{"id":379740,"date":"2026-09-07T03:57:11","date_gmt":"2026-09-07T03:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379740\/"},"modified":"2026-09-07T03:57:11","modified_gmt":"2026-09-07T03:57:11","slug":"was-metas-milliarden-vergleich-jugendliche-und-eltern-bedeutet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/379740\/","title":{"rendered":"Was Metas Milliarden-Vergleich Jugendliche und Eltern bedeutet"},"content":{"rendered":"<p>\nAnalyse<br \/>\nFacebook, Insta und Co.\n<\/p>\n<p>Aktualisiert am 06.09.2026, 23:46 Uhr\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/584\/42672584,pd=4.jpg\" data-brain-zone=\".42672542.content.lead.1\" data-component-path=\"content.lead.1\" data-component-name=\"article-image\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/42672584,pd=4,f=responsive169-w950.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p><\/a> <\/p>\n<p>\nEgal ob Facebook, Whatsapp oder Instagram: Meta muss seine sozialen Netzwerke aus Jugendschutzgr\u00fcnden sp\u00fcrbar ver\u00e4ndern.<br \/>\n\u00a9\u00a0picture alliance\/NurPhoto\/Jakub Porzycki\n<\/p>\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Das gab es noch nie: Mittels Klage haben US-Bundesstaaten Meta dazu gezwungen, seine sozialen Netzwerke zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sp\u00fcrbar zu ver\u00e4ndern. Was das bringt und warum Eltern dennoch in der Verantwortung bleiben. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/portraetbild-dominik-bardow.jpg\" alt=\"\" width=\"60\" height=\"60\"\/><\/p>\n<p>Dieser Text enth\u00e4lt eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einsch\u00e4tzungen von Dominik Bardow sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einflie\u00dfen. Informiere dich \u00fcber <a data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/so-arbeitet-die-redaktion\/verbirgt-analyse-kolumne-textsorten-ueberblick-35664152\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die verschiedenen journalistischen Textarten<\/a>.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Der Prozess erregte Aufsehen: 29 US-Bundesstaaten verklagten in Kalifornien den Konzern Meta. Sie warfen dem Betreiber von <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/unterhaltung\/thema\/instagram\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Instagram<\/a>, <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/thema\/facebook\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Facebook<\/a> und WhatsApp ein s\u00fcchtig machendes Design seiner Plattformen, T\u00e4uschung \u00fcber diese Risiken sowie Verst\u00f6\u00dfe gegen Kinderschutzgesetze vor. Ende August akzeptierte Meta einen historischen Vergleich, um ein drohendes Urteil abzuwenden.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Wichtiger als <a data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/entkommt-existenzbedrohender-strafe-42654164\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Rekordsumme von 16,7 Milliarden Dollar<\/a>, die der Tech-Riese den Staaten zahlt, d\u00fcrften <a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_5\" data-component-path=\"content.textlink_5\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/strafe-aenderungen-instagram-facebook,meta-jugendschutz-100.html\">\u00c4nderungen sein, die er zusagte<\/a>. Sie k\u00f6nnten eine neue \u00c4ra des Jugendschutzes einl\u00e4uten. Digitalrechtsexperte Matthias C. Kettemann erkl\u00e4rt, wie es dazu kam, was Meta und andere Firmen nun \u00e4ndern m\u00fcssen, ob das Jugendliche tats\u00e4chlich sch\u00fctzt und was Eltern dennoch beachten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Gerichte und Whistleblower schreiten ein, wo die Politik versagt<\/p>\n<p data-speakable=\"\">&#8222;Dass jetzt Gerichte zunehmend regulieren, wo es Politik nicht hinbekommt, ist spektakul\u00e4r&#8220;, sagt er im Gespr\u00e4ch mit unserer Redaktion angesichts<a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_6\" data-component-path=\"content.textlink_6\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/leibniz-hbi.de\/hbi-news\/aktuelles\/meta-und-alphabet-haften-fuer-suechtig-machendes-design\/\"> einiger US-Verfahren gegen Google, Apple oder Amazon<\/a>. &#8222;In Amerika ist der Kongress seit Jahren blockiert, er bekommt keine gute Digitalpolitik zustande.&#8220; Das mache Gerichte heute zum wichtigsten Ort f\u00fcr Regulierung.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die Verfahren gegen Social-Media-Unternehmen beruhen dabei zunehmend auf internen Beweisen. Whistleblower sagen aus, wie ein Ex-Mitarbeiter im Meta-Verfahren: Psychische Sch\u00e4den bei Teenagern durch s\u00fcchtig machende Algorithmen, etwa Depressionen, Angstzust\u00e4nde oder gest\u00f6rte K\u00f6rperbilder, seien intern bekannt gewesen, verharmlost, vertuscht und kaum angegangen worden.