{"id":379690,"date":"2026-09-07T03:00:11","date_gmt":"2026-09-07T03:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379690\/"},"modified":"2026-09-07T03:00:11","modified_gmt":"2026-09-07T03:00:11","slug":"baywa-aktie-evn-uebernimmt-170-ladepunkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379690\/","title":{"rendered":"BayWa Aktie: EVN \u00fcbernimmt 170 Ladepunkte"},"content":{"rendered":"<p>BayWa AG ver\u00e4u\u00dfert ihre Ladeinfrastruktur an EVN, st\u00e4rkt die Konzernf\u00fchrung und setzt auf eine Sanierung bis 2030 mit drei Kernbereichen.<\/p>\n<p>Der M\u00fcnchner Traditionskonzern BayWa AG treibt seine strategische Neuausrichtung voran und trennt sich im Zuge der Entschuldung von Randaktivit\u00e4ten. W\u00e4hrend das Unternehmen sein Kerngesch\u00e4ft neu ordnet und personelle Weichen stellt, sorgt die Insolvenz einer namensgleichen, aber rechtlich unabh\u00e4ngigen Baumarktkette f\u00fcr Bewegung im deutschen Handelsmarkt. Die Aktie der BayWa AG reagierte zuletzt volatil auf die Nachrichtenlage; am vergangenen Freitag schloss das Papier bei 9,50 \u20ac.<\/p>\n<p>Verkauf der Ladeinfrastruktur an die \u00f6sterreichische EVN<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Schritt der aktuellen Desinvestitionsstrategie ist die Ver\u00e4u\u00dferung der BayWa Mobility Charging GmbH. Wie Medienberichten zufolge am vergangenen Mittwoch bekannt wurde, \u00fcbernimmt der \u00f6sterreichische Energieversorger EVN die Tochtergesellschaft der BayWa Mobility Solutions. F\u00fcr die EVN bedeutet dieser Zukauf den Markteintritt in den deutschen Sektor f\u00fcr Schnellladestationen (High-Power-Charging).<\/p>\n<p>Der Umfang der Transaktion umfasst aktuell 30 Standorte mit insgesamt 170 Ladepunkten. Die Planungen sehen jedoch ein deutliches Wachstum vor: Bis zum Jahr 2027 soll das Netzwerk auf 54 Standorte mit 306 Ladepunkten ausgebaut werden. F\u00fcr die BayWa AG ist dieser Verkauf Teil der Bem\u00fchungen, Kapital freizusetzen und sich auf die definierten Kernfelder zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Neue Leitung im Segment Technik und langfristige Sanierung<\/p>\n<p>Parallel zum Spartenverkauf vollzieht der Konzern einen Wechsel in der F\u00fchrungsebene. Wie die BayWa AG mitteilte, hat Benedikt Mangold am vergangenen Dienstag die Leitung des Segments Technik \u00fcbernommen. Diese Personalie f\u00e4llt in eine entscheidende Phase f\u00fcr das Unternehmen, da bereits am 30. Juni eine grunds\u00e4tzliche Verst\u00e4ndigung auf das Sanierungskonzept mit wichtigen Geldgebern und Gro\u00dfaktion\u00e4ren erzielt wurde.<\/p>\n<p>Dieses Konzept sieht vor, den Konzern bis Ende 2030 grundlegend zu stabilisieren. Im Zentrum stehen dabei die drei Kernbereiche Agrar, Technik und Baustoffe. Ein Kernelement der finanziellen Restrukturierung ist die Umwandlung von Schulden in H\u00f6he von bis zu 700 Millionen Euro. Trotz dieser strategischen Fortschritte bleibt der Druck auf den Aktienkurs hoch: Seit Jahresanfang (YTD) verzeichnet der Wert ein Minus von -43%.<\/p>\n<p>Abgrenzung zur Insolvenz der BayWa Bau- &amp; Gartenm\u00e4rkte<\/p>\n<p>F\u00fcr Aufmerksamkeit sorgten zudem Meldungen \u00fcber den Verkauf zahlreicher Filialen der BayWa Bau- &amp; Gartenm\u00e4rkte GmbH &amp; Co. KG. Hierbei ist f\u00fcr Anleger eine strikte Unterscheidung essenziell: Die Baumarktkette ist keine Tochtergesellschaft der b\u00f6rsennotierten BayWa AG.<\/p>\n<p>Das Baumarktgesch\u00e4ft wurde bereits vor \u00fcber einem Jahrzehnt an die Eigent\u00fcmer der Hellweg-Gruppe ver\u00e4u\u00dfert und nutzt den Namen BayWa lediglich auf Lizenzbasis. Die aktuelle Insolvenz und die daraus resultierenden Filialschlie\u00dfungen betreffen somit nicht die Bilanz der BayWa AG.<\/p>\n<p>Im Bieterverfahren um diese Standorte erhielten namhafte Wettbewerber den Zuschlag. OBI \u00fcbernimmt laut Unternehmensangaben mindestens f\u00fcnf Standorte, darunter M\u00e4rkte in Berlin, N\u00f6rdlingen und Wolfratshausen.<\/p>\n<p>Auch BAUHAUS best\u00e4tigte am vergangenen Dienstag die geplante \u00dcbernahme von bis zu sieben Filialen, wie etwa in Backnang, zum 1. Dezember. Medienberichten zufolge stehen f\u00fcr etwa 35 der insgesamt mehr als 110 betroffenen M\u00e4rkte K\u00e4ufer in Aussicht, w\u00e4hrend nicht \u00fcbernommene Standorte voraussichtlich bis Ende November schlie\u00dfen werden.<\/p>\n<p>An der B\u00f6rse wird die Entwicklung der BayWa AG weiterhin eng verfolgt. Mit der Tagesver\u00e4nderung (Freitag) von 7,5% zeigte sich zuletzt eine kurzfristige Erholung, wenngleich das Unternehmen vor einer langj\u00e4hrigen Umsetzungsphase seines Sanierungsplans steht.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:1em;\">BayWa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BayWa-Analyse vom 07. 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F\u00fcr individuelle Finanzberatung wenden Sie sich an einen qualifizierten Finanzberater. B\u00f6rse Express schlie\u00dft jegliche Regressanspr\u00fcche aus.\n    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"BayWa AG ver\u00e4u\u00dfert ihre Ladeinfrastruktur an EVN, st\u00e4rkt die Konzernf\u00fchrung und setzt auf eine Sanierung bis 2030 mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379691,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,91,94,44,93,92],"class_list":["post-379690","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117227528074506062","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379690\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}