{"id":382239,"date":"2026-09-08T08:50:10","date_gmt":"2026-09-08T08:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382239\/"},"modified":"2026-09-08T08:50:10","modified_gmt":"2026-09-08T08:50:10","slug":"wien-prueft-neuen-kultur-euro-werden-tickets-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382239\/","title":{"rendered":"Wien pr\u00fcft neuen Kultur-Euro: Werden Tickets teurer?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"904\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ABD0018-20260723-3-1280x904.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10448849\"  \/>APA\/ZOE-SOPHIE ZIMMERMANN<\/p>\n<p>Wien pr\u00fcft eine neue Abgabe auf Kultur-Tickets. Im Gespr\u00e4ch sind laut ORF etwa ein Euro pro Ticket oder ein prozentueller Aufschlag von rund 12,5 Prozent.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzlicher Betrag auf Eintrittskarten f\u00fcr Theater, Konzerte und Museen k\u00f6nnte in Wien Realit\u00e4t werden. Die Stadt pr\u00fcft laut einem Bericht des \u201eKurier\u201c die Einf\u00fchrung eines sogenannten \u201eKultur-Euro\u201c.<\/p>\n<p>Noch steht allerdings nicht fest, wie das Modell konkret aussehen soll. Im Gespr\u00e4ch sind laut ORF unterschiedliche Varianten \u2013 darunter ein fixer Euro-Aufschlag pro Ticket oder ein prozentueller Zuschlag von etwa 12,5 Prozent.<\/p>\n<p>Stadt best\u00e4tigt Pl\u00e4ne grunds\u00e4tzlich<\/p>\n<p>Im B\u00fcro von Kulturstadtr\u00e4tin Veronica Kaup-Hasler (SP\u00d6) wurden die \u00dcberlegungen gegen\u00fcber dem ORF grunds\u00e4tzlich best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>\u201eDie konkrete Ausgestaltung des Kultureuros wird derzeit erarbeitet\u201c, hie\u00df es demnach. Ziel sei es, die vielf\u00e4ltige Wiener Kulturlandschaft nachhaltig zu erhalten und abzusichern.<\/p>\n<p>Die Einnahmen aus der geplanten Abgabe sollen wiederum der Kultur zugutekommen.<\/p>\n<p>Noch keine Entscheidung \u00fcber die H\u00f6he<\/p>\n<p>Wie hoch der m\u00f6gliche Zuschlag tats\u00e4chlich ausfallen k\u00f6nnte, ist noch offen.<\/p>\n<p>Laut ORF wird derzeit an den Details gearbeitet. Auch Gespr\u00e4che mit dem Koalitionspartner NEOS laufen noch. Eine konkrete Ausgestaltung soll im Herbst bekannt gegeben werden.<\/p>\n<p>Damit ist derzeit auch noch nicht klar, welche Veranstaltungen und Einrichtungen genau betroffen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Vorbild ist der Wiener Sportgroschen<\/p>\n<p>Die Idee orientiert sich an einem Modell, das es in Wien bereits seit Jahrzehnten gibt.<\/p>\n<p>Beim sogenannten \u201eSportgroschen\u201c wird seit 1948 ein Betrag auf Eintrittskarten f\u00fcr Sportveranstaltungen eingehoben. Laut ORF kommen dadurch j\u00e4hrlich rund 2,5 Millionen Euro zusammen.<\/p>\n<p>Ein vergleichbares System k\u00f6nnte nun auch im Kulturbereich eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich sollten Touristen zahlen<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte Kaup-Hasler einen \u201eKultur-Euro\u201c speziell f\u00fcr Touristen vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Die Idee war, die Abgabe an die Ortstaxe zu koppeln. Daf\u00fcr fand sich innerhalb der Wiener Koalition mit den NEOS allerdings keine Einigung.<\/p>\n<p>Bereits im Dezember 2025 hatte die Kulturstadtr\u00e4tin deshalb angek\u00fcndigt, dass an einem anderen Modell gearbeitet werde.<\/p>\n<p>Was Besucher k\u00fcnftig zahlen k\u00f6nnten<\/p>\n<p>F\u00fcr Kulturfans bedeutet die aktuelle Diskussion vor allem eines: Noch ist unklar, ob und in welcher Form Eintrittskarten k\u00fcnftig teurer werden.<\/p>\n<p>Ein fixer Euro-Betrag w\u00fcrde sich bei g\u00fcnstigen Tickets relativ stark bemerkbar machen, w\u00e4hrend ein prozentueller Zuschlag bei teureren Veranstaltungen entsprechend h\u00f6her ausfallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Eine endg\u00fcltige Entscheidung ist bislang nicht gefallen. Die konkreten Pl\u00e4ne sollen im Herbst pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"APA\/ZOE-SOPHIE ZIMMERMANN Wien pr\u00fcft eine neue Abgabe auf Kultur-Tickets. Im Gespr\u00e4ch sind laut ORF etwa ein Euro pro&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":382240,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[29625,46,42,95286,1132,6234,95287,996,44,79649,1982,181,182],"class_list":["post-382239","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-abgabe","tag-at","tag-austria","tag-betrag","tag-kultur","tag-kultur-wien","tag-kultur-euro","tag-orf","tag-oesterreich","tag-teurer","tag-tickets","tag-vienna","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117234567475183484","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=382239"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382239\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/382240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=382239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=382239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=382239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}