{"id":39840,"date":"2026-03-12T05:01:11","date_gmt":"2026-03-12T05:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39840\/"},"modified":"2026-03-12T05:01:11","modified_gmt":"2026-03-12T05:01:11","slug":"herz-spaet-ins-bett-hoeheres-risiko-was-die-innere-uhr-mit-dem-herzen-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/39840\/","title":{"rendered":"Herz: Sp\u00e4t ins Bett, h\u00f6heres Risiko \u2013 was die innere Uhr mit dem Herzen macht"},"content":{"rendered":"<p>Macht es einen Unterschied, ob man abends eher fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ins Bett geht? Das haben Wissenschaftler untersucht und sowohl Effekte auf die Gesundheit als auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern nachgewiesen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Abendmenschen leider h\u00e4ufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings h\u00e4nge dies oft mit Gewohnheiten zusammen, die man \u00e4ndern k\u00f6nne, hei\u00dft es in einer im \u201eJournal of the American Heart Association\u201c <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ahajournals.org\/doi\/10.1161\/JAHA.125.044189\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ahajournals.org\/doi\/10.1161\/JAHA.125.044189&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a>. Bei Frauen zeige sich der Zusammenhang besonders ausgepr\u00e4gt. <\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Untersuchung wertete ein Team des Brigham and Women\u2019s Hospital und der Harvard Medical School, beide in Boston, Daten von mehr als 300.000 gesunden Erwachsenen zwischen 39 und 74 Jahren aus, die in der UK Biobank registriert waren \u2013 einer Langzeitstudie aus Gro\u00dfbritannien, bei der regelm\u00e4\u00dfig verschiedene Gesundheitsdaten einer gro\u00dfen Stichprobe erhoben werden. F\u00fcr die Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde ein Score berechnet, der sowohl Ern\u00e4hrung, Bewegung, Schlafgewohnheiten und Nikotinkonsum als auch Cholesterinwerte, Blutzucker und Gewicht einbezieht. <\/p>\n<p>Acht Prozent der einbezogenen Probanden beschrieben sich als \u201edefinitive Abendmenschen\u201c mit einer sp\u00e4ten Ins-Bett-Geh-Zeit wie 2 Uhr nachts und einem sp\u00e4ten H\u00f6hepunkt ihrer Aktivit\u00e4t im Tagesverlauf. \u201eDefinitive Morgen-Menschen\u201c machten 24 Prozent der Stichprobe aus, der Rest ordnete sich dazwischen ein und wird als Gruppe mit mittlerem Chronotyp bezeichnet. Chronotyp ist der Fachbegriff f\u00fcr die innere Uhr beziehungsweise den bevorzugten Schlaf-Wach-Rhythmus.<\/p>\n<p>Das Forschungsteam fand heraus, dass unter den Abendmenschen der Anteil derjenigen mit einer allgemein schlechten Herz-Kreislauf-Gesundheit 79 Prozent h\u00f6her lag als in der mittleren Gruppe. Zudem hatten die Abendmenschen \u00fcber einen Beobachtungszeitraum von rund 14 Jahren hinweg ein 16 Prozent h\u00f6heres Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls als die Menschen mit mittlerem Chronotyp. Bei Frauen war der Zusammenhang zwischen dem sp\u00e4ten Chronotyp und einer schlechten Herz-Kreislauf-Gesundheit noch st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als bei M\u00e4nnern. <\/p>\n<p>Abendmenschen haben oft ungesunde Angewohnheiten<\/p>\n<p>Allerdings scheint nicht der Chronotyp an sich ausschlaggebend f\u00fcr den negativen gesundheitlichen Effekt zu sein, sondern vielmehr Gewohnheiten, die oft mit dem sp\u00e4ten Rhythmus einhergehen. Bei \u201eAbendmenschen\u201c sei es h\u00e4ufiger der Fall, dass die innere Uhr \u201em\u00f6glicherweise nicht mit dem nat\u00fcrlichen Tag-Nacht-Lichtzyklus oder ihrem typischen Tagesablauf \u00fcbereinstimmt\u201c, erkl\u00e4rt Studienautor Sina Kianersi.<\/p>\n<p>\u201eAbendmenschen neigen m\u00f6glicherweise eher zu Verhaltensweisen, die sich auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken k\u00f6nnen, wie zum Beispiel schlechtere Ern\u00e4hrung, Rauchen und unzureichender oder unregelm\u00e4\u00dfiger Schlaf.\u201c Die Gruppe sieht darin gute Nachrichten f\u00fcr die Nachtschw\u00e4rmer, da sich solche Gewohnheiten \u00e4ndern lassen. Auch manche Therapien und Behandlungsans\u00e4tze k\u00f6nnten sich mit diesem Wissen besser auf die jeweiligen Personen zuschneiden lassen.<\/p>\n<p>dpa\/rc<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Macht es einen Unterschied, ob man abends eher fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ins Bett geht? 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