{"id":41551,"date":"2026-03-12T23:57:07","date_gmt":"2026-03-12T23:57:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/41551\/"},"modified":"2026-03-12T23:57:07","modified_gmt":"2026-03-12T23:57:07","slug":"krieg-in-nahost-iran-will-nicht-nachlassen-bis-usa-ihre-schwere-fehlkalkulation-bereuen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/41551\/","title":{"rendered":"Krieg in Nahost: +++ Iran will nicht nachlassen, bis USA ihre \u201eschwere Fehlkalkulation\u201c bereuen +++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Israel und die USA greifen seit mehr als einer Woche den Iran an. Nach der T\u00f6tung des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei <\/a>wurde dessen Sohn, Modschtaba Chamenei, zum Nachfolger gew\u00e4hlt. Seit Kriegsbeginn beschie\u00dft der Iran Israel und die Golf-Staaten mit Drohnen und Raketen. Zwischen Israel und der im Libanon operierenden Terrormiliz Hisbollah ist eine zweite Front entstanden. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:<\/p>\n<p>23:17 Uhr \u2013 US-Milit\u00e4r: Tankflugzeug im Irak abgest\u00fcrzt<\/p>\n<p>Ein US-Milit\u00e4rtankflugzeug ist im Irak abgest\u00fcrzt. Die Rettungsma\u00dfnahmen seien im Gange, teilte das f\u00fcr den Nahen Osten zust\u00e4ndige Regionalkommando des US-Milit\u00e4rs (Centcom) am Donnerstag mit. Das Flugzeug vom Typ KC-135 war Teil der Milit\u00e4roperation gegen den Iran, doch der Absturz sei weder durch feindlichen Beschuss noch durch Eigenbeschuss verursacht worden, erkl\u00e4rte das Milit\u00e4r in einer Mitteilung. Laut Centcom waren zwei Flugzeuge beteiligt. Eines sei sicher gelandet, das andere sei im Westen des Irak abgest\u00fcrzt. Aktuell ist unklar, ob es Opfer gibt.<\/p>\n<p>\u201eWeitere Informationen werden ver\u00f6ffentlicht, sobald sich die Lage weiterentwickelt\u201c, erkl\u00e4rte das Regionalkommando. \u201eWir bitten weiterhin um Geduld, damit zus\u00e4tzliche Details gesammelt und den Familien der Soldaten Klarheit gegeben werden kann.\u201c<\/p>\n<p>22:37 Uhr \u2013 Netanjahu: Iranischer Atomwissenschaftler get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei den israelischen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu auch ein ranghoher iranischer Atomwissenschaftler get\u00f6tet worden. Das teilte Netanjahu bei einer Pressekonferenz mit. Bereits w\u00e4hrend des Zw\u00f6lftagekriegs im vergangenen Jahr hatte Israel gezielt iranische Atomwissenschaftler get\u00f6tet. Den neuen obersten F\u00fchrer des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, bezeichnete der israelische Regierungschef bei der Pressekonferenz als \u201eMarionette der Revolutionsgarde\u201c, die nicht \u00f6ffentlich auftreten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>22:20 Uhr \u2013 Irak: Sechs franz\u00f6sische Soldaten bei Drohnenangriff verletzt<\/p>\n<p>Bei einem Drohnenangriff auf einen gemeinsamen St\u00fctzpunkt der Peschmerga und der franz\u00f6sischen Armee im nordirakischen Machmur sind mindestens sechs franz\u00f6sische Soldaten verletzt worden. Dies teilten der Gouverneur von Erbil, Omed Koschnaw, und ein Vertreter der Sicherheitsbeh\u00f6rden mit. Eine Stellungnahme aus Frankreich lag nicht vor.<\/p>\n<p>21:57 Uhr \u2013 Revolutionsgarden: Stra\u00dfe von Hormus bleibt geschlossen<\/p>\n<p>Die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Stra\u00dfe von Hormus im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erkl\u00e4rte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsf\u00fchrers Modschtaba Chamenei folge. <\/p>\n<p>Alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Stra\u00dfe von Hormus unterwegs seien, m\u00fcssten zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten, hie\u00df es weiter. Die Garden wollen nach eigenen Angaben auch ihre Angriffe gegen Ziele der USA und Israels in der Region \u201emit voller Kraft\u201c fortsetzen.