{"id":47890,"date":"2026-03-16T11:34:07","date_gmt":"2026-03-16T11:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/47890\/"},"modified":"2026-03-16T11:34:07","modified_gmt":"2026-03-16T11:34:07","slug":"oelpreise-steigen-trump-draengt-verbuendete-zu-schutz-der-strasse-von-hormus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/47890\/","title":{"rendered":"\u00d6lpreise steigen: Trump dr\u00e4ngt Verb\u00fcndete zu Schutz der Stra\u00dfe von Hormus"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            16\/03\/2026 &#8211; 11:56 MEZ\n            <\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise sind zum Handelsauftakt am Sonntag gestiegen. Der Iran-Krieg ist inzwischen in der dritten Woche, ein Ende ist nicht absehbar.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Nordseesorte Brent kletterte in der Spitze auf 106,5 Dollar je Barrel, die US-Sorte WTI auf 102,4 Dollar. Zum Redaktionsschluss lagen die Notierungen bei 103 beziehungsweise 97,5 Dollar.<\/p>\n<p>Der Anstieg folgt US-Luftangriffen auf Irans wichtigstes \u00d6lexport-Drehkreuz, die Insel Kharg, am Freitag nach Handelsschluss.<\/p>\n<p>Der Angriff galt zwar in erster Linie der Milit\u00e4rinfrastruktur auf der Insel. Der Schlag gegen Irans zentrales Exportterminal ist jedoch nur der j\u00fcngste in einer Reihe von Aktionen, die die ohnehin belastete Stra\u00dfe weiter destabilisieren.<\/p>\n<p>Nach Angaben von JPMorgan werden rund 90 Prozent der iranischen \u00d6lexporte \u00fcber Kharg abgewickelt.<\/p>\n<p>Die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00e4lt sich weitere Angriffe auf die \u00d6linfrastruktur der Region ausdr\u00fccklich offen.<\/p>\n<p>Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte am Sonntag im Sender CNN, Trump habe \u201ebewusst nur die milit\u00e4rische Infrastruktur angegriffen, vorl\u00e4ufig\u201c.<\/p>\n<p>\u201eIch gehe davon aus, dass er sich diese Option erh\u00e4lt, falls er ihre Energieinfrastruktur ausschalten will\u201c, f\u00fcgte Waltz hinzu.<\/p>\n<p>Stra\u00dfe von Hormus: USA dr\u00e4ngen auf Geleitschutz<\/p>\n<p>Am Samstag erh\u00f6hte Trump den Druck auf europ\u00e4ische und asiatische Verb\u00fcndete, sich einer Marine-Geleitschutzmission durch die Meerenge anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>In einem Beitrag auf Truth Social wandte er sich ausdr\u00fccklich an China, Frankreich, Japan, S\u00fcdkorea, Gro\u00dfbritannien und weitere Staaten. Sie seien vom Ausfall der Route st\u00e4rker betroffen als die USA, argumentierte Trump.<\/p>\n<p>Verbindliche Zusagen gibt es bislang nicht. Nach Angaben von US-Regierungsvertretern plant das Wei\u00dfe Haus jedoch, bereits in dieser Woche bekanntzugeben, dass mehrere Staaten sich an der Geleitschutzmission beteiligen wollen, berichtete das Wall Street Journal.<\/p>\n<p>In dem Bericht hei\u00dft es zudem, Washington ringe noch mit der Frage, ob der Einsatz vor oder erst nach Ende des Krieges beginnen soll.<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenminister kommen am Montag in Br\u00fcssel zusammen, um eine Ausweitung der Marinemission Aspides der Staatengemeinschaft auf die Stra\u00dfe von Hormus zu beraten. Wichtige Stimmen wie der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul haben sich allerdings bereits skeptisch zu dem Einsatz ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>USA verleihen \u00d6lreserven<\/p>\n<p>Das US-Energieministerium hat Details zu seinem Beitrag von 172 Millionen Barrel f\u00fcr die bislang gr\u00f6\u00dfte Notfallfreigabe der Internationalen Energieagentur (IEA) ver\u00f6ffentlicht. Insgesamt sollen 400 Millionen Barrel auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Anders als bei fr\u00fcheren Freigaben aus der strategischen Reserve spricht die Trump-Regierung von einem \u201eTauschgesch\u00e4ft\u201c. Das \u00d6l gelte als geliehen und m\u00fcsse sp\u00e4ter zur\u00fcckgegeben werden, erg\u00e4nzt um zus\u00e4tzliche Barrel als Aufschlag.<\/p>\n<p>Diese Kreditkonstruktion unterscheidet sich von fr\u00fcheren Krisen, in denen die Reserven direkt verkauft wurden. Die Umsetzung des IEA-Plans wird dadurch komplizierter, seine entlastende Wirkung f\u00e4llt geringer aus.<\/p>\n<p>Das Energieministerium bezifferte die erste Tranche auf 86 Millionen Barrel; Gebote m\u00fcssen bis Dienstag vorliegen.<\/p>\n<p>Die IEA stellte am Sonntag klar, dass Reserven aus Asien und Ozeanien sofort zur Verf\u00fcgung stehen. Best\u00e4nde aus Europa und Amerika w\u00fcrden hingegen erst Ende M\u00e4rz auf den Markt kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 16\/03\/2026 &#8211; 11:56 MEZ Die \u00d6lpreise sind zum Handelsauftakt am Sonntag gestiegen. 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