{"id":41618,"date":"2026-03-13T00:50:10","date_gmt":"2026-03-13T00:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/41618\/"},"modified":"2026-03-13T00:50:10","modified_gmt":"2026-03-13T00:50:10","slug":"skicross-weltcup-finale-im-montafon-hoehen-und-tiefen-fuer-das-oesv-team","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/41618\/","title":{"rendered":"Skicross-Weltcup-Finale im Montafon: H\u00f6hen und Tiefen f\u00fcr das \u00d6SV-Team"},"content":{"rendered":"<p>Im Montafon steht zwischen 11. und 15. M\u00e4rz alles im Zeichen des Skicross- und Snowboardcross-Weltcups. Nach erfolgversprechenden Qualifikationsl\u00e4ufen am Vortag durften vier der elf \u00d6SV-Athletinnen und -Athleten auf ein starkes Finale hoffen. <\/p>\n<p>Die Bedingungen daf\u00fcr waren ideal: Die selektive Strecke am Grasjoch gilt unter Skicrosserinnen und Skicrossern als Traum \u2013 lange Startgerade, hohe Geschwindigkeit, anspruchsvolle Passagen und ein Flow, der sowohl K\u00f6nnen als auch Mut verlangt.<\/p>\n<p>\u201eAlles ist m\u00f6glich\u201c, sagte Johannes Aujesky noch am Mittwoch im Sky-Interview. Doch das Finale brachte f\u00fcr das \u00f6sterreichische Team gemischte Gef\u00fchle.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.skysportaustria.at\/alles-ist-moeglich-vier-oesterreicher-im-montafon-skicross-finale\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eAlles ist m\u00f6glich\u201c: Vier \u00d6sterreicher im Montafon-Skicross-Finale<\/a><\/p>\n<p>Aus im Viertelfinale f\u00fcr F\u00f6dermayr<\/p>\n<p>Die Ober\u00f6sterreicherin Christina F\u00f6dermayr war als einzige \u00d6SV-Dame ins Finale gestartet und belegte am Ende als 14. den besten rot-wei\u00df-roten Rang. Ihr Viertelfinale verlief jedoch nicht wie erhofft. Ein Fehler gleich im oberen Streckenabschnitt kostete wertvolle Geschwindigkeit. \u201eIch habe in der Startsektion ein Element verhaut und dadurch Speed verloren\u201c, sagt sie im Sky-Interview. Dazu kommt, dass sie mitten in einer Materialumstellung steckt und mit neuem Equipment noch nicht das perfekte Setup gefunden hat.<\/p>\n<p>Trotzdem \u00fcberwiegt f\u00fcr die 24\u2011J\u00e4hrige der Stolz: Die Qualifikation habe ihr gezeigt, \u201edass ich mithalten kann\u201c \u2013 gerade weil die vergangenen Monate f\u00fcr sie alles andere als leicht waren. Offen spricht sie dar\u00fcber, dass sie mental nicht in ihrer besten Verfassung war und stark an Gewicht verloren hat. Es habe Zeit gebraucht, wieder auf die Beine zu kommen. Umso gr\u00f6\u00dfer ist ihre Dankbarkeit f\u00fcr die Menschen im Hintergrund: \u201eIch habe von meiner Skifirma immer Unterst\u00fctzung bekommen und mir wird der R\u00fccken gest\u00e4rkt, egal in welcher Verfassung ich war und daf\u00fcr bin ich extrem dankbar.\u201c<\/p>\n<p>Diese Unterst\u00fctzung und ihr eigener Kampfgeist treiben sie weiter an. F\u00f6dermayr blickt optimistisch auf die kommenden Wochen und die n\u00e4chste Saison. Sie m\u00f6chte Material testen, trainieren und den Spa\u00df im Sport wieder voll sp\u00fcren \u2013 mit einem klaren Ziel vor Augen: Im besten Fall bei der Weltmeisterschaft 2027 im Montafon am Start stehen. Und eines stellt sie trotz aller R\u00fcckschl\u00e4ge klar: \u201eIch lass mich nicht so leicht unterkriegen.\u201c<\/p>\n<p>Durchwachsener Tag f\u00fcr die \u00d6SV-Herren<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00f6sterreichischen Herren verlief der Finaltag im Montafon alles andere als nach Plan. Nach einer soliden Qualifikation am Vortag, die durchaus Hoffnungen geweckt hatte, mussten sowohl Johannes Aujesky als auch Christoph Danksagm\u00fcller bereits im Achtelfinale ausscheiden. Beide zeigten engagierte L\u00e4ufe, doch die Konkurrenz nutzte ihre Chancen konsequenter und setzte sich in den entscheidenden Heat-Momenten durch.<\/p>\n<p>Mit dem fr\u00fchen Ausscheiden der beiden \u00d6SV-Athleten ruhte der Fokus schlie\u00dflich auf Adam Kappacher, der als letzter verbliebener \u00d6sterreicher ins Viertelfinale einzog. Doch auch f\u00fcr den erfahrenen Salzburger war dort Endstation. Der Salzburger landete an der neunten Stelle. Trotz eines stabilen Laufs fehlte ihm am Ende die entscheidende Attacke, um den Sprung ins Halbfinale zu schaffen. Sein Aus markiert das Ende der \u00f6sterreichischen Chancen in der Herrenwertung. Damit bleibt das Skicross-Finale im Montafon aus \u00f6sterreichischer Sicht ohne Spitzenplatz. Gewonnen hat den Weltcup der Kanadier Reece Howden.<\/p>\n<p>Der Renntag zeigte einmal mehr, wie eng das Niveau auf der selektiven Strecke am Grasjoch beieinanderliegt \u2013 und wie schnell selbst kleinste Fehler oder taktische Entscheidungen \u00fcber Aufstieg oder Ausscheiden entscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a class=\"ad-msg\" href=\"https:\/\/skyx.sky.at\/angebote\/sport?DCMP=bac-SSA-na-Textlink\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SkyX_Traumpass_Sport_03_2025_900x300_15EURO.jpg\" class=\"ad-msg__image ad-msg__image--mobile\" alt=\"Werbung\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Beitragsbild: GEPA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Montafon steht zwischen 11. und 15. M\u00e4rz alles im Zeichen des Skicross- und Snowboardcross-Weltcups. 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