{"id":383523,"date":"2026-09-08T22:19:17","date_gmt":"2026-09-08T22:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383523\/"},"modified":"2026-09-08T22:19:17","modified_gmt":"2026-09-08T22:19:17","slug":"oeif-studie-grosse-ablehnung-gegen-muslime-als-nachbarn-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383523\/","title":{"rendered":"\u00d6IF-Studie: Gro\u00dfe Ablehnung gegen Muslime als Nachbarn \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Drei Viertel der Menschen in \u00d6sterreich sorgen sich laut einer Umfrage um die \u201ekulturelle Identit\u00e4t\u201c. Ministerin Bauer sieht durch die Studie ihren harten Integrationskurs best\u00e4tigt. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/66460437-F4BE-4F36-9BB6-CA31DB71C2E5_v0_h.jpg\" alt=\"Ein sichtbares Zeichen des Islams in der \u00d6ffentlichkeit ist das Kopftuch. \" width=\"588\" height=\"392\"\/><\/p>\n<p>Ein sichtbares Zeichen des Islams in der \u00d6ffentlichkeit ist das Kopftuch. \u2003Clemens Fabry<\/p>\n<p>                    08.09.2026 um 17:34<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/google.com\/preferences\/source?q=diepresse.com\" class=\"cta cta--google\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" onclick=\"pushDatalayer({&#010;            &#039;eventCategory&#039;: &#039;menu&#039;,&#010;            &#039;event&#039;: &#039;google_pref_choice&#039;,&#010;            &#039;eventAction&#039;: &#039;choice&#039;,&#010;            &#039;eventLabel&#039;: &#039;Google Prefered Source&#039;&#010;            }, true)\"><\/p>\n<p>        Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzuf\u00fcgen.<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Jeder Zweite in \u00d6sterreich w\u00fcrde sich gest\u00f6rt f\u00fchlen, h\u00e4tte er oder sie Muslime als direkte Nachbarn. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag von Integrationsministerin <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/claudia-plakolm\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" ablehnung=\"\" gegen=\"\" muslime=\"\" als=\"\" nachbarn=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Claudia Bauer<\/a> (\u00d6VP) pr\u00e4sentierte Studie des \u00d6sterreichischen Integrationsfonds. Auf noch gr\u00f6\u00dfere Ablehnung sto\u00dfen Fl\u00fcchtlinge (63 Prozent), Roma (53 Prozent) und Langzeitarbeitslose (52 Prozent). Bauer nutzte die Pr\u00e4sentation, um weiter auf das von der \u00d6VP geforderte Verbot des politischen Islams zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Auf die Frage, welche Dinge den gr\u00f6\u00dften negativen Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben h\u00e4tten, w\u00e4hlten n\u00e4mlich 52 Prozent den politischen Islam, der damit gleichauf mit Kriegen und Terrorismus hinter \u201eFake News\u201c (54 Prozent) auf Platz zwei rangiert. Auch \u201egro\u00dfe Migrationsbewegungen\u201c (51 Prozent) bereiten der Mehrheit Sorgen. Stark gestiegen ist die Gruppe jener, die sich \u00fcber Digitalisierung und KI besorgt zeigt (28 Prozent).<\/p>\n<p>Knapp die H\u00e4lfte bewertet den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der von der Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH bereits zu Jahresbeginn durchgef\u00fchrten Umfrage (1.016 Befragte 3,1 Prozent Schwankungsbreite) als gut oder sehr gut, ebenso viele sehen das anders. \u201eSorgen um die kulturelle Identit\u00e4t\u201c machen sich drei Viertel der Befragten. 2018 lag der Anteil derjenigen, die diese Sorgen teilen, noch bei 57 Prozent. 2024 stieg dieser auf 70 Prozent.<\/p>\n<p>Abgefragt wurde von der Studie, wo es wie h\u00e4ufig zum \u201eKontakt mit Migrant\/innen\u201c komme. J\u00fcngere, in St\u00e4dten lebende und h\u00f6her gebildete Personen berichten in nahezu allen Lebensbereichen signifikant h\u00e4ufiger von regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt. Personen mit \u201emigrationskritischer Haltung\u201c sowie \u00e4ltere Befragte weisen dagegen \u00fcberdurchschnittliche Anteile an seltenem oder keinem Kontakt auf. Die \u201epers\u00f6nlichen Erfahrungen\u201c fallen dabei \u00fcberwiegend positiv aus. Im \u00f6ffentlichen Raum jedoch h\u00e4tten 55 Prozent negative Erfahrungen gemacht.<\/p>\n<p>Das \u201egr\u00f6\u00dfte Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen gesellschaftlichen Gruppen\u201c sehen dennoch 56 Prozent zwischen \u201eEinheimischen\u201c und \u201eZugewanderten\u201c, gefolgt von Spannungen zwischen links und rechts (50 Prozent) und arm und reich (40 Prozent).<\/p>\n<p>Auf die Frage, wie sehr sie sich als Teil der Gesellschaft f\u00fchlen, antworten Personen mit oder ohne Migrationshintergrund quasi gleich (58 bzw. 57 Prozent f\u00fchlen sich zugeh\u00f6rig). Die Gruppe jener, die sich nur am Rande zugeh\u00f6rig f\u00fchlt, ist bei jenen mit Migrationshintergrund allerdings doppelt so gro\u00df (14 vs. sieben Prozent).<\/p>\n<p>Bauer sieht durch die Studie ihren harten Integrationskurs best\u00e4tigt. \u201eDeutsch, Arbeit und Werte. Das ist die Basis f\u00fcr gelungene Integration.\u201c Zu lange habe man darauf vertraut, dass Integration freiwillig geschehe: \u201eAber Integration ist kein Angebot, sondern eine Verpflichtung.\u201c<\/p>\n<p>Strengere Regeln will die \u00d6VP bekanntlich neben der Integration auch im Kampf gegen den \u201epolitischen Islam\u201c, wo neben Bundeskanzler <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/christian-stocker\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" ablehnung=\"\" gegen=\"\" muslime=\"\" als=\"\" nachbarn=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christian Stocker<\/a> vor allem Bauer in den vergangenen Tagen mehrmals betonte, an einem Verbot zu arbeiten. \u201eDer politische Islam stellt sich \u00fcber unseren demokratischen Rechtsstaat und will ihn nach religi\u00f6sen Regeln umbauen, und das d\u00fcrfen wir nicht zulassen.\u201c<\/p>\n<p>Anders liest naturgem\u00e4\u00df die FP\u00d6 die Studie. So pr\u00e4sentiere die \u00d6VP \u201eihr eigenes Asylversagen\u201c, kommentierte die blaue Sozialsprecherin <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/dagmar-belakowitsch\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" ablehnung=\"\" gegen=\"\" muslime=\"\" als=\"\" nachbarn=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dagmar Belakowitsch<\/a> in einer Aussendung. Der Chef der Wiener Stadtpartei, <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/dominik-nepp\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" ablehnung=\"\" gegen=\"\" muslime=\"\" als=\"\" nachbarn=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dominik Nepp<\/a>, nannte die Studie eine \u201eOhrfeige mit Nachhall f\u00fcr die rot-pinke All-Inclusive-Willkommenspolitik\u201c. (APA) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Viertel der Menschen in \u00d6sterreich sorgen sich laut einer Umfrage um die \u201ekulturelle Identit\u00e4t\u201c. 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