<\/p>\n<p>21:25 Uhr \u2013 Iranischer Botschafter: Chamenei bei Angriff nur leicht verletzt<\/p>\n<p>Der neue Oberste F\u00fchrer im Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, soll bei dem Angriff, bei dem sein Vater get\u00f6tet wurde, nach Angaben eines iranischen Botschafters nur leichte Verletzungen erlitten haben. \u201eEs handelt sich nicht um eine schwere Verletzung, und er erholt sich\u201c, sagte Mir Massud Hosseinian, Irans Botschafter in Tunesien, der Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p>Chamenei war bei seiner ersten Stellungnahme als Oberster F\u00fchrer am Donnerstag nicht vor die Kamera getreten. Das hatte Spekulationen \u00fcber seinen Gesundheitszustand gen\u00e4hrt. Nach israelischen Geheimdiensteinsch\u00e4tzungen wurde er verwundet, als sein Vater Ali Chamenei zu Beginn des Krieges get\u00f6tet wurde. Von iranischer Seite gab es dazu kaum Informationen.<\/p>\n<p>20:58 Uhr \u2013 Israelische Armee: Kontrollposten der Basidsch-Miliz in Teheran angegriffen<\/p>\n<p>Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen Kontrollposten der Basidsch-Miliz in Teheran geflogen. \u201eIn den vergangenen 24 Stunden (&#8230;) hat die israelische Luftwaffe Stra\u00dfensperren und Basidsch-Mitglieder ins Visier genommen\u201c, teilten die israelischen Streitkr\u00e4fte mit. Diese hatten laut eigenen Angaben beobachtet, dass die Miliz k\u00fcrzlich Stra\u00dfensperren in verschiedenen Teilen der iranischen Hauptstadt errichtet hatte.<\/p>\n<p>20:56 Uhr \u2013 Netanjahu: Iran nach US-israelischen Angriffen \u201enicht mehr derselbe\u201c<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu zufolge ist der Iran nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe \u201enicht mehr derselbe\u201c. Die Revolutionsgarden und Basidsch-Kr\u00e4fte h\u00e4tten schwere Schl\u00e4ge erlitten, sagt Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Er spreche fast t\u00e4glich mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Man wolle den Iran daran hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. <\/p>\n<p>Israel k\u00f6nne Bedingungen f\u00fcr einen Regimewechsel schaffen, aber das iranische Volk m\u00fcsse auf die Stra\u00dfe gehen. Auf die Frage nach Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba Chamenei und Hisbollah-Chef Naim Kassem sagt Netanjahu: \u201eIch w\u00fcrde keine Lebensversicherung f\u00fcr diese F\u00fchrer abschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>20:02 Uhr \u2013 Irans Sicherheitschef: Iran verteidigt sich, bis USA ihre \u201eschwere Fehlkalkulation\u201c bereuen<\/p>\n<p>Der Iran will sich nach den Worten seines Sicherheitschefs Ali Laridschani so lange gegen Angriffe verteidigen, bis die USA ihre \u201eschwere Fehlkalkulation\u201c bereuten, einen Krieg gegen die Islamische Republik begonnen zu haben. \u201eEinen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er l\u00e4sst sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen\u201c, erkl\u00e4rte Laridschani im Onlinedienst X mit Blick auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Der Iran werde \u201enicht nachlassen\u201c, bis die USA ihr Vorgehen bereuten.