{"id":48215,"date":"2026-03-16T14:48:11","date_gmt":"2026-03-16T14:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/48215\/"},"modified":"2026-03-16T14:48:11","modified_gmt":"2026-03-16T14:48:11","slug":"bergrettung-reichenau-13-personen-verirrten-sich-bei-schneeschuhwanderung-auf-rax","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/48215\/","title":{"rendered":"Bergrettung Reichenau &#8211; 13 Personen verirrten sich bei Schneeschuhwanderung auf Rax"},"content":{"rendered":"<p>Um 15.36 Uhr ging letzten Sonntag ein Notruf bei den Bergrettern ein. Alarmiert wurden sie von einer Schneeschuhwander-Gruppe. Die gef\u00fchrte Gruppe habe sich laut eigenen Angaben zwischen Dirnbacherh\u00fctte und Seeh\u00fctte im dichten Latschenfeld verirrt und den markierten Pfad nicht mehr gefunden. \u201eZudem hatten sich drei Personen von der Gruppe getrennt, um eigenst\u00e4ndig den R\u00fcckweg zu suchen\u201c, hei\u00dft es in einem Bericht der Bergrettung Reichenau.<\/p>\n<p>\n            Vollbild\n        <\/p>\n<p>            <a href=\"\" class=\"icon-facebook fb-share-link\" id=\"fb-share-link-514556924-13hh58v7s9nqo4d7\">FB<\/a><\/p>\n<p>\n                                                1\/4            <\/p>\n<p>                                                    Foto: Bergrettung Reichenau                                                                    <\/p>\n<p>                                                    Foto: Bergrettung Reichenau                                                                    <\/p>\n<p>                                                    Foto: Bergrettung Reichenau                                                                    <\/p>\n<p>                                                    Foto: Bergrettung Reichenau                                                                    <\/p>\n<p>                    Anzeige<\/p>\n<p>                    Bergrettung Reichenau                <\/p>\n<p>                    13 Personen verirrten sich bei Schneeschuhwanderung auf Rax.<\/p>\n<p>                        W\u00e4hrend die ersten beiden Wintermonate f\u00fcr die Bergrettung Reichenau ruhig verliefen, wurden sie im M\u00e4rz bereits ordentlich gefordert. Besonderes \u201eHighlight\u201c: ein sechsst\u00fcndiger Einsatz vergangenen Sonntag.                     <\/p>\n<p>Der dichte Nebel lie\u00df einen Suchflug nicht zu, weshalb 17 Bergretterinnen und Bergretter zur Suchaktion ausr\u00fcckten. Mit der Rax-Seilbahn ging es hinauf auf das Plateau und von dort aus weiter mit bereitgestellten Fahrzeugen Richtung Ottohaus. \u201eHier begann der Zustieg mit Tourenski und Schneeschuhen, aufgeteilt in drei Suchteams, zu den ermittelten Koordinaten\u201c, so die Bergretter. Ein Team stieg \u00fcber den Sommerweg auf, ein weitere \u00fcber den Winterweg und der dritte Trupp fuhr zur Dirnbacherh\u00fctte, um von dort aus die Suche zu beginnen.<\/p>\n<p>Viertes Team fand die ersten Vermissten<\/p>\n<p>Die Bedingungen wurden f\u00fcr die Bergretter nicht gerade einfacher: Die D\u00e4mmerung setzte ein und der Nebel beschr\u00e4nkte das Sichtfeld erheblich. Der Versuch, Rufkontakt zu den Vermissen herzustellen, brachte keinen Erfolg. Auch telefonisch war keine Kontaktaufnahme m\u00f6glich. Weil unklar war, in welchem Gesundheitszustand sich die Vermissten befinden, wurde ein viertes Suchteam losgeschickt. Dieses konnte schlie\u00dflich die allein losgezogene Dreiergruppe zwischen der H\u00f6llentalaussicht und dem Ottohaus finden. Die Personen waren unverletzt, aber ersch\u00f6pft und wurden zur Bergstation gebracht.<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr wurden schlie\u00dflich die verbleibenden zehn Vermissten im Bereich des Ho-Chi-Minh-Pfades gefunden. Die Gruppe war ersch\u00f6pft und leicht unterk\u00fchlt, befand sich jedoch \u2013 trotz mittlerweile achtst\u00fcndiger Tour \u2013 in einem stabilen Zustand. \u201eLediglich ein \u00fcber 80-j\u00e4hriger Mann, der vor wenigen Wochen eine H\u00fcftoperation hatte, zeigte deutliche Erm\u00fcdungserscheinungen. Nach kurzer Erstversorgung f\u00fchrte der Suchtrupp die Gruppe langsam aus dem Latschenwald zur Dirnbacherh\u00fctte\u201c, hei\u00dft es in dem Pressebericht.<\/p>\n<p>Einsatz-Ende um 21.15 Uhr<\/p>\n<p>\u00dcber einen steilen, teilweise vereisten Aufstieg ging es f\u00fcr die Bergretter und Schneeschuhwanderer zum Praterstern nahe des Ottohauses. Die vier am meisten ersch\u00f6pften Personen wurden von hier aus mit einem Bergrettungsfahrzeug zur Bergstation gebracht, die weiteren Wanderer bestritten den Weg zum Berggasthof zu Fu\u00df. Mit einer Sondergondel um 20.30 Uhr ging es f\u00fcr die Wanderer schlie\u00dflich ins Tal. Nach einer Untersuchung des Bergrettungsarztes durften die zuvor Vermissten ihre Heimreise antreten. Das Einsatz-Ende meldeten die Bergretter schlie\u00dflich um 21.15 Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Um 15.36 Uhr ging letzten Sonntag ein Notruf bei den Bergrettern ein. 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