{"id":383531,"date":"2026-09-08T22:25:16","date_gmt":"2026-09-08T22:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383531\/"},"modified":"2026-09-08T22:25:16","modified_gmt":"2026-09-08T22:25:16","slug":"foodora-stellt-in-wien-auf-fahrraeder-um-5-000-e-mopeds-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/383531\/","title":{"rendered":"Foodora stellt in Wien auf Fahrr\u00e4der um: 5.000 E-Mopeds betroffen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"932\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ABD0017-20260707-2-1280x932.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10449923\"  \/>APA\/HELENA ECKEL<\/p>\n<p>Ab 1. Oktober d\u00fcrfen bestimmte E-Mopeds nicht mehr auf Radwegen fahren. Foodora reagiert und will seine Flotte vollst\u00e4ndig auf Fahrr\u00e4der und E-Bikes umstellen. Allein in Wien k\u00f6nnten rund 5.000 Fahrzeuge betroffen sein.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Essenszusteller steht eine einschneidende \u00c4nderung bevor. Mit 1. Oktober 2026 treten neue Bestimmungen der Stra\u00dfenverkehrsordnung in Kraft. Bestimmte bisher auf Radwegen verwendete E-Mopeds und Fatbikes gelten dann als Kraftfahrzeuge und d\u00fcrfen dort nicht mehr fahren.<\/p>\n<p>Der Lieferdienst Foodora zieht daraus eine weitreichende Konsequenz: Das Unternehmen will k\u00fcnftig vollst\u00e4ndig auf Fahrr\u00e4der und E-Bikes setzen und auf E-Mopeds verzichten.<\/p>\n<p>Besonders relevant ist die \u00c4nderung in Wien. Laut einem Bericht des \u201eStandard\u201c k\u00f6nnten hier sch\u00e4tzungsweise rund 5.000 E-Mopeds und entsprechende Fahrzeuge von den neuen Regeln betroffen sein.<\/p>\n<p>Foodora stellt Flotte komplett um<\/p>\n<p>Foodora k\u00fcndigte am Dienstag an, den bereits hohen Anteil an Fahrr\u00e4dern und E-Bikes weiter auszubauen.<\/p>\n<p>\u201eE-Bikes sind bereits heute umfassend in unserem Liefermodell im Einsatz\u201c, erkl\u00e4rte Foodora-\u00d6sterreich-Chef Dragan Milovanovic. Die vollst\u00e4ndige Umstellung auf Fahrr\u00e4der und E-Bikes sei deshalb der n\u00e4chste konsequente Schritt.<\/p>\n<p>Bis 2027 plant das Unternehmen nach eigenen Angaben Investitionen im siebenstelligen Bereich.<\/p>\n<p>Neue Regeln gelten ab 1. Oktober<\/p>\n<p>Hintergrund ist ein Teil der j\u00fcngsten Novelle der Stra\u00dfenverkehrsordnung, der am 1. Oktober 2026 in Kraft tritt.<\/p>\n<p>Betroffene Fahrzeuge d\u00fcrfen dann nicht mehr wie Fahrr\u00e4der auf Radwegen verwendet werden, sondern gelten als Kraftfahrzeuge.<\/p>\n<p>Das kann f\u00fcr die Fahrer weitere Konsequenzen haben: F\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Anmeldung inklusive Kennzeichen k\u00f6nnten bei manchen Fahrzeugen notwendige Dokumente fehlen.<\/p>\n<p>Der \u201eStandard\u201c berichtete zudem \u00fcber m\u00f6gliche administrative, finanzielle und sprachliche H\u00fcrden f\u00fcr betroffene Zusteller.<\/p>\n<p>Rund 5.000 Fahrzeuge allein in Wien betroffen<\/p>\n<p>Besonders gro\u00df k\u00f6nnte die Dimension in der Bundeshauptstadt sein.<\/p>\n<p>Nach der vom \u201eStandard\u201c berichteten Sch\u00e4tzung k\u00f6nnten rund 5.000 E-Scooter beziehungsweise sogenannte Fatbikes in Wien von der neuen Regelung betroffen sein.<\/p>\n<p>\u201eUnbrauchbar\u201c bedeutet dabei nicht zwingend, dass die Fahrzeuge technisch nicht mehr gefahren werden k\u00f6nnen. Vielmehr k\u00f6nnen sie in ihrer bisherigen Form beziehungsweise ohne die erforderliche kraftfahrrechtliche Zulassung nicht mehr wie bisher auf Radwegen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Foodora will Fahrer beim Wechsel unterst\u00fctzen<\/p>\n<p>Foodora betont, die Sorgen der Fahrer \u00fcber m\u00f6gliche Kosten und die praktische Umsetzung der neuen Regeln zu kennen.<\/p>\n<p>\u00dcber den Sommer habe das Unternehmen deshalb Informationsveranstaltungen f\u00fcr Fahrerinnen und Fahrer durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Zudem k\u00fcndigte Foodora Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr den Wechsel an. Wie diese im Detail ausgestaltet sind, geht aus der vorliegenden Aussendung allerdings nicht hervor.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Zustellervertreters Robert Walasinski vom Riders Collective, den der \u201eStandard\u201c zitiert, w\u00fcrden Foodora-Kurieren \u00fcber Partnerbetriebe auch E-Bikes per Ratenzahlung angeboten.<\/p>\n<p>Arbeitsmodell spielt ebenfalls eine Rolle<\/p>\n<p>Die neuen Vorschriften k\u00f6nnten f\u00fcr die Lieferbranche noch aus einem weiteren Grund relevant sein.<\/p>\n<p>Laut Walasinski wollen Essenslieferdienste wie Foodora oder Lieferando vermeiden, dass ihre Fahrer mit Kraftfahrzeugen unterwegs sind. Nach seiner Darstellung h\u00e4tte das Auswirkungen auf die Art der Bezahlung: Dann m\u00fcsste nach Arbeitszeit statt nach Lieferungen bezahlt werden.<\/p>\n<p>Foodora selbst begr\u00fcndet seine Umstellung in der vorliegenden Aussendung vor allem mit den neuen gesetzlichen Vorgaben und dem bereits bestehenden Einsatz von E-Bikes.<\/p>\n<p>Kunden sollen Umstellung nicht bemerken<\/p>\n<p>F\u00fcr Besteller und Gastronomiebetriebe soll sich nach Angaben des Unternehmens m\u00f6glichst wenig \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Foodora erwartet, dass Kund:innen und Gesch\u00e4ftspartner durch den Wechsel \u201ekeine sp\u00fcrbaren Auswirkungen\u201c wahrnehmen werden.<\/p>\n<p>Ob die vollst\u00e4ndige Umstellung im Alltag tats\u00e4chlich ohne Ver\u00e4nderungen bei Lieferzeiten oder Verf\u00fcgbarkeit gelingt, wird sich nach Inkrafttreten der neuen Regelung zeigen.<\/p>\n<p>Klar ist bereits: Ab 1. Oktober ver\u00e4ndert sich f\u00fcr zahlreiche Zusteller auf Wiens Radwegen einiges.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"APA\/HELENA ECKEL Ab 1. Oktober d\u00fcrfen bestimmte E-Mopeds nicht mehr auf Radwegen fahren. Foodora reagiert und will seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":383532,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[46,42,14948,9616,12384,25218,83178,61062,44,181,13530,182],"class_list":["post-383531","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-at","tag-austria","tag-e-bike","tag-e-moped","tag-fahrrad","tag-foodora","tag-lieferservice","tag-oktober","tag-oesterreich","tag-vienna","tag-wechsel","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117237772017268596","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383531"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383531\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/383532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}