{"id":381269,"date":"2026-09-07T20:10:16","date_gmt":"2026-09-07T20:10:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/381269\/"},"modified":"2026-09-07T20:10:16","modified_gmt":"2026-09-07T20:10:16","slug":"gall-will-in-vuelta-schlusswoche-auf-podestkurs-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/381269\/","title":{"rendered":"Gall will in Vuelta-Schlusswoche auf Podestkurs bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Felix Gall steuert bei der Vuelta auf einen erneuten Grand-Tour-Podestplatz zu.<\/p>\n<p>Bis Sonntag warten auf das hitzegeplagte Feld mit dem zweitplatzierten Osttiroler in Andalusien noch einige H\u00e4rtetests. <\/p>\n<p>Nach zwei Flachetappen muss sich der Bergspezialist zun\u00e4chst im ungeliebten Zeitfahren m\u00f6glichst schadlos halten, ehe er an den beiden letzten Klettertagen wieder seine St\u00e4rke ausspielen kann.<\/p>\n<p>Bisher l\u00e4uft es f\u00fcr Gall wie auch schon bei seinem zweiten Giro-Rang im Mai nahezu perfekt. Einzig der f\u00fchrende Enric Mas ist ihm mit 2:06 Minuten Vorsprung bereits enteilt. Primoz Roglic hat er in der Vorwoche zwar \u00fcberholt, der viermalige Vuelta-Sieger lauert aber nur vier Sekunden hinter ihm.<\/p>\n<p>Im flachen 32-km-Zeitfahren wird Gall viel Zeit auf den slowenischen Olympiasieger einb\u00fc\u00dfen, und auch Mas sch\u00e4tzt der Decathlon-Kapit\u00e4n im Kampf gegen die Uhr deutlich st\u00e4rker ein.<\/p>\n<p>Zeitverlust im Kampf gegen die Uhr eingeplant<\/p>\n<p>Die anderen Asse um Richard Carapaz und Oscar Onley sollten, bereits deutlich abgeh\u00e4ngt, keine Gefahr mehr darstellen. <\/p>\n<p>&#8222;Mir war wichtig, dass ich mir nach hinten einen Puffer aufbaue. Der zweite Zwischenrang ist sch\u00f6n, aber ich erwarte mir, dass ich den im Zeitfahren an Primoz verliere, und dann ist die Frage, was auf den letzten zwei harten Etappen noch passiert&#8220;, sagte Gall am letzten Ruhetag.<\/p>\n<p>Ein gr\u00f6\u00dferer R\u00fcckstand im Zeitfahren sei unausweichlich, auch auf Mas werde er einiges verlieren. &#8222;Enric schaut sehr, sehr gut aus. Ich erwarte schon, dass ich auf die meisten ein bisschen Zeit liegen lassen werde.&#8220;<\/p>\n<p>Gall geht davon aus, dass sich nach dem wahrscheinlichen Einsortieren auf Rang drei in den anschlie\u00dfenden Bergen nicht mehr allzu viel bewegen wird. &#8222;Der Samstag ist extrem schwer, die Etappe hat das Potenzial, aber ich wei\u00df nicht, wie angriffslustig die Fahrer dann noch sind und bereit sind, Risiko einzugehen.&#8220;<\/p>\n<p>In der letzten Woche gehe es erfahrungsgem\u00e4\u00df um das Verteidigen der Positionen. &#8222;Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich sagen, dass eher taktiert wird. Ich sage nicht, dass nichts passiert, aber wenn es so schwer ist, hat jeder Angst, dass er gekontert wird.&#8220;<\/p>\n<p>M\u00fchlberger fehlt seinem Kapit\u00e4n<\/p>\n<p>F\u00fcr seine eigenen Ambitionen wiegt der Ausfall seines Edelhelfers Gregor M\u00fchlberger vor dem vergangenen Wochenende schwer. <\/p>\n<p>&#8222;Es ist extrem schade und hat schon einen ziemlichen Einfluss. Gregor kann man nicht wirklich ersetzen, er war extrem stark und vor allem tief im Finale sehr wertvoll.&#8220; Ohne seinen Teamkollegen fehle ihm auch die Sicherheit, in die Offensive zu gehen. &#8222;Das limitiert uns schon ein bisschen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein limitierender Faktor f\u00fcr alle war zuletzt die Witterung mit \u00fcber 40 Grad. &#8222;Es haben schon 34 Fahrer aufgegeben. Die Bedingungen sind wirklich extrem und zehren nat\u00fcrlich auch&#8220;, sagte Gall und berichtete von v\u00f6llig entkr\u00e4fteten Mitstreitern, die sich kaum noch am Rad halten konnten.<\/p>\n<p>Die Hitzewelle sollte sich in den kommenden Tagen aber merklich abschw\u00e4chen, nur noch punktuell werden deutlich \u00fcber 30 Grad erwartet.<\/p>\n<p>Mas auf dem Weg zum ersten Grand-Tour-Titel<\/p>\n<p>Nach dem Sturz-Aus von Dominator Tadej Pogacar war bisher nur Mas st\u00e4rker als Gall. Eine Kampfansage an den Spanier lie\u00df er sich nicht entlocken.<\/p>\n<p>&#8222;Er ist so stark wie noch nie. Ich sehe nicht, wie er einen Riesenr\u00fcckstand aufrei\u00dft. Aber das \u00e4ndert nichts an meiner Herangehensweise. Ich habe in den letzten Wochen das maximiert, was ich herausholen habe k\u00f6nnen. Mal schauen, wo das hinf\u00fchrt.&#8220; Sollte es ein Podiumsplatz werden, sei das nat\u00fcrlich ein Riesenerfolg, betonte Gall.<\/p>\n<p>Der ganz gro\u00dfe Triumph in Form eines Sieges wird aber wohl noch warten m\u00fcssen. Auch dem 31-j\u00e4hrigen Mas fehlt ein Grand-Tour-Titel noch. Bei der Vuelta war der Lokalmatador aus dem Movistar-Team als dreimaliger Zweiter und Dritter 2024 schon mehrfach nahe dran.<\/p>\n<p>Sollte es diesmal nach der letzten Kletteretappe an der Spitze noch eng zugehen, ist auch am Sonntag auf dem finalen Rundkurs in Granada viel Stress angesagt. &#8222;Das wird keine Triumphfahrt werden wie bei anderen Rundfahrten&#8220;, k\u00fcndigte Gall an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Felix Gall steuert bei der Vuelta auf einen erneuten Grand-Tour-Podestplatz zu. 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