{"id":382137,"date":"2026-09-08T07:47:13","date_gmt":"2026-09-08T07:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382137\/"},"modified":"2026-09-08T07:47:13","modified_gmt":"2026-09-08T07:47:13","slug":"temperatursturz-herbst-nimmt-ersten-anlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382137\/","title":{"rendered":"Temperatursturz: Herbst nimmt ersten Anlauf"},"content":{"rendered":"<p>Extremtemperaturen und fehlender Niederschlag haben die vergangenen Monate gepr\u00e4gt wie selten zuvor. So verwundert es nicht, dass auch die ersten September-Tage viel zu warm und zu trocken ausgefallen sind. Verglichen mit der aktuellen Klimanormalperiode, das ist der Zeitraum 1991 bis 2020, war der September bisher 4,4 Grad w\u00e4rmer.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gingen \u00fcber \u00d6sterreich gemittelt erst 14 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags nieder, im Westen und im Nordburgenland regnete es stellenweise \u00fcberhaupt noch nicht.<\/p>\n<p>Noch einmal Richtung 30 Grad<\/p>\n<p>Von der kommenden Wetterumstellung ist vorerst wenig zu sp\u00fcren \u2013 im Gegenteil: Der Dienstag bringt viel Sonne, h\u00f6chstens einzelne Schauer \u00fcber manchen Bergen und verbreitet H\u00f6chstwerte um 30 Grad. Im Osten liegen die Spitzen sogar um 34 Grad und damit mehr als zehn Grad \u00fcber den durchschnittlichen Werten f\u00fcr die Jahreszeit. Tirol hatte schon am Freitag den bisher hei\u00dfesten September-Tag der Messgeschichte mit 34,3 Grad in Innsbruck. Der \u00f6sterreichweite Monatsrekord liegt bei 36,0 Grad und datiert auf den 1. September 2015 in Ternitz-Pottschach.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205472%203648'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/3174732_bigpicture_1231045_wetter_vorschau_wechsel_dienstag_body_vik.jpg\"  alt=\"Wolken \u00fcber einem Weinberg\"\/><\/p>\n<p>   ORF\/Viviane Koth (Archivbild)<\/p>\n<p>      Mit b\u00f6igem Westwind erreichen Regen und Gewitter zu Wochenmitte weite Landesteile<\/p>\n<p>Dabei sind Hitzetage mit 30 Grad und mehr im September alles andere als \u00fcblich. Denn die Tagesl\u00e4nge geht um diese Jahreszeit schon rapide zur\u00fcck, der Sonnenstand ist nur noch so hoch wie Anfang April. An einem durchschnittlichen Ort im Flachland kamen 30 Grad in der Periode 1991 bis 2020 nur alle drei, vier Jahre vor, in h\u00f6heren Lagen noch deutlich seltener.<\/p>\n<p>Zeitpunkt der letzten 30 Grad schwankt stark<\/p>\n<p>M\u00f6glich ist ein Hitzetag aber selbst Anfang Oktober noch, so meldete Langenlebarn am 3. Oktober 2023 einen H\u00f6chstwert von 30,3 Grad. Im Jahr 1966 war es in Fu\u00dfach sogar noch einen Tag sp\u00e4ter hei\u00df \u2013 eine absolute Ausnahmeerscheinung und der landesweit sp\u00e4teste 30er seit Aufzeichnungsbeginn.<\/p>\n<p>Diese Station hat aber nur ein gutes Jahrzehnt lang existiert. Im Gegensatz dazu kam im Jahr 2022 bereits der September ohne 30 Grad aus. Es ist also gut m\u00f6glich, dass es nach der Kaltfront zur Wochenmitte heuer nicht mehr hei\u00df wird.<\/p>\n<p>Markanter Wetterwechsel<\/p>\n<p>Im Westen geht der Mittwoch schon mit vielen Wolken und ersten Regenschauern los, hier bleiben die Temperaturen teilweise unter 20 Grad. Sonst scheint zun\u00e4chst die Sonne, und im Osten und S\u00fcdosten sind noch einmal Werte um 30 Grad zu erwarten. Im Lauf des Tages k\u00fchlt es \u00fcberall ab, mit b\u00f6igem Westwind erfassen Regen und Gewitter allm\u00e4hlich weite Landesteile.<\/p>\n<p>Im Bergland fallen in Summe meist 15 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Rund um die Alpen sind es kaum mehr als zehn Liter \u2013 bei einem Defizit, das seit Jahresbeginn schon 200 bis 400 Liter betr\u00e4gt. Vereinzelt k\u00f6nnte es auch trocken bleiben. Die Niederschlagsbilanz wird also nur geringf\u00fcgig aufgebessert. Punktuell kann starker Gewitterregen aber freilich schon Probleme bereiten.<\/p>\n<p>Sommer kehrt zur\u00fcck<\/p>\n<p>Ab Donnerstag wird es im Gro\u00dfteil des Landes schon wieder trocken sein mit h\u00f6chstens einzelnen Schauern. Auch sp\u00e4tsommerliche Temperaturen von 25 Grad oder mehr wird es wieder geben, zum Teil schon am Wochenende, also noch vor dem Schulstart in den westlichen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wer die letzten Ferientage im Bereich der oberen und mittleren Adria verbringt, sollte sich mit einem Italien-Tief auf kr\u00e4ftigen Regen einstellen. Die Ausl\u00e4ufer dieses Tiefs betreffen am Donnerstag und Freitag auch den S\u00fcden und S\u00fcdosten \u00d6sterreichs, hier kann es zeitweise regnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Extremtemperaturen und fehlender Niederschlag haben die vergangenen Monate gepr\u00e4gt wie selten zuvor. 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