{"id":43164,"date":"2026-03-13T19:16:16","date_gmt":"2026-03-13T19:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43164\/"},"modified":"2026-03-13T19:16:16","modified_gmt":"2026-03-13T19:16:16","slug":"alle-alternativen-undenkbar-bei-der-strasse-von-hormus-hilft-nur-noch-galgenhumor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43164\/","title":{"rendered":"Alle Alternativen undenkbar?: Bei der Stra\u00dfe von Hormus hilft nur noch Galgenhumor"},"content":{"rendered":"<p>Alle Alternativen undenkbar?Bei der Stra\u00dfe von Hormus hilft nur noch Galgenhumor<\/p>\n<p>13.03.2026, 14:43 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:37 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/March-13-2026-Istanbul-Turkey-March-13-2026-Massive-container-and-cargo-ships-docked-at-the-piers-or.webp\" alt=\"March-13-2026-Istanbul-Turkey-March-13-2026-Massive-container-and-cargo-ships-docked-at-the-piers-or-positioned-in-dry-docks-within-the-Tuzla-Shipyards-Zone-showcase-the-region-s-intense-industrial-activity-As-the-Strait-of-Hormuz-remains-effectively-closed-due-to-ongoing-conflict-and-global-trade-routes-shift-toward-the-Cape-of-Good-Hope-the-surge-in-vessel-traffic-is-directly-impacting-Tuzla-Turkey-s-most-strategic-shipbuilding-and-repair-hub-spanning-approximately-5-million-square-meters\"\/>Vor und hinter der Stra\u00dfe von Hormus staut sich der Schiffsverkehr. (Foto: IMAGO\/ZUMA Press Wire)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Rund 20 Prozent des weltweiten \u00d6lhandels laufen durch die Stra\u00dfe von Hormus. Durch den Beschuss des Iran ist der Transportweg nahezu lahmgelegt. Die Alternativen sind rar ges\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die \u00d6lverbraucher steht beim Iran-Krieg derzeit vor allem die Stra\u00dfe von Hormus im Fokus. Der Schiffsverkehr in der Meerenge ist nach Angriffen auf Schiffe durch den Iran praktisch zum Erliegen gekommen. Mit einem Blick auf die Alternativen bleibt eigentlich nur noch Galgenhumor.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Weil 20 Prozent des weltweiten \u00d6lhandels durch die Stra\u00dfe von Hormus laufen, macht sich jede Krisensituation in der Region auch beim Verbraucher in Form von steigenden Benzinpreisen bemerkbar. In den sozialen Medien entstehen mittlerweile humorvolle Alternativen, um das \u00d6l an der Meerenge vorbei zu bekommen. Die Vereinigten Arabischen Emirate k\u00f6nnten ein gigantisches Katapult bauen, um die Ladung der Schiffe von A nach B zu schleudern, mutma\u00dft ein User auf Bluesky. Ein anderer sieht die Riesenadler aus &#8222;Der Herr der Ringe&#8220; zu Hilfe eilen und darin einen neuen Transportweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"collage_1920x1080\"\/>Social-Media-Nutzer zeigen sich kreativ bei Alternativrouten zur Stra\u00dfe von Hormus. (Foto: @matthewrandall.bsky.social\/@cait.bsky.social\/mba)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die humoristischen L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zur prek\u00e4ren Lage an der Stra\u00dfe von Hormus sind aber kaum weniger abwegig als realistisch anmutende Szenarien. Ein Umladen auf den Landweg scheitert an logistischen H\u00fcrden. Durch die Meerenge gehen t\u00e4glich etwa 17 bis 20 Millionen Barrel \u00d6l, ein Lkw transportiert rund 200 bis 250 Barrel. Man br\u00e4uchte also t\u00e4glich mehrere tausend Transporter, die rund um die Uhr im Einsatz sind, die infrastrukturschwachen W\u00fcstenregionen durchfahren und mehrere Grenzen zwischen L\u00e4ndern mit teils politischen Spannungen \u00fcberwinden m\u00fcssten. Dazu w\u00fcrden auch hier Kosten entstehen und die neu geschaffene Transportroute w\u00e4re anf\u00e4llig f\u00fcr Angriffe des Iran.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Transport \u00fcber Pipelines ist etwas realistischer. Aber alle bestehenden Pipelines in der Region k\u00f6nnten nur ein Drittel bis die H\u00e4lfte der Hormus-Mengen bef\u00f6rdern. Dazu h\u00e4ngen einige der gr\u00f6\u00dften Produzenten im Golf komplett am Seeweg. Es m\u00fcsste erst eine neue Infrastruktur errichtet oder eine neue Pipeline gebaut werden, was Jahre dauern und Hunderte Milliarden kosten w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die einzige echte zeitnahe Option ist, Sicherheit in der Meerenge zu schaffen. Das ist aber ein heikles Problem. Der Iran verf\u00fcgt \u00fcber mehrere M\u00f6glichkeiten, \u00d6ltanker im Persischen Golf anzugreifen. In der Vergangenheit hatte die Islamische Republik Schnellboote, Raketen, Drohnen und U-Boote eingesetzt, um Tanker anzugreifen. Dem US-Milit\u00e4r ist es mittlerweile gelungen, einige dieser Bedrohungen zu minimieren, Schnellboote und U-Boote k\u00f6nnen schnell au\u00dfer Gefecht gesetzt werden. Drohnen bleiben aber eine m\u00e4chtige Waffe des Iran.