{"id":39518,"date":"2026-03-11T23:36:10","date_gmt":"2026-03-11T23:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39518\/"},"modified":"2026-03-11T23:36:10","modified_gmt":"2026-03-11T23:36:10","slug":"europas-leitboersen-nach-vortageserholung-schwaecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39518\/","title":{"rendered":"Europas Leitb\u00f6rsen nach Vortageserholung schw\u00e4cher"},"content":{"rendered":"<p>Am Vortag hatten noch Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten befl\u00fcgelt. Laut den Experten der Helaba ist es noch zu fr\u00fch, um auf nachhaltige Kursgewinne zu setzen. Nach Meinung des Experten Jochen Stanzl von der Consors Bank handelte es sich bei dem Vortagsplus nur um eine &#8222;technische Erholung&#8220;, die noch keinen neuen Trend begr\u00fcnde. Mit einer belastbaren Bodenbildung rechnet er im besten Falle in ein bis zwei Wochen.<\/p>\n<p>Der Energiemarkt bleibt weiter im Fokus f\u00fcr die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das &#8222;Wall Street Journal&#8220; berichtet, plant die Internationale Energieagentur (IEA) offenbar die gr\u00f6\u00dfte Freigabe von \u00d6lreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Auch darin sieht Stanzl aber nur eine &#8222;L\u00f6sung auf Zeit&#8220;.<\/p>\n<p>Eine Branchenbetrachtung zeigte alle Sektoren mit Ausnahme des Einzelhandelsbereich im negativen Terrain. Unter den Einzelh\u00e4ndlern zogen Inditex 2,3 Prozent hoch. Die Mode von Zara und Co. ist auch in der Konsumflaute gefragt: Der Mutterkonzern Inditex hat nicht nur zugelegt, sondern ist auch stark ins neue Jahr gestartet. Der Nettogewinn stieg im abgelaufenen Jahr um 6 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro, wie der weltgr\u00f6\u00dfte Modekonzern mitteilte. 2025 kletterten die Verkaufserl\u00f6se um 3,2 Prozent auf 39,9 Mrd. Euro, w\u00e4hrungsbereinigt um 7 Prozent.<\/p>\n<p>Eine Kursschw\u00e4che gab es in den Bereichen Immobilien, Industrieg\u00fcterhersteller, Technologie und Finanzdienstleister zu sehen. Im Euro-Stoxx-50 fielen Rheinmetall mit einem Abschlag von fast f\u00fcnf Prozent am st\u00e4rksten. Die weltweiten Krisen und Kriege spielen Rheinmetall in die Karten. Die deutsche R\u00fcstungsschmiede will nach einem Umsatz- und Gewinnplus 2025 auch im laufenden Jahr rasch wachsen. Der Konzernumsatz werde um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Mrd. Euro zulegen. Die Ergebnisse f\u00fcr 2025 waren durchwachsen, die mittelfristigen Aussichten bleiben jedoch stark&#8220;, kommentierte ein Experten von der Berenberg Bank.<\/p>\n<p>Fast stabil zeigten sich die Autobauer. Die Porsche-Aktie gewann hier 1,2 Prozent und erholte sich damit etwas von den niedrigen Kursniveaus. Der Sportwagenbauer Porsche AG hat sich nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr f\u00fcr 2026 \u00fcberraschend wenig Profitabilit\u00e4t vorgenommen. So soll die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses im Konzern zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen. Analysten hatten zuletzt f\u00fcr das neue Jahr im Schnitt fast 8 Prozent auf dem Zettel. Beim Erl\u00f6s geht das Management um den neuen Chef Michael Leiters von 35 bis 36 Milliarden Euro aus.<\/p>\n<p>Verluste von 2,4 Prozent einstecken mussten die Aktion\u00e4re der Lufthansa. Neben den kriegsbedingten Turbulenzen m\u00fcssen sie sich auf das neue Problem einstellen, dass die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit an diesem Donnerstag und Freitag zu einem Streik aufgerufen hat.<\/p>\n<p>Henkel-Papiere fielen um 3,6 Prozent. Der Konsumg\u00fcterkonzern hat 2025 in einem schwierigen Umfeld weniger umgesetzt und im Tagesgesch\u00e4ft etwas weniger verdient. F\u00fcr das laufende Jahr zeigt sich das Management weiterhin vorsichtig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Vortag hatten noch Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten befl\u00fcgelt. 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