<\/p>\n<p>Der Tabak-Moment: Es geht nun ums Gesch\u00e4ftsmodell sozialer Medien<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nicht nur Kettemann erinnert die Prozesswelle an Verfahren gegen Tabak-Konzerne in den 1990ern. Nur sind Social-Media-Firmen rechtlich oft nicht verantwortlich f\u00fcr Inhalte, die sie nur moderieren. Die Kl\u00e4ger im Meta-Verfahren gingen dabei geschickt vor, sagt Kettemann: &#8222;Sie sagten: Es geht uns nicht um Inhalte, sondern um die Art, wie sie dargeboten werden, um das Produkt als solches.&#8220; Denn Kern des Gesch\u00e4ftsmodells sind die Algorithmen, nicht Inhalte oder Werbung. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Dass zusammen mit den Bundesstaaten Privatpersonen klagten, die Opfer der Algorithmen geworden sind, war f\u00fcr Kettemann &#8222;ein perfekter Sturm&#8220;. Das habe der m\u00e4chtige Meta-Chef <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_7\" data-component-path=\"content.textlink_7\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/thema\/mark-zuckerberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mark Zuckerberg<\/a> schlie\u00dflich erkennen m\u00fcssen. &#8222;Er ist deshalb auf den Vergleich eingegangen. Es war eine unternehmerische Entscheidung.&#8220; Meta selbst betonte, dies sei kein Schuldeingest\u00e4ndnis, nur ein Schritt, neue Industriestandards zu setzen.<\/p>\n<p>Kein endloses Scrollen, keine Sch\u00f6nheitsfilter mehr <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die Firma k\u00fcndigte Ma\u00dfnahmen wie strikte Zeitlimits und Alterskontrollen an, will Sucht f\u00f6rdernde Mechaniken wie endloses Scrollen, Like-Zahlen und Sch\u00f6nheitsfilter f\u00fcr Minderj\u00e4hrige abschaffen. Die neuen Standards gelten aber vorerst nur in den USA, treten dort schrittweise ab Herbst in Kraft. Konkurrenten wie <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_8\" data-component-path=\"content.textlink_8\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/thema\/tiktok\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">TikTok<\/a> und YouTube forderte Meta auf, vergleichbare Schritte zu gehen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Diese Ma\u00dfnahmen sind aus Kettemanns Sicht die eigentlichen Errungenschaften des Verfahrens, nicht die Strafzahlung von fast 17 Milliarden Dollar. Denn die entspricht nur 8,3 Prozent des Jahresumsatzes. &#8222;Dieser Betrag tut Meta \u00fcberhaupt nicht weh.&#8220; Unterm Strich z\u00e4hle das Signal: Regulierung ist m\u00f6glich. &#8222;Pl\u00f6tzlich geht es doch.&#8220;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Der Vergleich erlege Meta durchwegs Dinge auf, die europ\u00e4ische Experten und Regierungen seit Jahren fordern. &#8222;Der Digital Services Act war eine gewaltige Vorleistung, die eventuell inspiriert hat&#8220;, so Kettemann \u00fcber das Gesetz der <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_9\" data-component-path=\"content.textlink_9\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ischen Union<\/a> (EU), das Online-Plattformen seit 2023 <a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_10\" data-component-path=\"content.textlink_10\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/nachrichten-und-veranstaltungen\/pressemitteilungen\/suchtig-machendes-design-von-meta-diensten-kommission-veroffentlicht-vorlaufiges-ergebnis-2026-07-10_de\">strenge Regeln vorschreibt<\/a>. Wobei der Experte auch sagt: &#8222;Um Donald Trump nicht zu ver\u00e4rgern, hat die EU-Kommission Verfahren gegen amerikanische Tech-Konzerne zur\u00fcckhaltend vorangetrieben.&#8220; Nun k\u00f6nne der US-Pr\u00e4sident nichts dagegen sagen, weil die Regulierung von US-Gerichten komme. &#8222;Mich \u00fcberrascht nur, dass er nichts gegen diese Verfahren unternommen hat.&#8220; <a data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_11\" data-component-path=\"content.textlink_11\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/us-politik\/zuckerberg-bezos-musk-tech-milliardaere-verzockt-40928228\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viele Tech-Riesen geh\u00f6ren zu seinen Spendern<\/a>, einige der klagenden Staaten waren republikanisch. Vielleicht habe er die Zeichen der Zeit erkannt.<\/p>\n<p>Experte: &#8222;Junge Amerikaner werden deutlich anderes Angebot vorfinden&#8220;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die stehen zunehmend auf Beschr\u00e4nkung von Social Media, vor allem mit dem Ziel, Minderj\u00e4hrige zu sch\u00fctzen. &#8222;Bei Kindern und Jugendlichen tut man sich leichter einzuschreiten&#8220;, sagt Kettemann. Also muss Meta bei der leicht zu umgehenden Alterspr\u00fcfung nachr\u00fcsten. &#8222;Verl\u00e4ssliche Kontrolle ist nun verpflichtend.