<\/p>\n<p>19:52 Uhr \u2013 Zwei Wissenschaftler bei Angriff nahe Universit\u00e4t im Libanon get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei einem israelischen Luftangriff nahe der einzigen staatlichen Universit\u00e4t des Libanons sind nach libanesischen Angaben zwei Wissenschaftler get\u00f6tet worden. Pr\u00e4sident Joseph Aoun verurteilte den Angriff auf den Campus in Hadath bei Beirut als \u201eVerbrechen\u201c und Versto\u00df gegen internationales Recht. Unter den Opfern seien der Wissenschaftsdekan Hussein Bassi und der Professor Mortada Srur. Ob der Campus selbst Ziel des Angriffs war, blieb zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Benjamin Netanjahu habe es sich unter anderem um Experten gehandelt, die an der Entwicklung von Atomwaffen beteiligt gewesen seien, sagte er bei einer Pressekonferenz. Bereits w\u00e4hrend des Zw\u00f6lftagekriegs im vergangenen Jahr hatte Israel gezielt iranische Atomwissenschaftler get\u00f6tet.<\/p>\n<p>18:15 Uhr \u2013 Iran: Hormus-Durchfahrt bei Abstimmung mit unserer Marine m\u00f6glich<\/p>\n<p>Das iranische Au\u00dfenministerium \u00e4u\u00dfert sich zur Lage in der Stra\u00dfe von Hormus. Viele Schiffe k\u00f6nnten die Meerenge weiterhin passieren \u2013 sofern sie sich mit der iranischen Marine abstimmten, hei\u00dft es in einer von der Nachrichtenagentur Mehr verbreiteten Erkl\u00e4rung von Ministeriumssprecher Esmaeil Baghaei. Zu den Bedingungen vor dem Kriegsbeginn am 28. Februar k\u00f6nne es aber nach den gegenw\u00e4rtigen Ereignissen generell keine R\u00fcckkehr geben, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p>17:24 Uhr \u2013 Italien zieht Soldaten im Irak \u201evorl\u00e4ufig\u201c ab<\/p>\n<p>Italien zieht nach einem Drohnenangriff auf einen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt im nordirakischen Erbil seine dort stationierten Soldaten vor\u00fcbergehend ab. Der R\u00fcckzug erfolge \u201elediglich vorl\u00e4ufig\u201c, sagte Verteidigungsminister Guido Crosetto dem Fernsehsender Rai Uno. Den Abzug hatten zuvor sein Ministerium und das Au\u00dfenministerium bekanntgegeben, eine Evakuierungsaktion lief demnach bereits.  <\/p>\n<p>Den Angriff auf den italienischen St\u00fctzpunkt hatte Au\u00dfenminister Antonio Tajani zuvor im Onlinedienst X best\u00e4tigt. Bei der Attacke wurde demnach niemand verletzt. Laut kurdischen Sicherheitskreisen hatte die US-gef\u00fchrte Koalition, deren Soldaten auf dem Flughafen in Erbil stationiert sind, am Mittwoch Drohnen \u00fcber der Stadt abgefangen.<\/p>\n<p>17:10 Uhr \u2013 Irans neuer Anf\u00fchrer schw\u00f6rt in Botschaft \u201eRache\u201c \u2013 Trump nennt Iran \u201eReich des B\u00f6sen\u201c <\/p>\n<p>In seiner ersten Botschaft im iranischen Staatsfernsehen erkl\u00e4rte Chamenei, die \u201eRache\u201c werde so lange zu den Priorit\u00e4ten Irans geh\u00f6ren, bis sie \u201evollst\u00e4ndig umgesetzt\u201c sei. Zugleich forderte er die Staaten der Golfregion und des Nahen Ostens auf, US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte zu schlie\u00dfen. Die Versprechen der Vereinigten Staaten, Sicherheit und Frieden zu bringen, seien \u201enichts weiter als eine L\u00fcge\u201c.<\/p>\n<p>Derweil hat Trump den Iran als das \u201eReich des B\u00f6sen\u201c bezeichnet, das am Bau von Atomwaffen gehindert werden m\u00fcsse. Die \u00d6lpreise seien demgegen\u00fcber nur zweitrangig, teilte er <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/116216383667242591\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/116216383667242591&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">auf seiner Plattform Truth Social<\/a> mit. \u201eDie Vereinigten Staaten sind mit gro\u00dfem Abstand der gr\u00f6\u00dfte \u00d6lproduzent der Welt, daher verdienen wir viel Geld, wenn die \u00d6lpreise steigen\u201c. Er \u00e4u\u00dferte sich nach einer Angriffswelle des Iran gegen \u00d6lanlagen und Tanker in der Region. Danach stiegen die \u00d6lpreise wieder \u00fcber die 100-Dollar-Marke.