{"id":43607,"date":"2026-03-14T00:43:09","date_gmt":"2026-03-14T00:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43607\/"},"modified":"2026-03-14T00:43:09","modified_gmt":"2026-03-14T00:43:09","slug":"uniqa-osteuropa-bleibt-wachstumstreiber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/43607\/","title":{"rendered":"UNIQA &#8211; Osteuropa bleibt Wachstumstreiber"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der Markt in \u00d6sterreich schon recht ges\u00e4ttigt sei, gebe es in den L\u00e4ndern Osteuropas noch Luft nach oben, sagte Brandstetter am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz. In \u00d6sterreich hat die UNIQA 3,9 Millionen Kunden, im CEE-Raum sind es 14,3 Millionen. Mit 246 Mio. Euro steuert die Region 51 Prozent zum operativen Ergebnis bei, der Markt in \u00d6sterreich tr\u00e4gt mit 236 Mio. Euro 49 Prozent bei.<\/p>\n<p>Die Dynamik im CEE-Bereich sei &#8222;sehr stark getrieben von Polen, wo wir mit circa 12 Prozent wachsen&#8220;, so der UNIQA-Chef. In dem Land gebe es schon seit mehreren Jahren eine Aufbruchstimmung, hohe Leistungsbereitschaft und ein starkes Unternehmertum. Daran kn\u00fcpfe sich auch eine st\u00e4rkere Nachfrage nach Versicherungsleistungen &#8211; quer durch alle Segmente und sowohl bei Firmen- als auch bei Privatkunden. &#8222;F\u00fcr uns ist Polen international derzeit der Wachstumsmotor und wir sehen diese Perspektive auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre nicht gef\u00e4hrdet&#8220;, sagte Brandstetter. Neben Polen gebe es auch in Ungarn starke Wachstumsraten. Insgesamt ist die UNIQA in 14 L\u00e4ndern in Osteuropa vertreten.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Zuk\u00e4ufe in Osteuropa ist die UNIQA offen. Mit einer Solvenzquote (Eigenmittel im Verh\u00e4ltnis zu Risikokapitalanforderungen) von 275 Prozent sei man gut kapitalisiert (2024: 264 Prozent). &#8222;Wir halten in diesen 275 Prozent circa 20 bis 30 Prozent f\u00fcr m\u00f6gliche Akquisitionen in Osteuropa&#8220;, sagte Finanzchef Kurt Svoboda. Aber auch wenn sich ein Zukauf in einer anderen Region ergebe, sei man prinzipiell offen. Etwas Konkretes bzw. Spruchreifes habe die Versicherung derzeit aber nicht im Auge, erg\u00e4nzte Brandstetter.<\/p>\n<p>Nach Sparten betrachtet gab es ein Pr\u00e4mienplus in allen Bereichen, den st\u00e4rksten Zuwachs verzeichnete die Sparte Schaden und Unfall mit plus 10 Prozent auf 5,04 Mrd. Euro. Eine gute Vertriebsperformance und ausbleibende Naturkatastrophen st\u00fctzten die Zahlen. Die Netto-Combined-Ratio (nach Abzug der R\u00fcckversicherung) &#8211; also der Schaden- und Kostenaufwand gemessen an den Pr\u00e4mieneinnahmen &#8211; verbesserte sich von 93,1 Prozent auf 91,7 Prozent.<\/p>\n<p>Im Bereich Krankenversicherung legten die Pr\u00e4mien um 6,3 Prozent auf 1,61 Mrd. Euro zu. Hierzu h\u00e4tten vor allem Pr\u00e4mienanpassungen und eine gute Entwicklung im Neugesch\u00e4ft beigetragen. Das Gesch\u00e4ft mit Krankenversicherungen komme derzeit fast nur aus \u00d6sterreich. Die Sparte Lebensversicherungen verzeichnete ein Pr\u00e4mienplus (inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung) von 5,1 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Der Gewinn vor Steuern legte um 16,9 Prozent auf 516,4 Mio. Euro zu. Unterm Strich blieb 2025 ein Konzernergebnis von 424,8 Mio. Euro stehen, das war ein Plus von 22,2 Prozent zum Jahr davor.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 erwartet der Versicherungskonzern einen Gewinn vor Steuern zwischen 540 und 570 Mio. Euro. Zudem wird in allen M\u00e4rkten ein Pr\u00e4mienwachstum \u00fcber den jeweiligen BIP-Wachstumsraten erwartet. Profitabilit\u00e4t und Effizienz sollen weiter gesteigert und das Krankenversicherungsgesch\u00e4ft weiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Der Iran-Krieg und die Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormuz hat indessen keine direkten Auswirkungen auf das Gesch\u00e4ft. &#8222;Wir haben null direkten Effekt in der Gewinn- und Verlustrechnung&#8220;, sagte Brandstetter. Die UNIQA versichere in der Region &#8222;niemanden und nichts als Erstversicherer&#8220;, agiere nicht als R\u00fcckversicherer und habe auch kein Exposure \u00fcber ihre R\u00fcckversicherungstochter in der Schweiz. Auch halte die UNIQA keine Staatsanleihen an Staaten in der betroffenen Region. Sollte der Krieg jedoch l\u00e4nger andauern als erwartet, k\u00f6nnte sich das auf die Inflationsentwicklung und die Zinsen niederschlagen und damit auch die UNIQA indirekt beeinflussen.<\/p>\n<p>An der guten Gesch\u00e4ftsentwicklung sollen auch die Aktion\u00e4re beteiligt werden. Das Management will auf der Hauptversammlung eine Dividende von 0,72 Euro je Aktie vorschlagen, das ist ein Aufschlag um 20 Prozent zum Jahr davor. Bei der Vorstellung der neuen Strategie Anfang des Vorjahres wurde eine Aussch\u00fcttungsquote von 50 bis 60 Prozent versprochen. Dieses Versprechen halte man nun, so Brandstetter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend der Markt in \u00d6sterreich schon recht ges\u00e4ttigt sei, gebe es in den L\u00e4ndern Osteuropas noch Luft nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":43608,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[296,13677,1152,75,534,40,41,44,39,38,3848,7970,182,871,877,535],"class_list":{"0":"post-43607","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bilanz","9":"tag-dienstleistungen","10":"tag-ergebnisse","11":"tag-europa","12":"tag-kurz","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-oesterreich","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-uniqa","19":"tag-versicherungen","20":"tag-wien","21":"tag-wirtschaft-oesterreich","22":"tag-wirtschaft-und-finanzen","23":"tag-wissen-update-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116224760396779024","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43607\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}