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zudem berichtete CNN, der Iran habe in den vergangenen Tagen rund ein Dutzend Minen in der f\u00fcr die Schifffahrt wichtigen Meeresenge platziert. Der Sender st\u00fctzt sich dabei auf Aussagen von ungenannten Quellen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte daraufhin gesagt, ihm liegen keine entsprechenden Informationen vor. Wenig sp\u00e4ter verk\u00fcndete er, die US-Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten mehrere sogenannte Minenleger versenkt.<\/p>\n<p>Eskorte aus Kriegsschiffen?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump brachte auch die Idee ins Spiel, dass amerikanische Kriegsschiffe \u00d6ltanker durch die Meerenge eskortieren sollten, was das US-Milit\u00e4r bereits bei fr\u00fcheren Eins\u00e4tzen getan hat. Die Herausforderung besteht darin, dass ein Sperrfeuer aus Raketen oder Drohnen die US-Verteidigung \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnte. Selbst wenn nur wenige durchkommen, k\u00f6nnten sie einen teuren Tanker zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">US-Energieminister Chris Wright erkl\u00e4rte gegen\u00fcber CNBC, dass die US-Marine noch nicht bereit sei, mit der Begleitung von Schiffen zu beginnen, da &#8222;alle unsere milit\u00e4rischen Ressourcen derzeit darauf ausgerichtet sind, die Offensivkapazit\u00e4ten des Iran zu zerst\u00f6ren&#8220;. Wright sagte, dass die Begleitung durch die Marine in der Meerenge &#8222;sehr wahrscheinlich&#8220; Ende des Monats beginnen werde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch dieses Unterfangen ist logistisch ein enormer Aufwand, wie Milit\u00e4rexperte Bryan Clark vom Hudson Institute gegen\u00fcber dem &#8222;Wall Street Journal&#8220; betonte. Jeder Tanker m\u00fcsse m\u00f6glicherweise von zwei Kriegsschiffen eskortiert werden, um das Risiko von Bedrohungen von der iranischen K\u00fcste und den nahegelegenen kleinen Inseln abzusichern, sagte Clark. &#8222;Man hat nur Sekunden Zeit, bevor diese Drohnen direkt \u00fcber einem sind, weil man so nah an der K\u00fcste ist. Das erh\u00f6ht die Anzahl der ben\u00f6tigten Schiffe.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die entscheidende Frage ist, wie lange der Krieg mit dem Iran noch andauert. Je l\u00e4nger die Verz\u00f6gerung dauert, desto st\u00e4rker k\u00f6nnten die \u00d6lpreise kurzfristig steigen. Milit\u00e4rexperten gehen davon aus, dass vieles von den Schritten des Iran abh\u00e4ngt. Teheran k\u00f6nnte sich damit begn\u00fcgen, den Gro\u00dfteil des Schiffsverkehrs passieren zu lassen und nur ausgew\u00e4hlte Tanker anzugreifen, sagte Clark. Das Risiko f\u00fcr die Schifffahrt w\u00fcrde damit stetig enorm hoch bleiben. Oder dem Iran gehen irgendwann die Abschussrampen aus, da die US-Streitkr\u00e4fte diese, sobald sie aufgedeckt sind, ausschalten, so der Milit\u00e4rexperte des Hudson-Instituts.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mba<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alle Alternativen undenkbar?Bei der Stra\u00dfe von Hormus hilft nur noch Galgenhumor 13.03.2026, 14:43 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:37 min) Vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":43165,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[575,4698,10180,40,41,269,39,38,439],"class_list":{"0":"post-43164","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-donald-trump","9":"tag-handelsbeziehungen","10":"tag-iran-konflikt","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-politik","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116223474567804803","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43164"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43164\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}