<\/p>\n<p>16:47 Uhr \u2013 Israel startet Angriffswelle auf Beirut<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r hat Videoaufnahmen von Reuters zufolge bei seinem Luftangriff auf Beirut ein Geb\u00e4ude in der N\u00e4he des Regierungssitzes getroffen. Demnach wurde ein Haus im Zentrum zweimal beschossen, das weniger als einen Kilometer vom Sitz der Regierung entfernt ist. Kurz zuvor hat das israelische Milit\u00e4r eine neue Angriffswelle mit dem Ziel Beirut angek\u00fcndigt. Im S\u00fcden der libanesischen Hauptstadt hat die radikal-islamische Hisbollah Hochburgen.<\/p>\n<p>Im Libanon sind nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums bislang 687 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen. Israel hat seine Angriffe am 2. M\u00e4rz begonnen und damit einen Zwei-Fronten-Krieg gestartet. <\/p>\n<p>16:35 Uhr \u2013 Trump r\u00e4t Iran aus Sicherheitsgr\u00fcnden von WM-Teilnahme ab<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident erkl\u00e4rt, die iranische Fu\u00dfball-Nationalmannschaft sei bei der Weltmeisterschaft 2026 willkommen. Er glaube jedoch nicht, dass eine Teilnahme \u201ef\u00fcr deren eigenes Leben und Sicherheit\u201c angemessen sei, schreibt <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/116216801278101254\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/116216801278101254&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Trump auf Truth Social<\/a>. Irans Sportminister hatte am Mittwoch nach US-Luftangriffen an der Seite Israels auf Teheran erkl\u00e4rt, der Iran k\u00f6nne nicht an der WM teilnehmen. Das Turnier mit 48 Teams findet vom 11. \u200bJuni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Der Iran soll Spiele in Los Angeles und Seattle austragen.<\/p>\n<p>16:30 Uhr \u2013 Chamenei: Mein Vater starb mit geballter Faust<\/p>\n<p>Der neue Oberste F\u00fchrer des Irans, Modschtaba Chamenei, hat in seiner ersten Stellungnahme auch \u00fcber den Tod seines Vaters und Amtsvorg\u00e4ngers berichtet. \u201eIch hatte die Ehre, seinen Leichnam nach seinem M\u00e4rtyrertod zu sehen\u201c, erkl\u00e4rte Chamenei. \u201eWas ich sah, war ein Berg von Standhaftigkeit, und mir wurde gesagt, dass die Faust seiner unversehrten Hand geballt gewesen sei\u201c.<\/p>\n<p>Chamenei berichtete, bei dem Luftangriff Ende Februar seien auch seine Frau, eine seiner Schwestern, seine Nichte und der Ehemann seiner anderen Schwester get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>15:30 Uhr \u2013 Irans neuer Oberster F\u00fchrer: Stra\u00dfe von Hormus soll geschlossen bleiben<\/p>\n<p>Irans neuer Oberster F\u00fchrer hat erkl\u00e4rt, dass die Stra\u00dfe von Hormus geschlossen bleiben solle. Der Hebel, den die Schlie\u00dfung des Seewegs bietet, m\u00fcsse \u201eauf jeden Fall weiterhin genutzt werden\u201c, sagte Modschtaba Chamenei in seinen ersten \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen als Nachfolger seines get\u00f6teten Vaters. Zudem drohte er mit einer Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen in Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA gegen den Iran.<\/p>\n<p>Seine erste Stellungnahme wurde von einem Nachrichtensprecher im staatlichen Fernsehen verlesen. Das iranische Staatsfernsehen erkl\u00e4rte nicht, warum der 56-j\u00e4hrige Chamenei nicht selbst vor der Kamera erschien. Einsch\u00e4tzungen des israelischen Geheimdienstes zufolge wurde er im Krieg verwundet \u2013 wahrscheinlich bei einem israelischen Angriff am 28. Februar, bei dem sein Vater get\u00f6tet wurde.