{"id":383179,"date":"2026-09-08T18:26:13","date_gmt":"2026-09-08T18:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383179\/"},"modified":"2026-09-08T18:26:13","modified_gmt":"2026-09-08T18:26:13","slug":"wiener-boerse-am-nachmittag-weiter-mit-abgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383179\/","title":{"rendered":"Wiener B\u00f6rse am Nachmittag weiter mit Abgaben"},"content":{"rendered":"<p>Spielverderber bleiben die \u00d6lpreise, die sich infolge des Irankriegs der 100-Dollar-Marke ann\u00e4hern. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten halte die Inflationssorgen am Leben, schrieb J\u00fcrgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Das d\u00fcrfte daf\u00fcr sorgen, dass h\u00f6here Zinsen f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit eingepreist werden. &#8222;Der \u00d6lpreis bleibt damit das Fieberthermometer der Aktienm\u00e4rkte&#8220;, so der Marktexperte.<\/p>\n<p>Der Fokus liegt bereits auf der EZB-Sitzung am Donnerstag. Nahezu einhellig erwarten die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Volkswirte eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent. Auch an den Terminm\u00e4rkten ist eine Zinserh\u00f6hung fest eingepreist.<\/p>\n<p>An der Spitze des heimischen ATX-Segments standen am Nachmittag die Verbund-Aktien mit einem Gewinn von 2,2 Prozent. Dahinter folgten EVN mit plus 1,73 Prozent auf 29,40 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel f\u00fcr die Aktien leicht von 36,00 auf 36,50 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung &#8222;Buy&#8220; wurde f\u00fcr die Titel des Energieversorgers unver\u00e4ndert beibehalten.<\/p>\n<p>Mit Zuw\u00e4chsen fanden sich am Vormittag auch weitere Energiewerte. SBO legten 0,3 Prozent zu, OMV 0,2 Prozent.<\/p>\n<p>Strabag gewannen 0,9 Prozent. Heute wurde bekannt, dass der russische Strabag-Aktion\u00e4r Rasperia Trading Limited auf die rechtzeitige Beantwortung einer RBI-Milliardenklage verzichtet hat. Damit d\u00fcrfte eine Entscheidung des Landesgerichts f\u00fcr Zivilrechtssachen Wien zugunsten der Bank nur noch eine Frage der Zeit sein. Hintergrund der Causa ist der Streit des russischen mit \u00f6sterreichischen Strabag-Kernaktion\u00e4ren, in dessen Zug die formal unbeteiligte RBI-Tochterbank in Russland zu Schadenersatz in Milliardenh\u00f6he verurteilt wurde. RBI-Aktien zeigten sich um 0,4 Prozent befestigt.<\/p>\n<p>Die restlichen schwergewichteten Bankenwerte lagen im Minus. BAWAG verloren 0,2 Prozent, Erste Group sackten 1,7 Prozent ab.<\/p>\n<p>Andritz legten 0,7 Prozent zu. Der Anlagenbauer hat heute mitgeteilt, in der Slowakei ein Megaprojekt mit einem Auftragswert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten zu haben. Andritz soll gemeinsam mit dem slowakischen Unternehmen Vuje das Wasserkraftwerk Gab\u010d\u00edkovo an der Donau erneuern und modernisieren.<\/p>\n<p>AT&amp;S sp\u00fcrt heute die Launenhaftigkeit der KI-Phantasien. Schwache internationale Vorgaben dr\u00fcckten AT&amp;S-Aktien bisher um 4,8 Prozent, nachdem sie gestern noch 5,3 Prozent in die H\u00f6he gegangen waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Spielverderber bleiben die \u00d6lpreise, die sich infolge des Irankriegs der 100-Dollar-Marke ann\u00e4hern. 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