{"id":46475,"date":"2026-03-15T16:25:19","date_gmt":"2026-03-15T16:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/46475\/"},"modified":"2026-03-15T16:25:19","modified_gmt":"2026-03-15T16:25:19","slug":"angreifer-34-kuendigte-seine-tat-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/46475\/","title":{"rendered":"Angreifer (34) k\u00fcndigte seine Tat an"},"content":{"rendered":"<p>Bei dem Tatverd\u00e4chtigen handelt es sich um einen 34-j\u00e4hrigen Kroaten aus Linz. Er soll bereits in den Nachmittagsstunden gegen\u00fcber seiner Frau fremdgef\u00e4hrdende \u00c4u\u00dferungen get\u00e4tigt zu haben. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, weshalb bereits nach dem 34-J\u00e4hrigen gefahndet wurde.<\/p>\n<p>Alarm w\u00e4hrend der Fahndung<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der Fahndungsma\u00dfnahmen langte um 17.49 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein, wonach in der Linzer Innenstadt jemand niedergestochen worden sei. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 34-J\u00e4hrige im Bereich der Bismarckstra\u00dfe einen noch unbekannten Autofahrer angep\u00f6belt habe. Drei junge M\u00e4nner afghanischer Herkunft bekamen dies mit und wiesen ihn verbal zurecht. Die M\u00e4nner gingen danach in einen Friseursalon. Als sie diesen einige Zeit sp\u00e4ter wieder verlie\u00dfen, war der 34-J\u00e4hrige noch zugegen.<\/p>\n<p>Von hinten in den Hals gestochen<\/p>\n<p>Der 34-J\u00e4hrige d\u00fcrfte den M\u00e4nnern dann gefolgt sein und einem 24-J\u00e4hrigen unvermittelt von hinten mit einem Messer Verletzungen im Halsbereich zugef\u00fcgt haben. Daraufhin ergriffen die anderen beiden die Flucht. Der 26-J\u00e4hrige kam dabei zu Sturz.<\/p>\n<p>Auf Gest\u00fcrzten losgegangen<\/p>\n<p>Der 34-J\u00e4hrige sei den beiden gefolgt und habe den Gest\u00fcrzten zun\u00e4chst mit Fu\u00dftritten gegen den Kopf und danach mit dem Messer in den Oberk\u00f6rper attackiert. Danach fl\u00fcchtete der Beschuldigte und wurde vom dritten Opfer, einem 21-J\u00e4hrigen, verfolgt. Wenig sp\u00e4ter konnte der Beschuldigte von einer Streife der Schnellen Interventionsgruppe festgenommen werden.<\/p>\n<p>Die beiden Stichopfer wurden in Linzer Krankenh\u00e4user gebracht, wo der 26-J\u00e4hrige wenig sp\u00e4ter verstarb. Der 24-J\u00e4hrige wurde schwer verletzt. Die Ermittlungen laufen.<\/p>\n<p>Update<\/p>\n<p>Der 34-J\u00e4hrige ist am Sonntag von der Kriminalpolizei einvernommen worden.\u00a0\u201cEr ist gest\u00e4ndig und beruft sich auf seine angebliche psychische Erkrankung\u201c, teilt Polizeisprecher Michael Babl auf Anfrage von <a title=\"https:\/\/www.nachrichten.at\/oberoesterreich\/messerangriff-in-linz-ein-toter-taeter-festgenommen;art4,4149274\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nachrichten.at\/oberoesterreich\/messerangriff-in-linz-ein-toter-taeter-festgenommen;art4,4149274\">nachrichten.a<\/a>t mit. Demnach soll der mutma\u00dfliche T\u00e4ter an Schizophrenie leiden. Der 34-J\u00e4hrige befindet sich noch in Gewahrsam der Polizei. Geplant war, den Kroaten im Verlauf des Sonntags in die Linzer Justizanstalt einzuliefern, sagte Babl.<\/p>\n<p>Reaktionen aus der Politik<\/p>\n<p>Politiker jeder Couleur zeigen sich ersch\u00fcttert \u00fcber die Tat, dr\u00fccken den Opfern und Angeh\u00f6rigen ihr Beleid aus und bedanken sich zugleich bei den couragierten Ersthelfern und den professionellen Einsatzkr\u00e4ften.\u00a0<\/p>\n<p>Landeshauptmann Thomas Stelzer (\u00d6VP): \u201eEine solche Tat ist durch nichts zu rechtfertigen. Gewalt und Hass d\u00fcrfen in unserem Land keinen Platz haben.\u201c<\/p>\n<p>Dietmar Prammer (SP\u00d6), B\u00fcrgermeister von Linz,\u00a0bedankt sich ausdr\u00fccklich bei jenen Personen, die unmittelbar nach dem Ereignis Hilfe geleistet haben: \u201eGerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wertvoll Menschen sind, die nicht wegschauen, sondern Verantwortung \u00fcbernehmen und helfen.\u201c<\/p>\n<p>Martin Hajart (\u00d6VP),\u00a0Vizeb\u00fcrgermeister von Linz: \u201eWenn ein T\u00e4ter bei einer solchen Tat offensichtlich \u201aSchei\u00df Moslems\u2018 schreit, dann m\u00fcssen wir uns auch als Gesellschaft fragen, welchen Ton wir in \u00f6ffentlichen Diskussionen anschlagen.\u201c\u00a0Es sei notwendig, bestehende Probleme in der Integration klar zu benennen und offen zu diskutieren, \u201eaber das darf niemals in einer Weise geschehen, die Menschen gegeneinander aufbringt oder Hass sch\u00fcrt.\u201c<\/p>\n<p>FP\u00d6-Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml: \u201eViele Menschen nehmen eine offen sichtbare \u00dcberfremdung unserer Stadt wahr. Auch Probleme mit Hygieneverst\u00f6\u00dfen rund um orientalische Superm\u00e4rkte in der s\u00fcdlichen\u00a0Landstra\u00dfe, bei denen die Gesundheitspolizei regelm\u00e4\u00dfig einschreiten muss, tragen zu dieser Entwicklung bei.\u00a0Dieser Teil der Landstra\u00dfe (Anm. d. Red.: rund um den Tatort) hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich und leider auch konsequent negativ entwickelt.\u201c<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Eva Schobesberger (Gr\u00fcne): \u201eDieser Amoklauf im Herzen unserer Stadt macht zutiefst betroffen.\u00a0Ein gro\u00dfer Dank gilt den couragierten Ersthelfer:innen sowie den Einsatzkr\u00e4ften, die offenbar rasch vor Ort gewesen sind und mit ihrem raschen Eingreifen wom\u00f6glich noch Schlimmeres verhindert haben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei dem Tatverd\u00e4chtigen handelt es sich um einen 34-j\u00e4hrigen Kroaten aus Linz. 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