&#8220;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Der Gerichtsvergleich gibt eine Frist von einem Jahr, um ein funktionierendes System zu etablieren. &#8222;Die verl\u00e4sslichste Form w\u00e4re Identifizierung mit einer nationalen ID&#8220;, sagt Kettemann. Allerdings w\u00fcrde eine pAusweispr\u00fcfung Firmen noch mehr Nutzerdaten verraten. Es gebe l\u00e4ngst externe Dienste, die das Alter unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen und Plattformen anonymisiert mitteilen k\u00f6nnen, ob jemand vollj\u00e4hrig ist.<\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Egal, wie die \u00c4nderungen umgesetzt werden: Junge US-Amerikaner werden &#8222;in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten ein deutlich anderes Social-Media-Angebot vorfinden&#8220;, glaubt Kettemann. Ob das dann auch die gew\u00fcnschten sozialen und psychologischen Effekte bringt, m\u00fcssen Studien im Nachgang zeigen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Doch damit sind die Eltern nicht aus der Verantwortung, auch hierzulande. \u00dcber das Sorgerecht d\u00fcrfen sie die Social-Media-Nutzung ihrer Kinder bis zur Vollj\u00e4hrigkeit verbieten oder einschr\u00e4nken. Dazu geh\u00f6ren l\u00e4ngst Einstellungen f\u00fcr Zeitlimits, oder die Gestaltung ihrer Feeds, die festlegen, was Kinder wann sehen und ob dies chronologisch oder von Algorithmen sortiert wird. Die USA ziehen da nur nach.<\/p>\n<p>&#8222;Nur je \u00e4lter die Kinder werden, desto wichtiger werden ihre kommunikativen Grundrechte&#8220;, gibt Kettemann zu bedenken. Ein vollst\u00e4ndiges Social-Media-Verbot w\u00fcrde stark an Kinderrechten r\u00fctteln. Auch m\u00fcsse Medienbildung st\u00e4rker bei Erwachsenen ansetzen. &#8222;Wir reden viel \u00fcber Jugendliche. Wie viele Eltern wissen denn, dass sie den algorithmischen Feed ihrer Kinder umstellen k\u00f6nnen?&#8220; Offenbar zu wenige. Viele besch\u00e4ftigen sich auch zu wenig damit, was ihre Kinder online machen.<\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>EU nimmt Angebote wie ChatGPT, Reddit und Roblox unter die Lupe<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/kuerzere-leine-chatgpt-reddit-roblox-eu-angebote-l.jpg\" alt=\"K\u00fcrzere Leine f\u00fcr ChatGPT, Reddit und Roblox: EU nimmt Angebote unter die Lupe\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 dpa<\/p>\n<p>Vorgeschmack auf Klagen gegen KI-Firmen?<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Doch ist es f\u00fcr viele Eltern schwer, ihren Kindern Vorgaben zu machen, die andere Gleichaltrige nicht befolgen m\u00fcssen. Eine Regulierung k\u00f6nnte da helfen, aber sie m\u00fcsste f\u00fcr alle Plattformen gelten. &#8222;Es ist nicht sinnvoll, bei Instagram nur zwei Stunden zu verbringen, aber daf\u00fcr den Rest der Nacht auf TikTok.&#8220; Kettemann glaubt, dass die Kurzvideo-Plattform nachziehen und \u00e4hnliche Regeln wie Meta etablieren wird. <\/p>\n<p>Aus Sicht des Experten k\u00f6nnte die Klagewelle gegen Social Media auch Vorgeschmack auf k\u00fcnftige KI-Verfahren sein. &#8222;Die Beweise f\u00fcr negative KI-Folgen k\u00f6nnten in f\u00fcnf oder zehn Jahren so erdr\u00fcckend sein, dass sich auch diese Unternehmen nicht mehr herausreden k\u00f6nnen.&#8220; Generell habe sich die Haltung zu neuen Technologien gedreht. Auch viele junge Menschen <a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42672542.content.textlink_12\" data-component-path=\"content.textlink_12\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.lse.ac.uk\/media-and-communications\/research\/research-projects\/eu-kids-online\/reports-and-findings\/AgeBans\">bef\u00fcrworten in Umfragen l\u00e4ngst Verbote<\/a>. Die Frage ist, wer sie umsetzt: die Politik, Gerichte \u2013 oder Eltern alleine?<\/p>\n<p>\u00dcber den Gespr\u00e4chspartnerProf. Dr. Matthias C. Kettemann ist Professor f\u00fcr Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts an der Universit\u00e4t Innsbruck. Zus\u00e4tzlich leitet er Forschungsbereiche am Alexander von Humboldt Institut f\u00fcr Internet und Gesellschaft (HIIG) in Berlin und forscht am Leibniz-Institut f\u00fcr Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) zu Regeln und Machtstrukturen in digitalen Kommunikationsr\u00e4umen. Kettemann besitzt einen Masterabschluss der Harvard Law School. Seine pers\u00f6nliche Expertise umfasst vor allem Internet-, Plattform-, Medien- und internationales Recht.Verwendete Quellen <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Analyse Facebook, Insta und Co. 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