{"id":47896,"date":"2026-03-16T11:37:16","date_gmt":"2026-03-16T11:37:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/47896\/"},"modified":"2026-03-16T11:37:16","modified_gmt":"2026-03-16T11:37:16","slug":"31-jaehriger-toetet-in-innsbruck-offenbar-ehefrau-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/47896\/","title":{"rendered":"31-J\u00e4hriger t\u00f6tet in Innsbruck offenbar Ehefrau"},"content":{"rendered":"<p>Ein 31-J\u00e4hriger soll in Innsbruck zuerst seine 37-j\u00e4hrige Ehefrau und anschlie\u00dfend sich selbst get\u00f6tet haben. Die Leichen wurden Sonntagvormittag im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses entdeckt, berichtete die Polizei am Nachmittag. Der Mann soll ersten Erkenntnissen zufolge seine Frau mit einem K\u00fcchenmesser erstochen und Suizid ver\u00fcbt haben. Erst am Vortag hatte die Frau Anzeige gegen ihren Mann erstattet, da er sie zuletzt \u00f6fter geschlagen und bedroht haben soll.<\/p>\n<p>Die Beamten seien am Abend \u201ezu einem Streit\u201c in die Wohnung gerufen worden, da der T\u00fcrke das Opfer mit dem Umbringen bedroht haben soll, sagte Philipp Rapold, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamts, zur APA.<\/p>\n<p>Die \u00d6sterreicherin berichtete schlie\u00dflich, dass es seit einem Jahr \u201eimmer wieder zu K\u00f6rperverletzungen und Drohungen\u201c gekommen sei. Der Mann d\u00fcrfte sehr eifers\u00fcchtig gewesen sein und das Handy der Frau st\u00e4ndig kontrolliert haben, berichtete der LKA-Ermittler. Bei der Polizei seien die Vorf\u00e4lle bis dahin jedoch nie gemeldet worden. Die Polizisten sprachen schlie\u00dflich am sp\u00e4ten Abend ein Betretungs- und Ann\u00e4herungsverbot aus und nahmen den Mann mit.<\/p>\n<p>                Frau d\u00fcrfte versucht haben zu fl\u00fcchten                                    <\/p>\n<p>Er wurde aber wieder entlassen, nachdem seine Daten aufgenommen worden waren. Die Wegweisung und die Verbote d\u00fcrften jedoch keine Wirkung gezeigt haben. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Mann noch in der Nacht zur Wohnung zur\u00fcckgekehrt und die T\u00fcr aufgetreten haben soll. Aufgrund der Situation, wie die Leichen aufgefunden worden waren, d\u00fcrfte die \u00d6sterreicherin versucht haben zu fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Die Leichen wurden indes bei einer Kontrolle des Betretungs- und Ann\u00e4herungsverbots entdeckt, hie\u00df es. Um wie viel Uhr sich die Tat ereignet hatte, war noch nicht klar. Eine Obduktion soll dar\u00fcber Klarheit geben. Die Ermittlungen waren ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Der Tatort wird auf Spuren untersucht und das n\u00e4here Umfeld befragt, erkl\u00e4rte Rapold.<\/p>\n<p>                Ministerinnen f\u00fcr U-Haft und digitales Tracking von Hochrisikot\u00e4tern                                    <\/p>\n<p>Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Justizministerin Anna Sporrer (beide SP\u00d6) sehen nun \u201eakuten Handlungsbedarf bei der Umsetzung der Ma\u00dfnahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen\u201c. \u201eWenn Frauen sich aus Gewaltbeziehungen l\u00f6sen wollen und Hilfe suchen, muss bestm\u00f6glicher Schutz gew\u00e4hrleistet werden\u201c, teilten die Ministerinnen der APA am Sonntagabend mit. Dabei m\u00fcssen \u201ealle Optionen\u201c ausgesch\u00f6pft werden, neben der Wegweisung auch die \u201eVerh\u00e4ngung der Untersuchungshaft bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen\u201c. Auch zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen wie \u201edas digitale Tracking von Hochrisikot\u00e4tern\u201c m\u00fcssten ehestm\u00f6glich umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Auch Tirols Frauenlandesr\u00e4tin Eva Pawlata (SP\u00d6) sprach sich \u201ef\u00fcr konsequentere Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Frauen\u201c aus, wie sie der APA mitteilte. Sie unterst\u00fctze etwa den Vorsto\u00df der Ministerinnen Holzleitner und Sporrer zur Einf\u00fchrung einer elektronischen Fu\u00dffessel f\u00fcr Gef\u00e4hrder. Auch m\u00fcsse man \u201eviel fr\u00fcher hinschauen\u201c, denn ein Frauenmord sei \u201efast immer das Ende einer langen Gewaltspirale\u201c.<\/p>\n<p>Die Frauensprecherin der Bundes-Gr\u00fcnen, Nationalratsabgeordnete Meri Disoski, sprach angesichts des Innsbrucker Falles von noch immer vorhandenen \u201egef\u00e4hrlichen L\u00fccken\u201c, die der Gewaltschutz in \u00d6sterreich habe. Wenn Gef\u00e4hrder trotz Ann\u00e4herungsverbots nicht wirksam kontrolliert w\u00fcrden, sei klar: \u201eDie bestehenden Instrumente reichen nicht.\u201c Auch Disoski pl\u00e4dierte etwa f\u00fcr die \u201erasche Einf\u00fchrung der elektronischen Fu\u00dffessel f\u00fcr Gef\u00e4hrder in Hochrisiko-F\u00e4llen.\u201c<\/p>\n<p>apa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein 31-J\u00e4hriger soll in Innsbruck zuerst seine 37-j\u00e4hrige Ehefrau und anschlie\u00dfend sich selbst get\u00f6tet haben. 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