{"id":52374,"date":"2026-03-18T15:51:08","date_gmt":"2026-03-18T15:51:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52374\/"},"modified":"2026-03-18T15:51:08","modified_gmt":"2026-03-18T15:51:08","slug":"wuerg-mich-ist-nur-eine-metapher-diskussion-ueber-rumaenischen-esc-beitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52374\/","title":{"rendered":"\u201eW\u00fcrg mich\u201c ist nur eine Metapher: Diskussion \u00fcber rum\u00e4nischen ESC-Beitrag"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Wien \u2013 Verharmlost ein Beitrag f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Eurovision Song Contest die Gefahren einer Sexualpraktik? Unter anderem die britische Zeitung The Guardian berichtet von der Diskussion \u00fcber das Lied \u201eChoke me\u201c (Deutsch: W\u00fcrg mich) der rum\u00e4nischen K\u00fcnstlerin Alexandra Capitanescu. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die mutma\u00dfliche Botschaft dahinter zeige \u201eeine alarmierende Missachtung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Frauen\u201c, wird eine Rechtsprofessorin zitiert. In Gro\u00dfbritannien ist ein Gesetzesvorhaben auf dem Weg, das den Besitz und die Ver\u00f6ffentlichung von Darstellungen von Strangulation oder Erstickung in Pornos unter Strafe stellen soll.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In dem Lied singt Capitanescu unter anderem: \u201eLieb mich, bring meine Lungen zum Explodieren\u201c und \u201eAlles, was ich brauche, ist deine Liebe, ich m\u00f6chte, dass es mich w\u00fcrgt\u201c. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Rum\u00e4niens \u00f6ffentlich-rechtlicher Fernsehsender TVR nahm daraufhin den Song in Schutz und weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der Titel sei metaphorisch gemeint, erkl\u00e4rte der Sender auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. TVR weise jede Verbindung dieses Lieds mit Werbung f\u00fcr Gewalt oder gef\u00e4hrliche Verhaltensweisen zur\u00fcck. Die EBU hat sich nicht \u00fcber die Diskussionen rund um den Song ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Sinn der Metapher solle laut TVR durch die szenische Gestaltung der Darbietung des Lieds klargemacht werden. \u201eDas k\u00fcnstlerische Konzept des B\u00fchnenauftritts ist genau darauf ausgerichtet, den metaphorischen Charakter der Botschaft hervorzuheben und jede w\u00f6rtliche Interpretation der Textzeilen auszuschlie\u00dfen\u201c, schrieb TVR.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch die S\u00e4ngerin Alexandra Capitanescu wandte sich in einem Posting auf Instagram an die \u00d6ffentlichkeit. Darin beschreibt sie, dass der Song eine Metapher sei f\u00fcr den Druck, den man sich oft selbst macht. \u201eEs war nie die Absicht, etwas Sexuelles darzustellen\u201c, schreibt sie. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im vergangenen Jahr hatte die britische Rundfunkanstalt BBC Beschwerde eingelegt, weil der Beitrag aus Malta, das Lied \u201eKant\u201c (Maltesisch f\u00fcr \u201eGesang\u201c), sehr an einen vulg\u00e4ren englischen Ausdruck f\u00fcr das weibliche Geschlechtsorgan erinnere. Laut Guardian ging die BBC in diesem Jahr bislang nicht diesen Weg. (dpa, TT.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien \u2013 Verharmlost ein Beitrag f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Eurovision Song Contest die Gefahren einer Sexualpraktik? 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