{"id":380467,"date":"2026-09-07T11:56:11","date_gmt":"2026-09-07T11:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/380467\/"},"modified":"2026-09-07T11:56:11","modified_gmt":"2026-09-07T11:56:11","slug":"zwoelf-szenarien-und-400-empfehlungen-zivilschutz-app-ziva-geht-in-den-echtbetrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/380467\/","title":{"rendered":"Zw\u00f6lf Szenarien und 400 Empfehlungen: Zivilschutz-App ZIVA geht in den Echtbetrieb"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die neue Zivilschutz-App ZIVA geht ab sofort an den Start. Die Applikation sei \u201eerstmalig und einmalig\u201c in der Europ\u00e4ischen Union und vereine Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorge und Live-Warnungen f\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer, so Innenminister Gerhard Karner (\u00d6VP) bei einer Pressekonferenz in Wien. Der \u00d6sterreichische Zivilschutzverband (\u00d6ZSV) hat mit 120 Organisationen aus dem ganzen Land die App entwickelt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach einer Testphase seit Mai geht das Tool nun in den Echtbetrieb. Die letzten Monate h\u00e4tten ganz deutlich gezeigt, dass \u201eWarn- und Vorsorgesysteme leider notwendig geworden sind\u201c, so der Innenminister. \u201eDer Bedarf wird zunehmen\u201c, sagte er im Hinblick auf die klimatischen Ver\u00e4nderungen. Neben dem gesamtstaatlichen Zivilschutz sei auch jeder Einzelne gefordert, sagte \u00d6ZSV-Pr\u00e4sident Andreas Hanger. Wenn bisher mittels Handzettel die Bev\u00f6lkerung informiert wurde, sei die App jetzt \u201emodern und zeitgem\u00e4\u00df\u201c, erkl\u00e4rte Karner. Somit werde die \u201eZivilbev\u00f6lkerung bestm\u00f6glich auf einen Krisenfall vorbereitet\u201c, meinte Hanger. \u201eWir thematisieren hier Dinge, die hoffentlich nie passieren.\u201c<\/p>\n<p>App auch offline bedienbar<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">ZIVA setzt sich zusammen aus Zivilschutz sowie den drei Bausteinen Information, Vorsorge und Alarmierung. Die App ist auch offline bedienbar. Zw\u00f6lf Szenarien und 400 Empfehlungen werden geboten, die von Nutzerinnen und Nutzern personalisiert werden k\u00f6nnen. Die Bev\u00f6lkerung kann sich etwa dar\u00fcber informieren, wie gef\u00e4hrlich Flussn\u00e4he oder Unterf\u00fchrungen bei Hochwasser sind, welche Sirenenalarme welche Bedeutung haben oder was in einer Blackout-Ausr\u00fcstung enthalten sein soll. Bis zu f\u00fcnf Orte k\u00f6nnen personalisiert werden \u2013 vom Wohnort, Wochenendh\u00e4uschen bis zu Orten von Verwandten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Laut Hanger gebe es eine automatische Verbindung zum nationalen meteorologischen Dienst von Geosphere Austria und auch eine Weiterentwicklung zum beh\u00f6rdlichen Warnsystem AT-Alert. \u201eIch wei\u00df, es gibt auch immer den Wunsch nach analoger Information. Das wird es auch weiterhin geben\u201c, sagte Hanger. \u201eAber wir w\u00fcrden gerne alle einladen, diese App herunterzuladen.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eWir befinden uns in einer Zeit der multiplen Krisen\u201c, betonte Reinhard Schnakl, zust\u00e4ndig f\u00fcr den Zivil- und Katastrophenschutz im Innenministerium. \u201eDie globale Vernetzung und vor allem die steigende Komplexit\u00e4t der Systeme macht uns als Gesellschaft verletzbar. Wir sp\u00fcren auch sehr stark die Folgen des Klimawandels, die Extremwetterereignisse, wie 100-j\u00e4hrliche Hochwasser, ereignen sich in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden und alle Wetterexperten sagen uns f\u00fcr Europa diesen Herbst wieder eine sehr ung\u00fcnstige Konstellation vorher.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Solche Hochwasser wie 2024 in Nieder\u00f6sterreich und Wien k\u00f6nnen auch diesen Herbst nicht ausgeschlossen werden. \u201eUnd das alles nach einem Sommer der Rekorde mit Hitze, Trockenheit und Wald- und Flurbr\u00e4nden &#8211; nicht nur in ganz Europa, sondern in ganz \u00d6sterreich\u201c, res\u00fcmierte Schnakl. Ihm zufolge gab es heuer hierzulande bereits rund 280 solcher Br\u00e4nde. In Europa waren es 7.600. \u201eViele gro\u00dfe Herausforderungen, die aber allein nicht nur durch die Beh\u00f6rden und die Einsatzorganisationen gestemmt werden k\u00f6nnen, sondern eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Herausforderung sind, der wir uns alle stellen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Lob f\u00fcr Haupt- und Ehrenamtliche<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Gro\u00dfes Lob gab es vom Innenminister f\u00fcr das gro\u00dfe Netzwerk an haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in \u00d6sterreich. \u201eDas sind alle Profis\u201c und \u201eviele L\u00e4nder in Europa w\u00fcrden uns um das beneiden\u201c.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u00dcberarbeitet werden soll auch das staatliche Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM). \u201eDie Strategie ist in die Jahre gekommen\u201c, sagte Schnakl. Diese soll nun bis Jahresende umgearbeitet und auf die neuen Herausforderungen angepasst werden. (APA)<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue Zivilschutz-App ZIVA geht ab sofort an den Start. 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