{"id":50520,"date":"2026-03-17T18:01:13","date_gmt":"2026-03-17T18:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/50520\/"},"modified":"2026-03-17T18:01:13","modified_gmt":"2026-03-17T18:01:13","slug":"wiener-boerse-nachmittag-atx-legt-096-prozent-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/50520\/","title":{"rendered":"Wiener B\u00f6rse (Nachmittag) &#8211; ATX legt 0,96 Prozent zu"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema Iran-Krieg und die damit zusammenh\u00e4ngenden hohen Energiepreise bleiben das bestimmende Thema und noch ist kein Ende dieser Phase in Sicht, so die Experten der Helaba. Die Bewegungen am \u00d6lmarkt seien bisher in dieser Woche insgesamt gering gewesen, was f\u00fcr etwas Beruhigung gesorgt habe, kommentierten die Strategen der Deutschen Bank. <\/p>\n<p>Nach dem R\u00fcckgang zum Wochenanfang legten die \u00d6lpreise am Dienstag wieder zu. Roh\u00f6l der Sorte Brent und US-Leicht\u00f6l WTI verteuerten sich jeweils um rund drei Prozent auf 103,11 Dollar und 96,24 Dollar je Barrel. Grund ist die Angst vor Lieferausf\u00e4llen, da die Stra\u00dfe von Hormuz weiterhin nicht passiert werden kann.<\/p>\n<p>Der internationale Blick ist bereits auf die gro\u00dfen Zentralbanken gerichtet. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch \u00fcber ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Gro\u00dfbritannien und Japan wird in dieser Woche \u00fcber die Leitzinsen entschieden. Am Markt gilt es als ausgemacht, dass die amerikanischen W\u00e4hrungsh\u00fcter den Leitzins auf ihrer morgigen Sitzung nicht \u00e4ndern werden. Angesichts der kriegsbedingten Unsicherheit tr\u00e4ten die j\u00fcngsten Konjunkturdaten wie etwa zur Inflationsentwicklung in den Hintergrund, schrieb Naomi Fink, Chief Global Strategist von Amova Asset Management.<\/p>\n<p>D\u00e4mpfend k\u00f6nnten deutsche Konjunkturerwartungen wirken. Das entsprechende Barometer f\u00fcr die kommenden sechs Monate vom deutschen Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) brach im M\u00e4rz um 58,8 Punkte auf minus 0,5 Z\u00e4hler ein. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte \u00d6konomen hatten nur einen R\u00fcckgang auf 39,0 Punkte erwartet.<\/p>\n<p>Der Kartonhersteller Mayr-Melnhof hat heute bekanntgegeben, 2025 weniger Umsatz und Gewinn gemacht zu haben. Daf\u00fcr verantwortlich seien eine schwache Konsumnachfrage und \u00dcberkapazit\u00e4ten in Europa. Die Dividende f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr soll trotzdem auf 2,0 Euro je Aktie angehoben werden. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 wurde eine Dividende von 1,80 Euro ausgesch\u00fcttet. <\/p>\n<p>Der Umsatzr\u00fcckgang spiegle die anhaltende Schw\u00e4che und geplante Wartungsstillst\u00e4nde im Bereich Board &amp; Paper sowie die Entkonsolidierung von TANN im Segment Food &amp; Premium wider, schreiben die Analysten der Erste Research in einem Kommentar. Positiv erw\u00e4hnen sie, dass das Unternehmen sein Fit for Future (FFF)-Ziel bis 2027 auf 250 Mio. Euro (zuvor 150 Mio. Euro) angehoben hat, wovon im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 bereits rund 70 Mio. Euro realisiert wurden. Restrukturierungskosten in H\u00f6he von 29 Mio. Euro w\u00fcrden jedoch den Nettogewinn schm\u00e4lern, sodass das bereinigte EBITDA im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unver\u00e4ndert blieb. Erste Research best\u00e4tigen die Empfehlung &#8222;Hold&#8220; und das Kursziel von 95,50 Euro. Mayr-Melnhof gaben bisher 0,77 Prozent auf 90,70 Euro ab.<\/p>\n<p>Die Analysten der britischen Bank Barclays haben ihr Kursziel f\u00fcr die Aktien der OMV von 47 auf 52 Euro nach oben revidiert. Die Empfehlung &#8222;Underweight&#8220; f\u00fcr die Papiere des heimischen \u00d6l-, Gas- und Chemieunternehmens wurde gleichzeitig unver\u00e4ndert belassen. Die OMV-Aktie erscheint laut Barclays-Einsch\u00e4tzung im Vergleich zu den Branchenkollegen teuer, was durch eine niedrigere Cash-Rendite, vergleichsweise schw\u00e4chere ESG-Kennzahlen und eine geringere finanzielle Dynamik als bei Wettbewerbern verst\u00e4rkt wird. Aufgrund des h\u00f6heren Engagements im Chemiesektor d\u00fcrfte das Unternehmen jedoch weniger anf\u00e4llig f\u00fcr \u00d6lpreisschwankungen sein. Die schwergewichteten OMV-Anteile legten heute 1,4 Prozent auf 60,65 Euro zu.<\/p>\n<p>Der ober\u00f6sterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat bekanntgegeben, ein neues Werk am Standort in St. Martin im Innkreis (Bezirk Ried) zu errichten. Bis zu 300 neue Arbeitspl\u00e4tze sollen dort entstehen. Insgesamt will das Unternehmen bis 2030 rund 350 Mio. Euro weltweit in neue Technologien und den Ausbau der Standorte investieren, ging am Dienstag aus einer Aussendung hervor. Auf Basis aktueller Marktprognosen stellte FACC bis 2030 weiteres Wachstum in Aussicht. FACC lagen starke 6,3 Prozent im Plus. Damit war das Papier die Nummer eins im ATX Prime-Segment.<\/p>\n<p>Am anderen Ende fand sich die Addiko Bank, die 2,3 Prozent abgeben musste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Thema Iran-Krieg und die damit zusammenh\u00e4ngenden hohen Energiepreise bleiben das bestimmende Thema und noch ist kein Ende&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50521,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[874,1150,75,534,91,927,40,41,44,39,38,182,877,20550,20406,20408],"class_list":{"0":"post-50520","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktienmarkt","9":"tag-atx","10":"tag-europa","11":"tag-kurz","12":"tag-markets","13":"tag-marktbericht","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-oesterreich","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-wien","20":"tag-wirtschaft-und-finanzen","21":"tag-wirtschaft-osterreich","22":"tag-wirtschaftborse","23":"tag-wissenupdate-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116245828981328494","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50520"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50520\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}