<\/p>\n<p>15:07 Uhr \u2013\u00a0Wadephul fordert in T\u00fcrkei Verhandlungsl\u00f6sung<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul fordert eine gemeinsame politische Kraftanstrengung von Europ\u00e4ern und Golf-Anrainern f\u00fcr ein rasches Ende des Iran-Krieges. Er sei \u201eder \u00dcberzeugung, dass eine verl\u00e4ssliche und tragf\u00e4hige L\u00f6sung nur auf diplomatischem Weg erreicht werden kann\u201c, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem t\u00fcrkischen Amtskollegen Hakan Fidan in der Hauptstadt Ankara. Eine wesentliche Erkenntnis aus seiner Reise in den vergangenen Tagen sei, \u201edass wir die gemeinsamen Interessen aus der Golfregion, aber auch hier aus der Nachbarschaft b\u00fcndeln sollten\u201c.<\/p>\n<p>14:40 Uhr \u2013\u00a0Chamenei droht den Golfstaaten und fordert Rache<\/p>\n<p>Der Iran schreckt nach den Worten Modschtaba Chamaneis nicht davor zur\u00fcck, Rache f\u00fcr den Tod seiner \u201eM\u00e4rtyrer\u201c zu nehmen. Er fordert zudem: Alle US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in der Region m\u00fcssten geschlossen werden. \u201eWir glauben an die Freundschaft mit unseren Nachbarn und greifen nur die St\u00fctzpunkte an\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eUnd wir werden dies unweigerlich fortsetzen.\u201c<\/p>\n<p>14:36 Uhr \u2013 Erste \u00f6ffentliche Botschaft des neuen Obersten F\u00fchrer<\/p>\n<p>Der Sohn und Nachfolger des get\u00f6teten Ajatollah Ali Chamenei, Modschtaba Chamenei, wendet sich mit einer Stellungnahme an sein Volk. Die Erkl\u00e4rung wird von einem Sprecher im Staatsfernsehen verlesen. <\/p>\n<p>14:20 Uhr \u2013 Medien: Priester im Libanon wom\u00f6glich durch Hisbollah-Rakete get\u00f6tet<\/p>\n<p>Der bei den Kampfhandlungen im S\u00fcdlibanon get\u00f6tete Priester Pierre El-Rahi ist m\u00f6glicherweise durch eine Hisbollah-Rakete ums Leben gekommen. Wie die libanesische Zeitung \u201eL&#8217;Orient \u2013 Le Jour\u201c meldete, ergab eine Untersuchung des israelischen Milit\u00e4rs, dass der Vorfall in dem Dorf Qlayaa am Montag mit einem Angriff der pro-iranischen Miliz auf Israel in Zusammenhang stand. Der B\u00fcrgermeister des Ortes sprach laut der Zeitung von \u201eL\u00fcgen\u201c.<\/p>\n<p>13:57 Uhr \u2013\u00a0General kritisiert religi\u00f6se Aufladung durch Trump-Umfeld<\/p>\n<p>Der Brigadegeneral a.D. Klaus Wittmann kritisiert die religi\u00f6se Aufladung des Iran-Kriegs durch das Umfeld von US-Pr\u00e4sident Donald Trump als problematisch und politisch motiviert. Trump st\u00fctze sich auf die evangelikalen Christen, diese erh\u00f6hten Trump teilweise religi\u00f6s und glaubten, sein Handeln sei Teil von Gottes Plan, sagte Wittmann dem in Berlin erscheinenden Portal <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/evangelische-zeitung.de\/sind-trump-co-die-gotteskrieger-2-0\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/evangelische-zeitung.de\/sind-trump-co-die-gotteskrieger-2-0\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">evangelische-zeitung.de<\/a>.<\/p>\n<p>Zugleich h\u00e4lt Wittmann die strategisch-operativen Ziele \u2013 etwa die Verhinderung iranischer Atomwaffen \u2013 f\u00fcr unterst\u00fctzenswert angesichts der Gefahr, die vom Iran seit Jahrzehnten ausgehe. Wittmann war von 2003 bis 2008 Berliner Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).<\/p>\n<p>12:29 Uhr \u2013\u00a0Laut UNHCR bis zu 3,2 Millionen Menschen im Iran auf der Flucht<\/p>\n<p>Nach Sch\u00e4tzungen des Fl\u00fcchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, UNHCR, sind durch den Nahostkonflikt im Iran bis zu 3,2 Millionen Menschen vor\u00fcbergehend in die Flucht gezwungen worden. Die meisten von ihnen fl\u00fcchteten aus der schwer angegriffenen Hauptstadt Teheran und andere Ballungsgebieten in den Norden und l\u00e4ndliche Gebiete, teilte das UNHCR in Genf mit. Die 3,2 Millionen Menschen stammen den Angaben zufolge aus 600.000 bis einer Million Haushalte. Die Zahl der Menschen auf der Flucht k\u00f6nne weiter steigen.