{"id":43342,"date":"2026-03-13T21:31:19","date_gmt":"2026-03-13T21:31:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43342\/"},"modified":"2026-03-13T21:31:19","modified_gmt":"2026-03-13T21:31:19","slug":"lok-report-oesterreich-oebb-bestellen-sieben-weitere-flirt-akku-fuer-niederoesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43342\/","title":{"rendered":"LOK Report &#8211; \u00d6sterreich: \u00d6BB bestellen sieben weitere FLIRT\u202fAkku f\u00fcr Nieder\u00f6sterreich"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/akkutriebzug_seitlich.jpg\" alt=\"akkutriebzug seitlich\" style=\"margin: 3px;\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/akkutriebzug_frontal.jpg\" alt=\"akkutriebzug frontal\" style=\"margin: 3px;\"\/><br \/>Fotos \u00d6BB | Hummel.<\/p>\n<p>Die \u00d6BB-Personenverkehr AG setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Modernisierung und Dekarbonisierung des Bahnverkehrs in Nieder\u00f6sterreich. Sieben hochmoderne und umweltfreundliche Akkutriebz\u00fcge der Firma Stadler werden f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste auf den nicht elektrifizierten Strecken Nieder\u00f6sterreichs \u2013 wie zum Beispiel der Kamptalbahn oder der Erlauftalbahn \u2013 bestellt.<\/p>\n<p>Die neuen \u00d6BB Cityjets vom Typ Flirt Akku werden im Laufe des Jahres 2028 eingeliefert und sollen ab Fahrplanjahr 2029 die bestehenden Dieseltriebw\u00e4gen ersetzen. Damit schlie\u00dfen sie an den ersten Abruf von 16 Akkutriebz\u00fcgen an. So profitieren Fahrg\u00e4ste k\u00fcnftig von einem deutlich leiseren, komfortableren und umweltfreundlicheren Bahnangebot in Nieder\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Mobilit\u00e4tsminister Peter Hanke, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verkehrslandesrat Udo Landbauer stellen gemeinsam die Finanzierung f\u00fcr sieben weitere Akkutriebz\u00fcge auf Nieder\u00f6sterreichs Regionalbahnen sicher. Die zus\u00e4tzlichen Cityjets des Typs FLIRT Akku werden im Zuge eines Rahmenvertrags von der \u00d6BB bei Stadler Rail bestellt. Die Fahrzeuginvestition betr\u00e4gt rund 63 Millionen Euro und erfolgt durch die \u00d6BB-Personenverkehr AG. Der Bund \u00fcbernimmt rund 70 Prozent der Kosten der Verkehrsdienste, das Land Nieder\u00f6sterreich rund 30 Prozent.<\/p>\n<p>Rahmenvertrag mit Stadler<\/p>\n<p>Bereits im Juli 2023 schloss die \u00d6BB-Personenverkehr AG einen Rahmenvertrag mit dem Hersteller Stadler \u00fcber die Lieferung von <a href=\"https:\/\/www.lok-report.de\/..\/news\/europa\/item\/42779-oesterreich-neue-akkutriebzuege-fuer-den-nahverkehr-von-stadler.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bis zu 120 Cityjet Akkutriebz\u00fcgen<\/a> ab. Dieser Rahmen bildet die Grundlage f\u00fcr die sukzessive Erneuerung der Regionalflotte und f\u00fchrt mit dem zweiten Abruf die Modernisierungsstrategie konsequent fort.<\/p>\n<p>\u00abDer FLIRT\u202fAkku zeigt, wie moderne Technologie und nachhaltige Mobilit\u00e4t Hand in Hand gehen. Wir freuen uns sehr \u00fcber das Vertrauen der \u00d6BB und dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit fortf\u00fchren k\u00f6nnen\u00bb, sagt Ansgar Brockmeyer, Leiter der Division Marketing &amp; Sales von Stadler.\u00a0<\/p>\n<p>Umweltfreundliche Mobilit\u00e4t f\u00fcr Nieder\u00f6sterreich<\/p>\n<p>Die neuen Z\u00fcge fahren teilweise mit Strom aus der Oberleitung und teilweise mit Energie aus leistungsstarken Batterien. W\u00e4hrend der Fahrt unter einer Stromleitung sowie w\u00e4hrend der Wendezeit in Endbahnh\u00f6fen werden die Batterien aufgeladen. Auf Strecken ohne Oberleitung fahren die Z\u00fcge dann rein elektrisch mit der gespeicherten Energie.