{"id":382629,"date":"2026-09-08T12:38:11","date_gmt":"2026-09-08T12:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382629\/"},"modified":"2026-09-08T12:38:11","modified_gmt":"2026-09-08T12:38:11","slug":"baby-misshandelt-eltern-freigesprochen-wien-orf-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/382629\/","title":{"rendered":"Baby misshandelt: Eltern freigesprochen &#8211; wien.ORF.at"},"content":{"rendered":"<p>gericht<\/p>\n<p class=\"story-lead-text\">\n            Die Eltern eines mehrfach misshandelten Babys sind heute am Landesgericht vom Vorwurf der schweren K\u00f6rperverletzungen freigesprochen worden. Vor Gericht war die T\u00e4terschaft nicht eindeutig feststellbar.\n         <\/p>\n<p>\n         08.09.2026 13.35\n      <\/p>\n<p>\n         Online seit heute, 13.35 Uhr<\/p>\n<p>Die Anklage hatte im 39-j\u00e4hrigen Vater den unmittelbaren T\u00e4ter und in der 30-j\u00e4hrigen Mutter die Beitragst\u00e4terin vermutet, die nichts gegen die \u00dcbergriffe ihres Partners unternommen habe. \u201eEiner von ihnen beiden war\u2019s\u201c, sagte die Richterin am Ende der Verhandlung. Die T\u00e4terschaft lie\u00dfe sich aber nicht feststellen. Das Urteil ist rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Mehrfache Knochenbr\u00fcche<\/p>\n<p>Dem wenige Monate alten M\u00e4dchen waren zumindest zweimal die Beine verdreht worden, was multiple Knochenbr\u00fcche zur Folge hatte. Der Gerichtsmediziner sprach in der Verhandlung von \u201eRotier-und Schleuderbewegungen\u201c. Die \u201egewaltsame Fremdeinwirkung\u201c h\u00e4tte ohne Zweifel die schmerzhaften Frakturen bewirkt.<\/p>\n<p>Wie schon beim Verhandlungsauftakt Ende Mai beteuerten beide Elternteile, ihrem Kind nichts angetan zu haben, und sie die Verletzungen nicht erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Er sei \u201edefinitiv unschuldig\u201c, bekr\u00e4ftigte der Vater: \u201eDer Vorwurf allein ist schon skandal\u00f6s.\u201c Die Mutter gab an, sie habe \u201edaf\u00fcr gesorgt, dass es meinem Kind gut geht.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Freigangs kennengelernt<\/p>\n<p>Die beiden hatten sich w\u00e4hrend eines Freigangs des Mannes kennengelernt, dessen Strafregister insgesamt vier Verurteilungen wegen verschiedener Gewaltdelikte aufweist. Er sa\u00df zuletzt bis M\u00e4rz 2025 in einer Justizanstalt eine l\u00e4ngere Freiheitsstrafe ab. Das Kind zeugte er w\u00e4hrend eines Hafturlaubs bzw. Freigangs, bei der Geburt durfte er mit Genehmigung der Justizanstalt dabei sein. Ab Herbst 2024 verbrachte er monatlich drei von vier Wochenenden bei seiner Partnerin, an den Sonntagabenden r\u00fcckte er dann wieder im Gef\u00e4ngnis ein.<\/p>\n<p>Die Anklage ging davon aus, dass es jeweils an Wochenenden zu den gegen das Baby gerichteten Gewaltt\u00e4tigkeiten gekommen war. Mitte Februar 2025 begab sich die Mutter mit dem Kleinkind zu einem Kinderarzt, der das Baby sofort in ein Spital \u00fcberstellte. Dort wurden mehrere frische Verletzungen sowie \u00e4ltere Frakturen nachgewiesen.<\/p>\n<p>Ganz ungeschoren kam der 39-J\u00e4hrige doch nicht davon. Wegen einer gegen seine damalige Partnerin gerichteten Gewaltt\u00e4tigkeit \u2013 er hatte ihr eine kr\u00e4ftige Ohrfeige versetzt \u2013 kassierte er neun Monate unbedingt. Diese Entscheidung ist ebenfalls rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Kind lebt jetzt bei Pflegeeltern<\/p>\n<p>Das Paar hat sich mittlerweile getrennt. Das mittlerweile fast zweij\u00e4hrige M\u00e4dchen lebt bei Pflegeeltern. Wie Gerichtsmediziner Christoph Reisinger darlegte, hat sich das Kind von den erlittenen Verletzungen zumindest in physischer Hinsicht den Umst\u00e4nden entsprechend erholt: \u201eSchwere Dauerfolgen liegen nicht vor und sind auch in Zukunft nicht zu erwarten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"gericht Die Eltern eines mehrfach misshandelten Babys sind heute am Landesgericht vom Vorwurf der schweren K\u00f6rperverletzungen freigesprochen worden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":382630,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[46,42,44,43,45],"class_list":["post-382629","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-at","tag-austria","tag-oesterreich","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117235463365535604","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=382629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382629\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/382630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=382629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=382629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=382629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}