{"id":49834,"date":"2026-03-17T10:55:06","date_gmt":"2026-03-17T10:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/49834\/"},"modified":"2026-03-17T10:55:06","modified_gmt":"2026-03-17T10:55:06","slug":"forscher-entdecken-neuen-planetentyp-mit-lavaozean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/49834\/","title":{"rendered":"Forscher entdecken neuen Planetentyp mit Lavaozean"},"content":{"rendered":"<p> OXFORD\/VEREINIGTES K\u00d6NIGREICH. Ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Oxford beschreibt mit L 98 59 d eine offenbar neue Art von Exoplanet der nicht in die bisherigen Schemata passt. Auf dem Exoplanet wird ein gewaltiger Ozean aus Lava vermutet. Der Fund wurde am 16. M\u00e4rz 2026 auf der Website der Universit\u00e4t Oxford ver\u00f6ffentlicht und st\u00fctzt sich auf Daten des Weltraumteleskops James Webb sowie auf Messungen von Observatorien auf der Erde. <\/p>\n<p>Der Exoplanet\u00a0L 98 59 d kreist um einen kleinen roten Stern in rund 35 Lichtjahren Entfernung. Der Planet ist etwa 1,6 mal so gro\u00df wie die Erde, f\u00e4llt aber durch eine f\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe ungew\u00f6hnlich geringe Dichte auf.<\/p>\n<p>Hinzu kommt eine Atmosph\u00e4re mit viel Schwefelwasserstoff. Dieses Gas ist auf der Erde f\u00fcr den typischen Geruch fauler Eier bekannt. Genau diese Mischung macht den Planeten f\u00fcr Forscher so besonders.<\/p>\n<p>Magma pr\u00e4gt das Innere<\/p>\n<p>Simulationen deuten darauf hin, dass sich unter der Oberfl\u00e4che kein fester Gesteinsmantel wie auf der Erde befindet. Stattdessen d\u00fcrfte L 98 59 d einen gewaltigen Ozean aus Magma besitzen, also aus geschmolzenem Gestein.<\/p>\n<p>Dieser Magmaozean kann \u00fcber sehr lange Zeit gro\u00dfe Mengen Schwefel speichern. Sp\u00e4ter gelangen schwefelhaltige Gase wieder in die Atmosph\u00e4re. So erkl\u00e4ren die Forscher, warum der Planet trotz seiner N\u00e4he zu seinem Stern eine so auff\u00e4llige chemische Zusammensetzung zeigt.<\/p>\n<p>Alte Schubladen reichen nicht mehr<\/p>\n<p>Bislang h\u00e4tten Astronomen einen solchen Himmelsk\u00f6rper entweder als gasreichen Gesteinsplaneten oder als wasserreiche Welt eingeordnet. Beides passt laut Studie aber nicht gut zu L 98 59 d.<\/p>\n<p>Das Team geht deshalb davon aus, dass hier eine neue Klasse von Planeten sichtbar wird. Gemeint sind gasreiche, schwefelhaltige Welten mit lang anhaltendem Magma im Inneren. F\u00fcr Leben wie auf der Erde gilt L 98 59 d als sehr unwahrscheinlicher Ort. F\u00fcr die Planetenforschung ist der Fund dennoch wichtig, weil er zeigt, wie vielf\u00e4ltig ferne Welten sein k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"OXFORD\/VEREINIGTES K\u00d6NIGREICH. Ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Oxford beschreibt mit L 98 59 d eine offenbar neue Art von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":49835,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[699,700,46,42,5279,701,44,97,96,101,98,9865,100,99],"class_list":{"0":"post-49834","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomie","9":"tag-astrophysik","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-facebookfeed","13":"tag-international","14":"tag-oesterreich","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-weltall","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116244153846784990","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49834\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}