<\/p>\n<p>So tragen die Cityjet Akkutriebz\u00fcge ma\u00dfgeblich zur Reduktion der CO\u2082-Emissionen im Bahnverkehr bei, indem sie die bestehende Dieselflotte auf nicht elektrifizierten Nebenbahnen ersetzen. Im Vergleich zur dann ausgemusterten Flotte werden durch den zweiten Abruf bis zu 500.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart. Das reduziert den CO\u2082-Aussto\u00df um rund 1.200 Tonnen j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Komfort und Effizienz f\u00fcr Pendler:innen<\/p>\n<p>Die dreiteiligen Cityjet Akkutriebz\u00fcge bieten \u00fcber 160 Sitzpl\u00e4tze, niveaugleiche barrierefreie Einstiege, Mehrzweckbereiche f\u00fcr Fahrr\u00e4der, Kinderw\u00e4gen und Rollst\u00fchle sowie ein barrierefreies WC. Komfortpunkte wie ergonomische Sitze, Steckdosen und USB-C-Anschl\u00fcsse, Infomonitore mit modernem Fahrgastinformationssystem und gro\u00dfz\u00fcgige Ablagefl\u00e4chen unterstreichen den modernen Standard dieser Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Mobilit\u00e4tsminister Peter Hanke sieht in der Investition eine massive Verbesserung des \u00f6ffentlichen Verkehrs im l\u00e4ndlichen Raum: \u201eMit dieser Investition steigern wir den Fahrkomfort auf den Regionalbahnen erheblich und dekarbonisieren Schritt f\u00fcr Schritt den Regionalverkehr. Der Betrieb mit Akku-Z\u00fcgen anstelle von Dieseltriebwagen reduziert den CO2-Aussto\u00df pro Jahr um rund 1.200 Tonnen und spart eine halbe Million Liter Diesel ein. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Land Nieder\u00f6sterreich diese wichtige Finanzierung auf den Weg bringen konnten.\u201c Das Mobilit\u00e4tsministerium leistet damit einen relevanten Beitrag, die Daseinsvorsorge im l\u00e4ndlichen Gebiet in Nieder\u00f6sterreich sicherzustellen.<\/p>\n<p>Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: \u201eMit den neuen Akkutriebz\u00fcgen investieren wir in moderne, regionale und klimafreundliche Mobilit\u00e4t im Zentralraum Richtung Krems und Kamptal sowie ins Mostviertel auf die Erlauftalbahn. Gerade f\u00fcr Pendlerinnen und Pendler bedeutet das mehr Komfort, mehr Verl\u00e4sslichkeit und eine zeitgem\u00e4\u00dfe Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Gleichzeitig st\u00e4rken wir damit auch den Tourismus im Kamptal, Krems und dem Erlauftal, denn attraktive Bahnverbindungen machen unsere Ausflugs- und Urlaubsregionen noch besser erreichbar. Moderne Z\u00fcge, bessere Qualit\u00e4t und klimafreundlicher Verkehr \u2013 das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Nieder\u00f6sterreich als starken Lebens-, Arbeits- und Tourismusstandort weiter zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer betont: \u201eMit der Erweiterung der Akku-Zug-Flotte bekennen wir uns ganz klar zu unseren Regionalbahnen. Die neuen, zus\u00e4tzlichen sieben Fahrzeuge, die k\u00fcnftig auf der Strecke der Erlauftalbahn eingesetzt werden, l\u00f6sen die bis zu 40 Jahre alten, nicht barrierefreien Dieseltriebw\u00e4gen ab. Wir setzen damit einen weiteren Meilenstein f\u00fcr einen modernen \u00f6ffentlichen Verkehr f\u00fcr die gesamte Region und steigern so die Lebensqualit\u00e4t unserer Landsleute ma\u00dfgeblich. Mit dem Einsatz der bis 2029 insgesamt 23 neuen Akkutrieb-Z\u00fcge, katapultieren wir den Nahverkehr in Nieder\u00f6sterreich in eine neue \u00c4ra.\u201c<\/p>\n<p>Pressemeldung \u00d6BB, Stadler,\u00a0Bundesministerium f\u00fcr Innovation, Mobilit\u00e4t und Infrastruktur<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fotos \u00d6BB | Hummel. 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