<\/p>\n<p>11:44 Uhr \u2013\u00a0Iran warnt vor Invasion seiner Inseln \u2013\u00a0\u201eWerden den Golf mit dem Blut der Invasoren tr\u00e4nken\u201c<\/p>\n<p>Der iranische Parlamentspr\u00e4sident warnt vor einer Invasion iranischer Inseln. Ein solcher Einsatz werde alle \u201eZur\u00fcckhaltung\u201c zunichtemachen sagte Mohammed Bagher Kalibaf auf X. \u201eWir werden jede Zur\u00fcckhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tr\u00e4nken\u201c, f\u00fcgte der fr\u00fchere General hinzu. \u201eDas Blut der amerikanischen Soldaten liegt in (US-Pr\u00e4sident Donald) Trumps pers\u00f6nlicher Verantwortung.\u201c<\/p>\n<p>Der Iran h\u00e4lt drei Inseln besetzt, die er vor seiner Gr\u00fcndung 1971 von den Vereinigten Arabischen Emiraten eroberte. Es gab zudem Spekulationen, die USA k\u00f6nnten die Insel Charg im Persischen Golf, Irans wichtigsten \u00d6lhafen, ins Visier nehmen. Ein solcher Schritt gilt allerdings auch aus milit\u00e4rischer Sicht als \u00e4u\u00dferst risikobehaftet.<\/p>\n<p>11:29 Uhr \u2013\u00a0Bericht: Iran fordert f\u00fcr Waffenruhe US-Garantie gegen k\u00fcnftige Angriffe<\/p>\n<p>Der Iran hat dem Vernehmen nach regionalen Vermittlern mitgeteilt, dass die USA f\u00fcr eine Waffenruhe garantieren m\u00fcssten, dass weder sie noch Israel das Land k\u00fcnftig angreifen werden. Das Land sei insbesondere besorgt, dass Israel nach dem Ende des derzeitigen Krieges erneut zuschlagen werde, sagten informierte Personen Bloomberg.<\/p>\n<p>Es ist unklar, ob die USA einer solchen Zusicherung zustimmen \u2014 und ob sie Israel zu einer entsprechenden Garantie verpflichten k\u00f6nnten. Die Hinterzimmergespr\u00e4che werden von europ\u00e4ischen und nah\u00f6stlichen L\u00e4ndern vermittelt, sagten die Informanten.<\/p>\n<p>11:24 Uhr \u2013\u00a0Bericht: China drosselt Export raffinierter \u00d6lprodukte<\/p>\n<p>Um die heimische Wirtschaft vor den Auswirkungen des Iran-Krieges zu sch\u00fctzen, drosselt China einem Medienbericht zufolge die Ausfuhr raffinierter \u00d6lprodukte. Wegen des Krieges in Nahost h\u00e4tten chinesische Raffinerien damit begonnen, vereinbarte Exportlieferungen raffinierter Kraftstoffe zu stornieren, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen.<\/p>\n<p>China ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Importeur von Roh\u00f6l und die Raffinerien der Volksrepublik, die das Roh\u00f6l aufbereiten, bedienen haupts\u00e4chlich den riesigen Inlandsmarkt der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt. Laut offizieller Zollstatistik exportierte China im vergangenen Jahr aber auch verschiedene raffinierte \u00d6lprodukte, darunter Benzin, Diesel und Kerosin, im Umfang von insgesamt 58 Millionen Tonnen.<\/p>\n<p>09:58 Uhr \u2013\u00a0Iran meldet neue Raketenangriffe auf Israel \u2013 Explosionen \u00fcber Jerusalem<\/p>\n<p>Der Iran hat nach eigenen Angaben neue Raketenangriffe auf Israel ausgef\u00fchrt. Dabei seien Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte und das Hauptquartier des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet ins Visier genommen worden, teilte die iranische Armee mit. <\/p>\n<p>Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von lauten Explosionen \u00fcber Jerusalem. Zuvor war in der Stadt Luftalarm ausgel\u00f6st worden. Die israelische Armee erkl\u00e4rte, es seien mehrere Raketen aus dem Iran in Richtung Israel abgefeuert worden. \u201eDie Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren\u201c, schrieb die Armee im Onlinedienst Telegram.