{"id":4759,"date":"2026-02-21T10:22:06","date_gmt":"2026-02-21T10:22:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/4759\/"},"modified":"2026-02-21T10:22:06","modified_gmt":"2026-02-21T10:22:06","slug":"fuenf-tote-in-oesterreich-lawinengefahr-in-den-alpen-bleibt-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/4759\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Tote in \u00d6sterreich: Lawinengefahr in den Alpen bleibt hoch"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als 30 Lawinen-Eins\u00e4tze allein in Tirol, Tote in mehreren L\u00e4ndern: Angesichts \u00fcppiger Schneef\u00e4lle ist die Lawinengefahr in vielen europ\u00e4ischen Wintersportregionen derzeit hoch. Auch in Bayern.   <\/p>\n<p>Warnstufe vier vor allem in Allg\u00e4uer und Werdenfelser Alpen<\/p>\n<p>Wie der Lawinenwarndienst Bayern mitteilte, herrscht oberhalb von 1.600 Metern vor allem in den Allg\u00e4uer und Werdenfelser Alpen gro\u00dfe Lawinengefahr, was der Warnstufe vier von f\u00fcnf entspricht. <\/p>\n<p>Unterhalb dieser H\u00f6he gilt vielerorts erhebliche Gefahr (Warnstufe drei). Lawinen k\u00f6nnten sich bereits durch geringe Zusatzbelastung l\u00f6sen und auch exponierte Wege treffen.\u00a0<\/p>\n<p>Zahl der Opfer in \u00d6sterreich gestiegen<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich stieg die Zahl der Lawinentoten auf f\u00fcnf. In St. Anton am Arlberg konnten zwei Menschen nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Von den drei zun\u00e4chst verletzt geborgenen Personen sei am Abend eine im Krankenhaus gestorben.\u00a0<\/p>\n<p>In Kl\u00f6sterle im Bundesland Vorarlberg kam ein 39-j\u00e4hriger Schweizer ums Leben, als er zusammen mit einem 47-j\u00e4hrigen Deutschen auf Snowboards einen 40 Grad steilen Hang hinabfuhr. Dabei l\u00f6ste der 39-J\u00e4hrige ein Schneebrett aus, wurde etwa 250 Meter mitgerissen und vollst\u00e4ndig versch\u00fcttet. Sein Begleiter blieb unverletzt. <\/p>\n<p>Zuvor war im Tiroler Skigebiet Nauders ein 42-j\u00e4hriger deutscher Skifahrer abseits der Piste von einer Lawine erfasst und get\u00f6tet worden. Sein 16-j\u00e4hriger Sohn habe schwer verletzt \u00fcberlebt, teilte die Polizei mit. Das Duo wollte einen Nordhang queren, als sich ein rund 400 Meter breites Schneebrett l\u00f6ste und beide Wintersportler etwa 200 bis 300 Meter mitriss. Die Opfer stammen aus dem th\u00fcringischen Landkreis Eichsfeld.\u00a0<\/p>\n<p>Was die Situation derzeit gef\u00e4hrlich macht<\/p>\n<p>Das Hauptproblem in den hohen Lagen ist aktuell der Neuschnee. Wo dieser auf alten Triebschnee trifft \u2013 also Schnee, der sich durch den Wind an einer bestimmten Stelle gesammelt hat \u2013 k\u00f6nnen leicht Lawinen ausgel\u00f6st werden oder sich von selbst l\u00f6sen, unter anderem weil die Schneekristalle nicht so fest verbunden sind. <\/p>\n<p>Gefahrenstellen sind vor allem in Steilh\u00e4ngen, hinter Hangkanten, in Rinnen und Mulden. An sehr steilen H\u00e4ngen mit glattem Untergrund sind auch einzelne Gleitschneelawinen m\u00f6glich, bei denen sich die Lawine auf dem glatten Untergrund von selbst l\u00f6st. <\/p>\n<p>Wer im Gebirge unterwegs ist, sollte laut Lawinenwarndienst auf Risse beim Betreten der Schneedecke oder auf &#8222;Wumm&#8220;-Ger\u00e4usche achten. Letztere k\u00f6nnen darauf hindeuten, dass es tief in der Altschneedecke Schwachschichten gibt \u2013 wenn zum Beispiel Skifahrer eine zus\u00e4tzliche Belastung auf diese Stellen bringen, kann die Schneedecke brechen und sich so eine Lawine l\u00f6sen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als 30 Lawinen-Eins\u00e4tze allein in Tirol, Tote in mehreren L\u00e4ndern: Angesichts \u00fcppiger Schneef\u00e4lle ist die Lawinengefahr in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4760,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,3469,44,43,45,3467,3468],"class_list":{"0":"post-4759","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-lawinenlage","11":"tag-oesterreich","12":"tag-republic-of-austria","13":"tag-republik-oesterreich","14":"tag-schwaben","15":"tag-todesopfer"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4759"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4759\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4760"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4759"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4759"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}