{"id":39574,"date":"2026-03-12T00:15:13","date_gmt":"2026-03-12T00:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39574\/"},"modified":"2026-03-12T00:15:13","modified_gmt":"2026-03-12T00:15:13","slug":"ruestungsboom-treibt-rheinmetall-dividende-deutlich-erhoeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39574\/","title":{"rendered":"R\u00fcstungsboom treibt Rheinmetall &#8211; Dividende deutlich erh\u00f6ht"},"content":{"rendered":"<p>Die operative Ergebnismarge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern, nach 18,5 Prozent im Jahr 2025. Waffen von Rheinmetall k\u00e4men auch im Iran-Krieg zum Einsatz. Unter anderem wollen die D\u00fcsseldorfer den USA helfen, ihre durch die heftigen Angriffe auf Iran geleerten Raketen-Arsenale wieder aufzuf\u00fcllen, hie\u00df es in einer Pr\u00e4sentation. Der Auftragsbestand (Backlog) k\u00f6nne sich bis Jahresende mehr als verdoppeln auf 135 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Die angespannte sicherheitspolitische Lage untermauere die aussichtsreiche Position des Konzerns. 2025 stieg das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) um 33 Prozent auf 1,84 Mrd. Euro. Vor allem das margenstarke Gesch\u00e4ft mit Waffen und Munition trug dazu bei. Der Auftragsbestand erreichte den neuen Rekordwert von 63,8 (Vorjahr: 46,9) Mrd. Euro. Die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re sollen f\u00fcr 2025 eine kr\u00e4ftig erh\u00f6hte Dividende von 11,50 (8,10) Euro je Anteilsschein erhalten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden gebraucht, wenn es darum geht, die Verteidigungsf\u00e4higkeit Deutschlands und Europas zu erh\u00f6hen und eine wirksame Abschreckung zu schaffen&#8220;, bilanzierte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. &#8222;Wir haben operativ ein neues Rekordergebnis erzielt und werden die Profitabilit\u00e4t des Konzerns weiter steigern.&#8220; Nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine wird die westliche R\u00fcstungsindustrie f\u00fcr die St\u00e4rkung der Streitkr\u00e4fte gebraucht. Munition und Raketen werden aber auch angesichts des Iran-Kriegs dringend ben\u00f6tigt. Rheinmetall hatte j\u00fcngst angek\u00fcndigt, die Raketenfertigung so schnell wie m\u00f6glich auszubauen.<\/p>\n<p>Erst im November hatte sich Rheinmetall neue Mittelfristziele gesteckt. Der Konzern will seinen Umsatz bis 2030 auch dank seiner neuen Marine-Sparte auf rund 50 Mrd. Euro verf\u00fcnffachen im Vergleich zu 2024. Die operative Marge soll dann bei \u00fcber 20 Prozent liegen, nach 15,2 Prozent 2024. Vom zivilen Gesch\u00e4ft mit der Autoindustrie will sich Rheinmetall dagegen verabschieden, die Transaktion soll nach fr\u00fcheren Ank\u00fcndigungen noch im ersten Quartal in trockene T\u00fccher gebracht werden. Papperger sprach von einem &#8222;schweren Schritt&#8220;.<\/p>\n<p>Er hatte Rheinmetall eine neue Struktur mit f\u00fcnf Sparten verordnet, um das Wachstum stemmen zu k\u00f6nnen. Diese umfasst Kampffahrzeuge, Munition, Air Defence, Digitales und Marine. Mit den neuen Fabriken in Europa will Rheinmetall die Munitionsproduktion nach oben treiben. Der Konzern hatte angek\u00fcndigt, ab 2027 insgesamt rund 1,5 Millionen Schuss Artilleriegranaten j\u00e4hrlich herstellen zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die operative Ergebnismarge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern, nach 18,5 Prozent im Jahr 2025. 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