lebensmittelversorgung und somit der Lebensmittelversorgung\u201c, so Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Huber abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Bundesminister Peter Hanke betonen SPAR-Vorstand Marcus Wild und SPAR-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alois Huber: E-Lkw bew\u00e4hren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379559,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[1555,4050,26393,26395,46,42,95,90,89,21237,2494,7132,91,94,44,26394,6729,93,92,877],"class_list":["post-379558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-umwelt","tag-alternativen","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-e-mobilitaet","tag-handel","tag-konsumgueter","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-ots","tag-transport","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117226851847879974","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}