{"id":380078,"date":"2026-09-07T08:08:07","date_gmt":"2026-09-07T08:08:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/380078\/"},"modified":"2026-09-07T08:08:07","modified_gmt":"2026-09-07T08:08:07","slug":"gorlitzer-hammerer-notfaelle-beim-jedmayer-explodieren-spoe-stadtrat-hacker-verwaltet-die-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/380078\/","title":{"rendered":"Gorlitzer\/Hammerer: Notf\u00e4lle beim Jedmayer explodieren \u2013 SP\u00d6-Stadtrat-Hacker verwaltet die Folgen"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Die Situation am Standort des Jedmayer spitzt sich weiter zu. Laut einer aktuellen Anfragebeantwortung von SP\u00d6-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker stieg die Zahl der Rettungseins\u00e4tze von 122 im Jahr 2020 auf 426 im Jahr 2025, ein Plus von 249 Prozent. Die Zahl der Krankenhauseinlieferungen erh\u00f6hte sich im selben Zeitraum sogar von 89 auf 334 und damit um 275 Prozent. Als h\u00e4ufigsten einzelnen Einsatzgrund nennt die Stadt Vergiftungen beziehungsweise \u00dcberdosierungen. \u201eDiese Zahlen sind ein gesundheitspolitischer Alarmruf. Mehr als 400 Rettungseins\u00e4tze und fast jeden Tag ein Krankenhaustransport an einem Standort zeigen eine Entwicklung, die niemand mehr kleinreden kann. SP\u00d6-Stadtrat Hacker muss endlich erkl\u00e4ren, wie es so weit kommen konnte und wie er diese Entwicklung stoppen will\u201c, kritisieren Gemeinderat Michael Gorlitzer, Sucht- und Drogensprecher der Wiener Volkspartei und Gerhard Hammerer, Obmann der \u00d6VP Mariahilf.<\/p>\n<p>Besonders scharf kritisieren Gorlitzer und Hammerer Hackers Antwort auf die Frage nach Konsequenzen f\u00fcr die Organisation und r\u00e4umliche Verteilung der Suchthilfe. Statt konkrete Ma\u00dfnahmen zu nennen, verweist der SP\u00d6-Gesundheitsstadtrat darauf, dass medizinische Notf\u00e4lle professionell erstversorgt und an das Gesundheitssystem \u00fcbergeben werden k\u00f6nnten. \u201eHackers Antwort auf immer mehr Notf\u00e4lle lautet allen Ernstes: Die Rettung funktioniert. Das kann doch nicht der Anspruch einer verantwortungsvollen Sucht- und Drogenpolitik sein. Es reicht nicht, die Folgen einer dramatischen Entwicklung professionell zu versorgen. SP\u00d6-Stadtrat Peter Hacker und SP\u00d6-Drogenkoordinator Ewald Lochner m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass diese Entwicklung \u00fcberhaupt einged\u00e4mmt wird\u201c, betonen Hammerer und Gorlitzer. Auch 42 Notarzteins\u00e4tze und 48 Rettungseins\u00e4tze mit Polizeibeteiligung allein im Jahr 2025 verdeutlichen die Dimension der Situation.<\/p>\n<p>F\u00fcr Gorlitzer und Hammerer best\u00e4tigen die Zahlen die Notwendigkeit eines grundlegenden Kurswechsels. \u201eSeit Jahren wird die enorme Belastung rund um den Jedmayer beschwichtigt. Jetzt liefert SP\u00d6-Stadtrat Hacker selbst Zahlen, die eine v\u00f6llig andere Sprache sprechen. Wer angesichts einer Verdreifachung der Rettungseins\u00e4tze weiterhin keinen konkreten organisatorischen Handlungsbedarf nennt, verweigert sich der Realit\u00e4t. Wien braucht endlich ein Wien weites Suchthilfekonzept, das die Konzentration von Angeboten hinterfragt und das Jedmayer-Gr\u00e4tzel nachhaltig entlastet. Die Stadt darf nicht l\u00e4nger nur die Folgen verwalten, sie muss endlich an die Ursachen heran\u201c, so Hammerer und Gorlitzer abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c2115416006=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NVW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Die Situation am Standort des Jedmayer spitzt sich weiter zu. 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