{"id":51540,"date":"2026-03-18T07:32:12","date_gmt":"2026-03-18T07:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/51540\/"},"modified":"2026-03-18T07:32:12","modified_gmt":"2026-03-18T07:32:12","slug":"mayr-melnhof-machte-2025-weniger-umsatz-und-gewinn-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/51540\/","title":{"rendered":"Mayr-Melnhof machte 2025 weniger Umsatz und Gewinn"},"content":{"rendered":"<p>Die bereinigte Operating Margin stieg im Jahresvergleich von 4,7 auf 5,0 Prozent. Einen Anstieg habe es in der Sparte Pharma &amp; Healthcare Packaging gegeben, w\u00e4hrend Food &amp; Premium Packaging stabil geblieben sei. Die Division Board &amp; Paper habe sich zudem wegen Kosteneinsparungen besser entwickelt, das Ertragsniveau sei jedoch weiterhin &#8222;unbefriedigend&#8220;.<\/p>\n<p>Das bereinigte betriebliche Ergebnis lag bei 195,4 Mio. Euro, das war ein Plus von 2,8 Prozent zum Jahr 2024. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 fielen Einmaleffekte in H\u00f6he von 25,6 Mio. Euro an. Darin enthalten war der Ertrag aus dem Verkauf der Tann Gruppe von 125,1 Mio. Euro. Dem standen ein Wertminderungsbedarf f\u00fcr Verm\u00f6genswerte bei Board &amp; Paper von 70,5 Mio. Euro und Aufwendungen aus dem Transformationsprogramm von 29,0 Mio. Euro gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Firmenchef Peter Oswald sprach in einer Aussendung am Dienstag von einem &#8222;herausfordernden Marktumfeld, das durch anhaltend schwache Konsumnachfrage und \u00dcberkapazit\u00e4ten in der europ\u00e4ischen Branche gepr\u00e4gt war&#8220;. Das Unternehmen m\u00fcsse die Ertragskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit strukturell st\u00e4rken, daher sei das Transformationsprogramm &#8222;Fit-For-Future&#8220; beschleunigt worden. 2025 habe das Programm 70 Mio. Euro zum bereinigten betrieblichen Ergebnis beigetragen.<\/p>\n<p>2027 soll das Programm eine Ergebnissteigerung von \u00fcber 250 Mio. Euro gegen\u00fcber 2024 (exkl. Tann) &#8211; unter Ausschluss marktbedingter Effekte &#8211; bringen. Bisher war lediglich mit einer Steigerung um mehr als 150 Mio. Euro gerechnet worden. Oswald verwies in einer Telefonkonferenz darauf, dass geplante Projekte des Programms mittlerweile besser ausgereift w\u00e4ren und sich daraus nun ein optimistischeres Bild ergebe.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 rechnet das Management weiterhin mit herausfordernden Umst\u00e4nden. &#8222;Ein verhaltener Privatkonsum in Europa, geopolitische Unsicherheiten sowie anhaltende \u00dcberkapazit\u00e4ten im Karton- und Papierbereich pr\u00e4gen weiterhin das Marktumfeld&#8220;, hei\u00dft es in der Aussendung. Auch die steigenden Energiepreise machen dem Unternehmen zu schaffen. Oswald rechnet zumindest im ersten und zweiten Quartal mit negativen Auswirkungen auf das Gesch\u00e4ft. Gleichzeitig k\u00f6nnten die hohen Energiepreise einige Konkurrenten dazu bewegen, Kapazit\u00e4ten herunterzufahren, was wiederum positiv w\u00e4re, sagte der CEO. Eine Weitergabe der Energiekosten an Kunden sei nur teilweise m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Entwicklung rund um den Iran-Krieg beobachte das Unternehmen sehr genau. Mayr-Melnhof hat in der Region zwei Werke f\u00fcr die Sparte Food &amp; Premium Packaging. Diese tragen rund 2 Prozent zum Konzernumsatz bei. &#8222;Mit Betriebsunterbrechungen muss gerechnet werden&#8220;, hie\u00df es vom Unternehmen.<\/p>\n<p>Trotz allem Gegenwind bleibt das Management zuversichtlich f\u00fcr die Zukunft. Mayr-Melnhof befinde sich im Branchenvergleich in einer guten Marktposition und habe eine starke Kapitalbasis. Im laufenden Jahr will Mayr-Melnhof rund 250 Mio. Euro in die St\u00e4rkung der Wettbewerbsposition und die Erh\u00f6hung des Anteils erneuerbarer Energien investieren. Die Dividende f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr soll auf 2,0 Euro je Aktie angehoben werden. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 wurde eine Dividende von 1,80 Euro ausgesch\u00fcttet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die bereinigte Operating Margin stieg im Jahresvergleich von 4,7 auf 5,0 Prozent. 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