{"id":49820,"date":"2026-03-17T10:45:07","date_gmt":"2026-03-17T10:45:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/49820\/"},"modified":"2026-03-17T10:45:07","modified_gmt":"2026-03-17T10:45:07","slug":"therapie-boehringer-ingelheim-foerdert-cd-labor-in-graz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/49820\/","title":{"rendered":"Therapie &#8211; Boehringer Ingelheim f\u00f6rdert CD-Labor in Graz"},"content":{"rendered":"<p>Geleitet wird das Labor von den beiden Experten Michael Dengler und Philipp Jost, die mit ihrem Team daran arbeiten, den Kampf gegen NSCLC auf eine neue Ebene zu heben. Sie suchen nach M\u00f6glichkeiten, den sogenannten immunogenen Zelltod auszul\u00f6sen &#8211; einen Mechanismus, der es dem Immunsystem erleichtert, Tumorzellen zu erkennen und gezielt anzugreifen.<\/p>\n<p>Unser K\u00f6rper besitzt ein faszinierendes Schutzsystem: Zellen, die besch\u00e4digt sind oder nicht mehr gebraucht werden, schalten sich selbst ab. Das ist ein wichtiger Mechanismus, um den Organismus gesund zu halten. In einigen F\u00e4llen geht dieses &#8222;Selbstzerst\u00f6rungsprogramm&#8220; noch einen Schritt weiter. Beim sogenannten immunogenen Zelltod senden sterbende Zellen Alarmsignale aus, die das Immunsystem auf m\u00f6gliche Gefahren aufmerksam machen. Diese besondere Form des Zelltods steht im Mittelpunkt des neuen CD-Labors, wie die Medizinische Universit\u00e4t Graz informierte. Das Labor befindet sich am Campus der Med Uni in der Medical Science City Graz.<\/p>\n<p>&#8222;Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) sind diese Mechanismen h\u00e4ufig ausgeschaltet. Dadurch kann der Tumor unbemerkt vom Immunsystem wachsen&#8220;, erkl\u00e4rte der Grazer Onkologe Philipp Jost. Er leitet gemeinsam mit dem Molekularbiologen Michael Dengler das CD-Labor. Ihr Ziel ist es, Krebszellen so zu manipulieren, dass sie vom Immunsystem leichter erkannt und bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. &#8222;Gelingt das, k\u00f6nnten bestehende Krebstherapien deutlich wirksamer werden&#8220;, betonte Dengler.<\/p>\n<p>Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein tiefes Verst\u00e4ndnis der Abl\u00e4ufe im Inneren der Krebszelle notwendig. Hier setzt die Forschung des Grazer Teams an. Sie untersuchen die biologischen Mechanismen, die bestimmen, wie und wann Lungenkrebszellen sterben, wie die beiden Wissenschafter erkl\u00e4rten. Die Hoffnung: Langfristig k\u00f6nnten ihre Erkenntnisse die \u00dcberlebenschancen und Lebensqualit\u00e4t von Patientinnen und Patienten verbessern.<\/p>\n<p>Das Christian-Doppler-Labor wird \u00fcber sieben Jahre mit 3,2 Millionen Euro finanziert. Die Investition tragen die \u00f6ffentliche Hand und Boehringer Ingelheim zu gleichen Teilen. Das Pharmaunternehmen steuert von \u00d6sterreich aus seine globale Onkologie-Forschung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Geleitet wird das Labor von den beiden Experten Michael Dengler und Philipp Jost, die mit ihrem Team daran&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":49821,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[46,42,8697,20924,20923,257,75,124,183,11916,206,534,8695,125,9713,44,6976,97,9090,100,20408],"class_list":{"0":"post-49820","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-graz","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-bay","11":"tag-boehringer-ingelheim","12":"tag-chronik-osterreich","13":"tag-deutschland","14":"tag-europa","15":"tag-gesundheit","16":"tag-graz","17":"tag-ingelheim","18":"tag-krebs","19":"tag-kurz","20":"tag-lby","21":"tag-medizin","22":"tag-mensch","23":"tag-oesterreich","24":"tag-pharma","25":"tag-science","26":"tag-therapien","27":"tag-wissenschaft","28":"tag-wissenupdate-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116244114567186505","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49820"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49820\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}