<\/p>\n<p>09:31 Uhr \u2013\u00a0Irakische Beh\u00f6rden schlie\u00dfen \u00d6lh\u00e4fen nach t\u00f6dlichem Angriff \u2013\u00a0indischer Seemann stirbt<\/p>\n<p>Bei einem Angriff auf den Hafen von Basra im Irak ist mindestens ein Mensch get\u00f6tet worden. Infolge des Vorfalls stellten die irakischen Beh\u00f6rden den Betrieb aller \u00d6lterminals des Landes ein. Die Handelsh\u00e4fen seien weiter ge\u00f6ffnet, hie\u00df es in einer Mitteilung des Generaldirektors der irakischen Hafenbeh\u00f6rde, Farhan al-Fartusi, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA ver\u00f6ffentlicht wurde. <\/p>\n<p>Der Angriff habe ein Schiff getroffen, das im Hafen von Basra im Persischen Golf an einem \u00d6ltransfer beteiligt gewesen sei, teilte Al-Fartusi mit. Es sei noch unklar, ob das Schiff von einer Drohne oder Rakete aus der Luft oder vom Meer aus getroffen worden sei. Rettungskr\u00e4fte h\u00e4tten einen Toten geborgen und 38 Menschen nach dem Angriff versorgt. Bei dem Todesopfer habe sich um einen indischen Seemann gehandelt, teilte die indische Botschaft in Bagdad am Donnerstag mit. Getroffen worden sei das unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Schiff \u201eSafesea Vishnu\u201c. <\/p>\n<p>08:24 Uhr \u2013\u00a0Politiker fordern Vorbereitung auf m\u00f6gliche Fluchtbewegung aus Iran<\/p>\n<p>Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien dr\u00e4ngen darauf, sich auf eine m\u00f6gliche gro\u00dfe Fluchtbewegung vom Iran Richtung Westen vorzubereiten. Er hoffe, dass die Prognosen von EU-Migrationskommissar Magnus Brunner \u201everl\u00e4sslich und belastbar\u201c seien, wonach derzeit keine massenhafte Fluchtbewegung zu erwarten sei, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/migration-iran-krieg-schuert-angst-vor-fluechtlingskrise-wie-2015\/100207314.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/migration-iran-krieg-schuert-angst-vor-fluechtlingskrise-wie-2015\/100207314.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Handelsblatt<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Die Erste Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte dem Blatt, es sei wichtig, Vorbereitungen zu treffen, um un\u00fcbersichtliche Situationen zu vermeiden. Die Bundesregierung m\u00fcsse sicherstellen, dass kein Chaos entstehe und humanit\u00e4re Standards eingehalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der CSU-Innenpolitiker Siegfried Walch dringt unterdessen auf einen strikten Schutz der deutschen Grenzen und l\u00fcckenlose Kontrollen. \u201eDie Sicherheit in Deutschland muss zu jeder Zeit oberste Priorit\u00e4t haben\u201c, sagte der Bundestagsabgeordnete.<\/p>\n<p>06:53 Uhr \u2013 Iran attackiert \u00d6lsektor am Golf<\/p>\n<p>W\u00e4hrend US-Pr\u00e4sident Trump erneut ein baldiges Ende des Iran-Krieges in Aussicht stellt, nehmen die iranischen Streitkr\u00e4fte immer st\u00e4rker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier. Der \u00dcberblick aus der Nacht: <\/p>\n<p>In Bahrain griff der Iran nach Angaben \u00f6rtlicher Beh\u00f6rden Treibstofflager nahe dem internationalen Flughafen an.Bei einem iranischen Angriff auf zwei \u00d6ltanker im Persischen Golf kam nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben.Ein unter thail\u00e4ndischer Flagge fahrender Frachter wurde nahe der Stra\u00dfe von Hormus von iranischen Raketen getroffen.Die Vereinigten Arabischen Emirate erkl\u00e4rten am fr\u00fchen Morgen, die Luftabwehr bek\u00e4mpfe eine Bedrohung durch Raketen. In Dubai st\u00fcrzte in der Nacht zudem eine Drohne auf ein Wohngeb\u00e4ude.dpa\/AFP\/AP\/ll\/sebe\/jmr\/krott\/rct\/jra\/doli\/saha\/s\u00e4d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israel und die USA greifen seit mehr als einer Woche den Iran an. 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